Grooming, Lootboxen, pay-to-win --- Wie schätzt die USK Risiken ein? - mit Marek Brunner
Wie genau schützt die USK Jugendliche? Warum ist Gaming das komplexeste Medium von allen? Und welche Risiken sind durch Online Features in Spielen entstanden?
Videospiele werden immer komplexer und umfangreicher. Längst reicht es nicht mehr, ein Spiel anhand von Gewaltdarstellungen als jugendgefährdend einzuordnen. Risiken im Datenschutz oder durch ungeprüfte Chats sind mindestens genauso riskant für das Kinderwohl - wenn nicht sogar größer. Ständige Updates und Seasons verändern vor allem Online-Games, immer größer werdende Spiele erschweren vor allem für Eltern, wie schnell man ein Spiel vor dem Kauf einschätzen kann. Um schon vor dem Kauf Indikatoren geben zu können gibt es die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle - kurz USK.
Unser heutiger Gast kennt sich bestens mit der Geschichte und den Prozessen der USK aus, denn er war einer der ersten Spieletester und "echten" Gamer, als er 1994 anfing. Mittlerweile ist Marek Brunner Leiter des Prüfverfahrens aller zu kontrollierenden Spiele. Doch an seiner Hingabe zu Videospielen und Jugendschutz hat sich in den letzten 30 Jahren nichts verändert.
Wir wollten von Marek unter anderem wissen, wie die USK auf neue Online-Features reagiert, die potenzielle Gefahren für Kinder und Jugendliche mit sich bringen, wie bspw. Grooming oder Pay-to-Win-Modelle. Und wie Spiele scheinbar problematische Möglichkeiten relativieren können.
Wie die USK mit erweiterten Informationen zusätzliche Orientierung für Eltern bietet, erfahrt ihr in der neuen Folge Tech & Trara. Viel Vergnügen!