00:00:00: Intro, Musik und Zitate]
Tina Kulow: Hallo Wolfgang!
wolfgang: Hallo Tina, grüß dich!
Tina Kulow: Es ist wieder soweit, Tra-Ra! Wolfgang Ja, das ist sehr sehr schön. Wo bist du? Tina Ich bin in Hamburg, aber ich zähle die Tage, wann der Sommerurlaub für mich losgeht. Aber schauen wir mal.
wolfgang: Ja, das glaube ich gerne. Ja, genau. Ich bin in Berlin und genau, haben jetzt in den letzten Wochen ziemlich viel gemacht, bei Netzpiloten. haben viele Aufzeichnungen gemacht. Es ist ja auch überall Pride Week und solche Geschichten. Da haben wir uns auch mit eingebracht, haben Panel Talks aufgenommen. Genau, es gab einen Artikel. Ja, also eigentlich ganz gute Zeit, genau wie du sagst, so vor dem Urlaub nochmal.
Tina Kulow: Genau.
Tina Kulow: super. Habe ich auch den Artikel gesehen über dich? Ja genau.
Tina Kulow: Nochmal, genau. Aber du hattest mir doch von so einer Idee auch erzählt. Was war das nochmal? Netzpilotenstudios? Wie steht es denn damit?
wolfgang: Alles hochfahren!
wolfgang: Ja, genau. Ja, es läuft an. Hintergrund, das du, ist ja, dass wir praktisch selber schon ewig lang Podcasts machen. Wir haben sie erst auch natürlich gemacht mit anderen Produktionsfirmen, die dann unseren Podcast produziert haben. Dann haben wir es selber gemacht. Das machen wir jetzt schon eine ganze Weile lang und haben eigentlich auch immer geguckt, dass wir so ein bisschen das Spezifische von Podcasts rausarbeiten, also diese Intimität, die Podcasts haben können. Und das geht ja einmal im Studio, dann geht es, wie wir es jetzt auch machen, remote ganz gut. Und uns interessiert aber auch, das live zu machen, also mit Publikum, auch mit Panel-Diskussionen. Also was ich gerade erwähnt habe, dass wir eben auch schauen, wir, sei es jetzt aus unserer Branche natürlich, irgendwelche Tech-Geschichten, Konferenzen, Gespräche oder jetzt gerade, das ist überall so Pride Week, also wo es ganz viele
Tina Kulow: Mmh, toll.
Tina Kulow: Mhm.
wolfgang: queere Themen geht, die auch diskutiert werden. Und da haben wir uns jetzt im Grunde auch so rein gefuchst und im Grunde pro bono halt dann da die Sachen aufgezeichnet, Podcasts daraus gemacht. Also es macht uns großen Spaß, da reinzugehen. Und eigentlich wollen wir das auch verstärken und gerne auch mit weiteren Kooperationen, gerne auch Kunden natürlich, klar, aber uns da praktisch weiter ausbreiten.
Tina Kulow: Super!
Tina Kulow: Super. Ich erinnere mich, habe ja mit dir letztes Jahr, haben wir das ja gemacht, Live-Podcast, den wir dann genutzt haben, bei der Gallery. Das war ja gut. Und ich glaube da fest dran, dass dieser Live-Event, also ich glaube, dass das mehr und mehr auch akzeptiert ist, das hinterher anzuhören. Also man hat eine ganz andere Atmosphäre. Bin ich sehr gespannt und drücke die Daumen.
wolfgang: Genau.
wolfgang: Dankeschön, genau. Ja, ja, das hat natürlich auch damit zu tun, dass jetzt Video wichtiger wird. Also wir lieben es jetzt nicht grundlegend, weil so die Intimität von Podcasts im Hören natürlich schon eine andere ist, auch für die Gäste. Aber man kommt nicht dran vorbei. Ist klar, YouTube pusht das sehr stark, Spotify auch. Das heißt, und damit kann man natürlich auch in solche Formate gehen, wo man die Menschen auch sehen muss. Also gerade beim
Tina Kulow: Genau.
Tina Kulow: Hm.
Tina Kulow: Genau.
wolfgang: Bei einer Panel-Diskussion macht das natürlich Sinn. Da ist viel los in diesem Jahr. Ich habe das Gefühl, dass alle wollen jetzt irgendwie was rausfinden im Sachen Podcasting. Also ob das was wird, auch die Vermarktung, ob man Geld damit verdienen kann, noch sehr schwierig. Ja, bleiben wir dran. Genau.
Tina Kulow: Ja, ich bin mal gespannt. Aber wollen wir uns vielleicht unserem Super Gast widmen?
wolfgang: Genau, danke dir. Unbedingt. Jawohl.
Tina: Hallo Stefan! Herr Schwendner, hallo!
wolfgang: Grüß dich, hallo!
Tina Kulow: Herzlich Willkommen!
Stefan Erschwendner: Vielen Dank, freue mich, dass ich bei euch sein darf.
Tina Kulow: Von allem, was ich gehört habe, wenn wir von Tech und Trara sprechen, bist du eigentlich wirklich perfekt, weil wenn man so guckt, was du so gemacht hast, ist definitiv Tech und ich sag mal so die Nummer mit Nvidia war sehr viel Trara, ohne was vorweg zu nehmen, aber da kommen wir ja noch zu. Also, hallo, schön, dass du da bist.
wolfgang: Ja.
Stefan Erschwendner: Freut mich.
Tina Kulow: Ja, wo wollen wir anfangen Wolfgang?
wolfgang: Ja, wo wollen wir anfangen? also man kann glaube ich, der Knaller ist ja, das wissen ja alle, die dein Name ist schon mal gehört haben oder die was von dir gelesen haben, praktisch, dass ihr ein Bier gebraut habt mit KI-Hilfestellung sozusagen, ein Lobsterbier, ein Lobsterlager. Und ich muss sagen, als ich das das erste Mal gehört habe, war mir irgendwie klar, okay, es schmeckt nach Lobster. Es ist also praktisch mit einem... Ihr habt eine Marktforschung gemacht und habt festgestellt, das fehlt noch, das braucht man jetzt noch irgendwo, keine Ahnung, auf Sylt trinken Menschen jetzt Lobsterbier. Das ist so nicht der Fall, ich an.
Stefan Erschwendner: Das stimmt, ist nicht der Fall. Also Lobsterlager ist nur inspiriert von Oakenclaw. Oakenclaw ist der Agent, den wir in dem Fall verwendet haben. Und Oakenclaw hat ja den Lobster als Icon, wenn man so will. Und darum wollten wir ein bisschen was an Oakenclaw zurückgeben und an Peter Steinberger und haben uns dann entschieden, dass wir es Lobsterlager nennen. Aber es ist ein Amber Ale oder, nee, ein Amberlager. Entschuldigung, ich bin ja nicht der Braumeister.
wolfgang: Genau.
wolfgang: Aha. Aha. Ja, ich weiß, ja, genau.
Stefan Erschwendner: konsumiere ja nur Bier. Der Braumeister ist ja mein Vater, aber es ist ein Emberlager eben und Ember dann hat auch wegen der Farbe, weil es ein bisschen rötlicher ist und dann passt das Ganze gut.
wolfgang: Genau, Ja, ist eine tolle Geschichte.
Tina Kulow: Ich muss gestehen, ich habe das gelesen und dachte mir auch, ich finde es ja immer so etwas generationenübergreifend, ist toll, so als allererstes. Aber ich hatte den gleichen Gedanken wie erst mal im ersten Moment. dachte ja mit KI, aber dann dachte ich mir, wie kommt man mitten in der Schweiz, lebt der doch, wie kommt man mitten in diesem, was war das, 6000-Seelen-Dorf dazu, Lobsterlager zu machen? Und dann, als ich das dann weitergelesen habe, dachte ich mir, ja klar. Aber ein Glück hat auch ein Clor das als Logo genommen. wer weiß, was du sonst für eine Sorte gemacht hättest. Ich hatte es vorhin erwähnt. Vielleicht magst du einfach kurz mal. Also ich habe das erwähnt vorhin mit NVIDIA und ich glaube, ist auch wirklich etwas. Das war mit Sicherheit so ein Moment, wo du immerhin zurück guckst. Und vielleicht magst du unsere Hörerinnen und Hörer mal mitnehmen. Wie kommt es von einem
wolfgang: Hehehehehe
Stefan Erschwendner: Genau.
Tina Kulow: einem Ember-Lager, was in der Schweiz gebraut wird von deinem Vater mit dem Einsatz zu KI. Wie kommt der Sprung zu Nvidia und dann noch Jensen auf der Bühne, der das alles präsentiert. Das ist ja schon ziemlich irre. Von 6000 Seelen in der Schweiz zu...
wolfgang: Millionen, genau.
Stefan Erschwendner: Ja, es ist absolut verrückt. Ich würde mal kurz ausholen. Mein Background ist ja eigentlich, ich bin ja ein Wirtschaftler und habe mich selbstständig gemacht mit meiner Partnerin vor mittlerweile 16 Jahren Strategie, Innovation, also einfach Wirtschafts Background. Das erste große Ding, wir gemacht haben, ist, haben für einen schwedischen Konzern Windel entwickelt, also richtig Hardware. Dann sind wir immer weiter Richtung Digitalisierung gegangen. haben dann zwischendurch mit verschiedenen Partnern gemeinsam die erste Mobile-Only-Bank der Schweiz gebaut, also sowas wie N26 oder Revolut, und sind dann immer weiter Richtung Digitalisierung, sehr viele agile Arbeitsweisen, haben uns sehr früh, glaube ich, schon mit dem Thema Automation beschäftigt und mit den ganzen Pain Points, dadurch entstehen, wenn die Daten nicht im richtigen Format kommen und eine Automatisierung steht.
wolfgang: Hm.
wolfgang: Ich
Stefan Erschwendner: Und über die Pain Points sind wir dann schlussendlich bei KI gelandet und wo dann KI vor fünf Jahren über APIs verfügbar war, haben wir als Wirtschaft einfach so gesagt, wir kennen uns ja jetzt nicht zu Hause, aber beim Workflow, wenn ich jetzt vorher einfach ein KI-Modul hingebe und sage, ich brauche jetzt das immer in diesem JSON-Format, dann müsste es ja eigentlich durchlaufen, weil die KI kann das ja umwandeln. Und am Ende könnte ich ja wieder ein KI-Modul hingeben und könnte sagen, jetzt brauche ich es halt länger, kürzer, lustiger, grün, gelb, was auch immer. Und ja, Long Story Short, das hat so funktioniert und dann haben wir uns gedacht, okay, das ja cool, das hilft uns ja jetzt extrem viel weiter bei sehr vielen Sachen. Haben dann, glaube ich, relativ schnell gecheckt, dass es nicht nur uns so geht, sondern dass du das ja wirklich eigentlich für jede Organisation anwenden kannst und über alle Industrien hinweg, weil es immer, wie meine Partnerin sagen würde, und mittlerweile ist das so unser Leitspruch, liberating intelligent people from unintelligent work. Und es gibt halt sehr viel unintelligent work, wo es manuelle repetitive Tätigkeiten geht. Und so haben wir uns mit dem Thema beschäftigt und probiert halt Organisationen zu inspirieren. Und dann war es aber immer so, eine Unternehmensberatung oder sind eine Unternehmensberatung und dann geht es Software Cases mit ERP, mit CAM verbunden und so weiter und so fort. Und das ist halt nicht greifbar für die Leute. Und dann ist die ND beim Laufen entstanden.
Tina Kulow: Mhm.
Stefan Erschwendner: Wie können wir jetzt die Leute noch weiter inspirieren und irgendwie so das Argument auch nehmen, dass sie sich jetzt nicht mit KI beschäftigen können, weil sie haben keine Zeit oder das passt nicht zu ihnen oder sonst irgendwas. Und dann ist die Idee entstanden, wie wäre es, wenn wir einfach einen Pensionisten nehmen. Weil wenn ein Pensionist was machen kann, dann kann es ja eigentlich jeder machen. Also keine Ausreden mehr ist ja anders als wenn es jetzt gerade jemand ist, der Maschinen-Learning studiert hat und mit der Uni fertig geworden ist.
Tina Kulow: Mhm.
Tina Kulow: Das ist es, ja.
Stefan Erschwendner: Punkt Nummer 1, Punkt Nummer 2 war, wir wollten unbedingt aus der Software rausgehen und noch was mit Hardware machen, weil es uns selber interessiert hat und weil es wieder greifbarer ist für die Leute. Und aus dieser Kombination haben wir dann überlegt und sind dann draufgekommen, wir könnten ja eigentlich meinen Vater nehmen, der ist Pensionist. Der hat auch keinen Development Background, sondern der ist Zöllner und wo es den Zoll dann nicht mehr gegeben hat mit der EU, ist er dann Polizist geworden schlussendlich. Also keine Berührungspunkte jetzt mit Tech, großartig.
wolfgang: Mhm.
Stefan Erschwendner: oder coding und dann hat er halt ein Hobby, in er sich jetzt in der Pension gesucht hat und das ist halt Bierbrauen und hat eine Microbrewery und da gibt es halt die Braukessel, die hat ein Bluetooth Modul, dann okay, da haben wir die Hardware und dann fällt ja als Produkt ja auch noch Bier raus und das ist ja sehr Anschlussfähig und so sind wir dann auf die verrückte Idee gekommen und ich habe ihn dann einfach mal angerufen und gesagt, du Da gibt es eine Konferenz in Wien von KI-Agenten und bla bla bla. Wir haben eine verrückte Idee und du hast doch die Braukessel. Willst du das nicht ausprobieren? Zu dem Zeitpunkt hatte er eine Hüft-OP und eine Knie-OP. Er war jetzt nicht so mobil und hat sehr viel Zeit am Sofa verbracht. Er hat gesagt, ich habe jetzt Zeit. Keine Ahnung, was es geht, aber lass uns einfach mal machen. Ich habe ihm dann geholfen, OpenClaw einzurichten.
Tina Kulow: Ja, super.
Tina Kulow: Mhm.
Stefan Erschwendner: Wir sprechen hier von Februar, Anfang Februar. Das war damals noch nicht so einfach und ich habe ihm wirklich nur geholfen, seinem MacBook OpenClaw den Agenten einzurichten und habe die zwei dann Wirklichkeit alleine gelassen und gesagt, probiert es einfach raus. Bis jetzt hat eigentlich immer alles funktioniert, ihr werdet das schon hinbekommen. Und dann war natürlich am Anfang bisschen Frustration, weil irgendwas geht dann nicht mehr und da da da da da. Und es ist doch nicht so leicht, aber schlussendlich doch leicht. Ich glaube, waren wirklich zwei oder drei Tage. Sie es geschafft, über sein MacBook, über die Bluetooth-Verbindung auf den Brautank zugreifen können, haben eine eigene Software geschrieben, mit der sie den ganzen Brauprozess steuern können, überwachen können, etc. Viel mehr Möglichkeiten wie davor. Dann haben wir uns gedacht, cool, das ist ja spitze. Das war für uns der missing piece. Dass wir es sonst schaffen, die Software herauszufiltern, Market Research, welches Bier ist populär, wo geht es hin, auf Einballager kommen, welche Inhaltsstoffe, also welchen Hopfen, nehmen wir am besten. Keine Ahnung, was sonst noch alles drinnen ist. Ich ja nicht der Bierbrauer. Wo können wir das Ganze einkaufen? Kann der Agent die Bestellung auslösen? war auch klar. Können wir eine Webseite dafür bauen, einen E-Commerce-Store, Community-Management, einen Newsletter? Da waren wir sicher, dass das Ganze funktioniert.
wolfgang: Mhm.
Stefan Erschwendner: Nur bei der Hardware eben nicht. Und das haben die zwei dann geknackt. Also mein Vater und OpenClaw. Die zwei, ja. sehe sie so als Team. Als hybrides Team. Und dann habe ich Peter Steinberger angeschrieben, weil die in einer Konferenz von OpenClaw in Wien organisieren und gesagt Peter, du suchst ja noch Leute, präsentieren, wir haben das hier gebaut, was hältst du davon? Und er hat nur zurück... Ich hatte Peter...
Tina Kulow: Wer sind die zwei? Ich muss mal kurz fragen. Die zwei, okay. ja, super.
wolfgang: Ach so, okay. Ja, gut.
wolfgang: Ja, kanntest du ihn denn schon? Kanntest du Peter Steinberger schon?
Stefan Erschwendner: Ich hatte Peter vorher schon kennengelernt bei einer Konferenz, weil da habe ich ihm erzählt, was wir jetzt in unserer Unternehmensberatung alles gebaut haben. Und das hat, glaube ich, Peter damals schon gefahren, weil dann hat er immer von der Unternehmensberatung aus Wien erzählt, in Podcasts und so hatten wir schon das Feedback, so, okay, alle anderen reden nur von Software Development und wir reden schon von Business Processen die ganze Zeit. Und das findet dann Peter auch irgendwie spannend.
wolfgang: Mhm.
wolfgang: Hm.
wolfgang: Ja.
Stefan Erschwendner: Dann habe ihm die E-Mail noch geschrieben und dann er nur zurückgeschrieben, I love it, let's do that. Genau, dann haben wir es dort präsentiert in Wien.
Tina Kulow: Irgendwann war das jetzt so. Also Februar hat dein Vater, haben die beiden das, also angefangen zu knacken und dann...
Stefan Erschwendner: Ja, das war, ich glaube die Konferenz war vielleicht eine Woche später oder sowas. Da war jetzt nicht großartig viel Zeit.
wolfgang: Okay, super.
Tina Kulow: Okay, ihr habt aber das Bier, das braucht ihr ja länger, oder? Ich wollte nur sicher gehen.
Stefan Erschwendner: Das Bier braucht länger, genau. wir haben es dann vor... Ja, es hat einen Testbrew gegeben, sozusagen, dass wir das ausprobiert haben und wir haben dann die Demo, den Prototypen, bei der Konferenz vorgestellt. Das hat dann auch super Feedback bekommen und toll und super Gespräche. Und drei Wochen später ruft dann auf einmal Nvidia an und du denkst, okay, ist jetzt irgendwie...
Tina Kulow: Ja.
Tina Kulow: Super!
Stefan Erschwendner: natürlich nett, wenn sich Nvidia meldet und sie haben irgendwie das Projekt gefunden und sie würden das gerne featuren und alles toll. Und mein Vater hat eben damals gesagt, weil er den ersten Anruf bekommen hat, dass alles super ist, aber das Timing ist jetzt halt wirklich schlecht, weil er ist jetzt schon wieder am Sofa und es fängt gleich die Sportschau an. Übrigens, Nvidia weiß jetzt auch nicht genau, wer das jetzt wirklich ist und sie sollen sich dann mal bei mir melden, er gibt die Nummer weiter. Genau, dann habe ich auf einmal mit Nvidia telefoniert und dann sagen die halt noch mal und ich weiß natürlich, wer Nvidia ist und ich kenne auch die GTC und dann sagen sie, ja sie wollen das halt im Rahmen der GTC vorstellen, weil sie den Case
wolfgang: Klar,
Tina Kulow: Super!
Tina Kulow: Okay, ganz kurz für alle, es nicht wissen, die GTC ist.
Stefan Erschwendner: die GTC sowas wie die Steve Jobs Apple Keynote, also die Worldwide Developers Conference, also die Verkaufsveranstaltung von GTC im Jahr. Also mit, glaube ich, 30.000 Developern und Businessmenschen in San Jose.
Tina Kulow: Alles klar.
wolfgang: Ja, ziemlich genau. Ja, ja, ja, ja, genau. Gesteamt auch. kann die also die hat eine riesige Audience. Also das ist wirklich ein gigantisches Event da dabei zu sein. Warst du dort? Wurdest du eingeladen auch oder?
Tina Kulow: Okay.
Stefan Erschwendner: Genau, und dann haben wir telefoniert, irgendwann stellt sich mal heraus, dass es jetzt nicht nur im Rahmen der GTC ist, sie hatten 100 Fragen an uns, wie wir das alles gemacht haben, welche Technologie und so weiter. Und irgendwann sind wir da durch und dann sie, ja perfekt, jetzt verbinden wir euch mit dem Team von Jensen. Und dann denkst du dir so, wir machen jetzt was genau? so, ja, ja, wir wollen, dass Jensen unser CEO das in seiner Keynote präsentiert. Ja, und das hat dann auch
wolfgang: Mhm.
wolfgang: Ja, Wahnsinn.
Tina Kulow: Petra, du am Netz?
wolfgang: Ja, großartig.
Stefan Erschwendner: auch funktionieren, war alles über das Wochenende und irgendwann Sonntag zwei Uhr früh kommt dann noch mal die Frage, ob jetzt nicht irgendwer noch direkt vor Ort sein kann und noch einen Flug buchen kann, weil es geht sich ja noch aus und schlussendlich war ich dann auch wirklich in San Jose vor Ort.
wolfgang: Tolle Geschichte, Glückwunsch! Das passiert wenigen aus Europa.
Stefan Erschwendner: Das war ein sehr verrücktes Wochenende.
wolfgang: Ja ganz toll. Das kann ich mir denken. Gut ich mein für uns ist es also das ist natürlich wirklich eine tolle Geschichte. das haben wir ja schon gesagt, dass es eine tolle Geschichte ist, dass ganz klar ist, es passiert in Europa wirklich wenigen, dass sie so prominent in, nach Amerika kommen.
wolfgang: Für uns Netzpiloten ist die Geschichte wahnsinnig spannend, weil wir natürlich über OpenClaw auch sehr viel nachdenken. Also das ist natürlich ein, ja ich will fast sagen schon Betriebssystem, das da irgendwie am Horizont ist, das uns ermöglicht einmal diese ganzen Agenten zu bauen. Nun hast du Stefan ja einen ganz tollen im Grunde vorgestellt, der auch schon in die Hardware geht. Also es ist ja noch nicht echt Hardware, es ist jetzt nicht Robotik verbunden. habt jetzt in der Brauerei noch keine Roboter, dann diese Sachen umstecken oder umwälzen können. Aber das sind wahrscheinlich die nächsten Schritte. Und so wie NVIDIA, darum ist NVIDIA auch so begeistert davon, weil die selber ja auch mit ihren Chips, also allem drin stecken, also alle arbeiten mit NVIDIA. Und die Vision kann natürlich wirklich sein für OpenClaw, auch dass das genauso wie so ein Betriebssystem überall drin ist. Und Tina, du erinnerst dich, wir hatten ja vor ein paar folgenden Gesprächen mit Peter Kabel von der Öffnung Kabel New Media gegründet hat, der sehr viel in Indien unterwegs ist und der im Gespräch mit mir auch, weil ich auch gesagt habe, dass mir die ganze Thematik KI generell, aber auch solche Themen wie Agenten bauen, sind mit zum Teil einfach zu groß für mich. Also ich hab das Gefühl, ich steh so davor, da ist die große KI, die ist eigentlich beheimatet in den riesigen Firmen und man blickt gar nicht genau durch, man wartet auf die Produkte. Und Peter, kannste dich erinnern, hat mir ziemlich den Kopf gewaschen und gesagt, das ist völliger Blödsinn, also in Indien und auch in China ja auch, macht jeder kleine Laden irgendwas damit und da gibt es überhaupt keine Berührungsängste mit KI. Da wird angefangen, da wird irgendwas ausprobiert.
Tina Kulow: Mhm.
Tina Kulow: Ja, genau.
wolfgang: Und das ist ja das, OpenClaw im Grunde auch mit sich bringt. dass es die Schwelle total absenkt und dass es eben ins Machen kommt. Also dass Leute mit einer Idee, die sie haben, sozusagen rangehen und die bauen und erstmal ja wahrscheinlich die naheliegenden Sachen sich irgendwas sortieren zu lassen oder irgendwas arbeiten zu lassen, während ich schlafe oder meine E-Mails aufzuräumen. Also diese naheliegenden Sachen, aber es ist natürlich klar und da ist diese Brau-Geschichte natürlich jetzt ganz schön, weil man die natürlich auch sich weiterspinnen kann. wie, welche Sachen könnte man denn noch in dieser Micro-Brewery sozusagen verbessern? Und das ist natürlich ein sehr schöner, zugänglicher Case, zu sehen, was man da macht.
Tina Kulow: Du weißt.
Tina Kulow: Find ich auch.
Stefan Erschwendner: Ja, glaube, was wir jetzt also sehen, der große Unterschied ist, natürlich haben jetzt eigentlich fast alle Menschen, würde ich mal sagen, ja trotzdem, irgendwie einen KI-Chatbot ausprobiert. Und da stellst du ja im Normalfall immer eine Frage und bekommst eine Antwort. Und das ist ja auch super und teilweise sind ja die Ergebnisse, sagen die Leute besser wie Google oder die Suchmaschine, die sie sonst benutzen. Aber das Traurige ist, dass hat sehr viele und mit sehr viele meine ich eher so 95 Prozent. jetzt eigentlich auf diesem Level hängen geblieben sind. Und du nimmst es halt her für irgendwelche E-Mail-Zusammenfassungen oder du lässt dir mal noch irgendwie ein Gedicht schreiben etc. Oder du stellst auch irgendwelche Fragen und dann bekommst du das Antwort Stefan, kein Problem. Hier gibt's 15 Schritte, die du erledigen musst. Ich sag dir ganz genau, was du machst. Aber ich bediene halt sonst das Keyboard und die Maus oder was halt passieren muss. Und ich glaube jetzt mit KI-Agenten, wo halt OpenClaw ein Beispiel dafür ist,
wolfgang: Ja.
Stefan Erschwendner: kommt jetzt einfach diese Ausführungsebene dazu. Und glaube, viele Leute können sich das einfach nicht vorstellen, was das bedeutet und wie radikal dieser Shift ist. Weil wenn du dir normalerweise ein Projekt ansiehst, dann hast du eigentlich vorne diesen Teil, du sagst, du machst jetzt irgendwie so ein Projekt-Planning, also Projekt jetzt wirklich im kleinen Sinne eine Task, dann hast du eigentlich diesen Mittelteil, das ist die Ausführung, da musst du halt klicken, schreiben, Buttons bedienen oder was auch immer und am Ende
Tina Kulow: Mh.
Stefan Erschwendner: machst du dann eine Evaluierung von dem Ergebnis, ob es gut ist oder nicht. Und dieser ganze Teil in der Mitte, der normalerweise der größte Teil ist, was jetzt Zeit und Energie angeht, der fällt jetzt eigentlich weg, weil es eben der Agent für dich macht. Der Agent löst nachher die Bestellung aus, in den Webshop, füllt den Basket an etc. und macht dann den Checkout. Und du sagst nur mal vorher, was ich will und schaust vielleicht nachher noch mal kurz vor dem Checkout in den Basket rein, ob alles drinnen ist und bestätigst das Ganze. Das verändert halt so viel, weil du bist dann nicht mehr an eine Task gebunden, weil der Ausführungsteil wegfällt und du siehst dann halt, dass du mehreren Tasks gleichzeitig arbeiten kannst und wir sehen es auch bei uns selbst, dass sich deine Arbeitsweise in Wirklichkeit komplett verschiebt und du jetzt Multitasking auf einem komplett neuen Level lernst.
Tina Kulow: Ich überlege mir das gerade so. Stichwort, das war jetzt dein Vater und Mikro, das ist also die kleinste Version. Also es wäre ja vielleicht auch ganz interessant für kleinere Mittelständler, denke ich dann auch so. Es ist ja, gerade wenn es so Prozesse geht, aber ich denke gerade an meine Schrauberwerkstatt fürs Auto, wo du siehst kaum noch irgendwie irgendwas von allen Flächen, weil da sind entweder Gerätschaften drauf oder solche Stapel mit Rechnungen oder Bestellungen oder Lieferschein. Also es ist ganz interessant, das Ablagesystem dort. Das wäre wahrscheinlich auch eine super Hilfestellung für so etwas. Also die müssten noch mehrere Schritte gehen, das papierlos zu werden. Aber ich denke, also ich glaube, das ist ein guter Case, das deutlich zu machen. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass das einige Menschen ohne jetzt so, aber ich glaube auch, dass das Menschen auch überfordert, weil das das wirklich nutzen zu können, braucht natürlich so ein Agent auch Zugriff zu vielen Dingen. Und ich glaube, ist jetzt unabhängig von der Sorge, ich will jetzt gar nicht sagen Datenschutz, aber einfach so die Sorge, das alles aufzumachen. Also ich hatte auch Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen, die das ohne weiteres gemacht haben und es gibt ja auch anschauliche Videos dazu und ich meine, da wollte ich auch noch deine Meinung fragen, aber die, ich sag mal, so Menschen werden natürlich nicht ermutigt, so was zu machen. weil sie dann einfach Sorge haben, auch wenn es wahrscheinlich geringe, gering die Chance ist, nachdem jetzt, wann war das letzte Woche, mit OpenAI und Hugging Face, also das eben genauso ein agentisches System, wie ich das verstanden habe, versucht hat, etwas zu lösen und sich aus einer Testversion, die dann aus einer Testumgebung rausgehackt hat und sich bei Hugging Face reingehackt hat, was ja, ich meine, das ist ja eigentlich, wenn man so aus der Entfernung drauf guckt, ist völlig irre Geschichte. Sowas würde sich gar nicht drauf kommen. das ist so wie Science Fiction vor 50 Jahren. Das passiert jetzt hier einfach und ist auch erstaunlich, das, also ich fand, das hat jetzt nicht so einen Riesenruck gemacht, aber da würde mich auch mal interessieren, wie du das siehst. Weißt du, also dieser Transfer von, ich sage jetzt mal, Micro-Bury und Einsatz zu Gerätschaften und toller Use-Case zu, wie kriegt man es zu mittelständischen Unternehmen und wie schätzt du das ein, diese
Tina Kulow: Das was wir letzte Woche erlebt haben mit Open AI, also ganz viele Fragen wie du merkst. Wie schätzt du das ein, die Geschichte mit Open AI und Hugging Faces?
Stefan Erschwendner: Ja, also ich glaube jetzt als erstes die größte Challenge, wir jetzt eigentlich sehen, ist, hast auf der einen Seite Technologie, die entwickelt sich exponentiell und du hast auf der anderen Seite Organisationen, die entwickeln sich inkrementell. Und dieses Gap geht jetzt immer weiter auseinander, weil natürlich, ihr auch alle mitbekommen habt, die Geschwindigkeit von AI Labs, von den neuen Modellen und einfach die Releases, wir jetzt Anthropic als Beispiel nehmen. dann hast du ja teilweise 6, 8 Releases in einem Monat. Das heißt, die Innovationsgeschwindigkeit ist einfach extrem hoch und dieses Adoption Gap wird jetzt immer größer. Und was die wenigsten Organisationen verstehen, ist, dass technologisch sind die Dinge jetzt alle gelöst und die sind da. Das Problem ist in Wirklichkeit das Vorstellungsvermögen der Organisation, weil es erfordert, dass du eben mit diesem Multitasking Beispiel ja jetzt auch
Tina Kulow: Ja, es war ein...
Stefan Erschwendner: komplett neu denkst. Und natürlich sind die ersten Schritte, dass du mit kleinen Experimenten anfängst, weil du musst anfangen. Und dieses Adoption Gap ist schon so groß, dass wenn du es selbst nicht ausprobierst, wirst du von außen nie verstehen, was möglich ist. Du hast nicht die Vorstellungskraft, weil sowas noch nie gegeben hat. Weil wenn irgendwer sagt, es können jetzt Dinge zehnmal schneller laufen.
Tina Kulow: Hm.
Tina Kulow: Mhm, mhm.
Stefan Erschwendner: dann verstehen alle Leute, sie können 10 % schneller laufen. Das das, was wir ja kennen, was wir auf der Uni gelernt haben, was wir jetzt im Business erlebt haben. Aber es ist jetzt wirklich das Zehnfache davon und nicht nur 10%. Und dann bist du beim nächsten, dass du sagst, aber das Ziel von dem Ganzen ist ja nicht, dass du einen Bestehendeprozess, mit dem fängst du an, dass du den zehnmal schneller machst, weil dann optimierst du ja in Wirklichkeit nur die Vergangenheit. Wenn eine Schraube in deinem System sich zehnmal schneller drehen kann, dann kannst du das ganze System neu denken. Und das ist ja das, wo dann eigentlich wirklich die Wertschöpfung drinnen steckt. Und ich glaube, viele Leute bleiben dann entweder jetzt in diesem Chat-Modus hängen und haben gar nicht die Vorstellungskraft oder gehen dann einen Schritt weiter und sagen, okay, ich optimiere jetzt meine Prozesse aus der Vergangenheit und die laufen dann einfach schneller und dann habe ich Cost-Savings und kann Sachen einsparen. Aber
Tina Kulow: Ja.
Stefan Erschwendner: Gegen gar nicht den wirklichen Schritt, wo unserer Meinung nach die größte Mehrwert drin ist, ist, dass du einfach dein Operation-Modell oder dein Geschäftsmodell komplett neu denken kannst. Und Teil von diesem ganzen Prozess, wo ich jetzt extrem viele positive Sachen erwähnt habe, man drauf schaut, ist natürlich auch das negative Sachen passieren. Und ich bin völlig davon überzeugt, dass sozusagen die Entwicklung sowieso in die Richtung
Tina Kulow: Hm.
Tina Kulow: Ja.
Stefan Erschwendner: Und was wir jetzt machen können, möglichst viele Experimente, auf idealer Weise in einem kleinen Level, die dann größer werden, herauszufinden, was sind positive Effekte für unsere Gesellschaft und was sind negative Effekte für unsere Gesellschaft. Und dann können wir probieren, die Positiven zu verstärken und die Negativen irgendwie zu vermeiden oder zu regulieren möglicherweise. Aber wir werden es nur durchs Doing rausprobieren. Und ich glaube, das ist halt... einfach jetzt eine neue technologische S-Kurve, auf der wir uns befinden. Und es ist wie bei allen anderen Dingen davor natürlich auch nicht alles immer nur positiv.
wolfgang: Ja, gutes Plädoyer. Ich sehe das auch so, dass es... Also, was mir hilft, ist einfach der Kulturwandel, der jetzt gerade stattgefunden hat, erst mal zu den Large-Language-Models. Dass du vorher von der Suchmaschine kommst, jetzt praktisch ein System hast, mit dem du dialogisch umgehst, dem du Nachfragen stellen kannst, mit dem du auch in der ganz normalen Sprache operieren kannst. Das ist, ich, großer Shift gerade, den alle gerade auch mitmachen und genießen.
Tina Kulow: Ja.
wolfgang: dass man plötzlich ein ganz anderes Gegenüber hat in der Technik. Der nächste Schritt, einen Agent zu gestalten, es ist ja nicht Programmieren, da muss man wirklich, aber das ist, glaube ich, ist in Kultur ein größerer Sprung. Selbst für mich, wir kommen natürlich auch aus der Programmierung, wir haben ganz viele Sachen programmiert.
Tina Kulow: Hm.
wolfgang: Allein den großen Respekt, den man hat vor Fehler, die in der Programmierung passieren, bis man den wiederfindet, mit welcher Sorgfalt. kennen alle Büroleute schon aus der Excel-Tabelle, wenn da irgendwas nicht stimmt und wie lange ich suche, bis ich diesen blöden Fehler gefunden habe. Also da gibt es ja ganz viele Berührungshemmungen für Leute, die das jetzt nicht intuitiv in sich haben. Und diesen Erziehungsschritt praktisch zu sagen, nee, das geht ganz schnell.
Tina Kulow: Mhm.
wolfgang: Und das hast du vorhin, Stefan, ja auch ganz hübsch beschrieben, dass du dein Vater und OpenClaw so zusammen, wie so ein Duo, und er fragt OpenClaw. Das geht ja in die Richtung. Das heißt, es ist dialogisch. Du kannst mit diesen Systemen, die dir das dann bauen können oder bereitstellen können, so arbeiten. Und das ist natürlich neu. Das ist ja nie dagewesen. Dass du nicht jetzt Computer Skills brauchst, dass du...
Tina Kulow: Mhm.
wolfgang: Trotzdem denke ich, da merke ich jetzt bei mir auch in meiner Fantasie, dass mir jetzt gar nicht so viel einfällt, was für Agents ich denn haben will. Und ehrlich gesagt, dass ich keine Lust habe, einen Agent zu bauen, der jetzt meine E-Mails sortiert, während ich weiß, dass das gibt es schon 10.000 Mal auf der Welt. Jeder macht das. Also ich möchte mir eigentlich lieber irgendwo einen von der Stange nehmen und sagen, okay, kann ich denn diesen Agent hier kaufen oder nehmen, der genau das tut? Warum muss ich denn das jetzt?
Tina Kulow: Hm. Hm.
wolfgang: mit irgendeinem System selber abkaspern. ich suche für mich auch noch, und glaube ich für viele, nach der Initialzündung, also wann wir da alle reingehen. Und das, was uns Peter Kabel damals erzählt hat, wo er gesagt hat, das Indien jedenfalls ganz anders ist, wo die Leute sehr viel stärker da reingehen. Also nach diesem Effekt suche ich noch, dass wir das alle selbstverständlich tun. Das sehe ich noch nicht ganz genau.
Tina Kulow: Hm.
Stefan Erschwendner: Ich glaube, wenn wir uns jetzt auf Organisationen beziehen, dann wird halt oft so Richtung, die Technologie und ich weiß nicht genau, ist das alles sicher und kann das alles funktionieren und ist schon getestet. Aber in Wirklichkeit, also wir kennen ja technical depth aus der Vergangenheit, das macht es natürlich immer schwierig, wenn man von einem System auf das andere dann wechselt. Wo wir jetzt wieder sind, ist eigentlich, wir haben sowas, ich würde sagen ein cognitive depth. Das heißt,
wolfgang: Genau.
wolfgang: Mhm.
Stefan Erschwendner: Die Leute wissen eigentlich gar nicht, was sich alles ändern soll oder ändern kann oder muss in Wirklichkeit, weil du die Technologie schon zur Verfügung hast und weil die Dinge halt viel schneller und viel einfacher gehen. Und ich führe die Gespräche jede Woche mit Menschen, die sagen dann ja, aber was mache ich dann mit dem Agent und wenn irgendwas nicht funktioniert und wie geht es weiter? Dann du hast aber schon einen Agent und der Agent hilft dir dann selbst.
wolfgang: Genau.
Stefan Erschwendner: Die Leute haben noch immer so die Angst, was passiert und wie kann ich dann anstehen. Aber sobald du einmal einen Agent hast, so zu sagen der Agent hilft sich dann dir und sich selbst. Und das ist auch, glaube ich, bei vielen Leuten so ein Aha-Moment, wo sie vorher noch immer so einen Anker suchen, an dem sie sich festhalten können und wo du ihnen dann sagst, der Agent ist eigentlich der Anker selbst und wenn irgendwas nicht funktioniert, dann fragt den Agent und der Agent probiert Lösungen zu finden, wie es dann funktioniert.
Tina Kulow: Hast du noch eine andere Branche, du gerade so, also nicht Kunde, aber so, wo du siehst, wo sowas dann besser funktioniert? Ich versuche die ganze Zeit, wenn ich dir zuhöre, aber ich verstehe das und ich gleiche das mit mir ab und denke, nee, also natürlich, fehlt als allererstes bei mir so Sachen eigentlich Steuer machen, also Steuerunterlagen. Und dann denke ich weiter, naja, Moment mal, eigentlich wäre das eine total tolle Anwendung für Also Steuerkanzleien, also eigentlich. Also du würdest es wahrscheinlich, weil das sind ja immer redundante. Also es gibt ja bestimmte Regeln und so weiter. Und dann die Fragen, da fehlt noch das Dokument und das Dokument. Und ich merke aber selber, ich merke bei mir dieser Zugriff an diesem Agent, wenn, Schichtwort Fehler. Zugriff auf meinen Rechner zu geben, all meinen E-Mails, den ganzen Kontakten, mit den ganzen Passwörtern, Zugriff auf mein Konto und so was, da bin ich dann doch ein bisschen, also kann man alles einstellen, bin ich mir auch sicher, aber ich merke, ich da bei mir in meinen Abläufen denke ich mir auch immer, wo kann ich das einsetzen? Und ich glaube manchmal so wie, ich bin mir ziemlich sicher, das kam ja auch irgendwie raus in dieser wirklich schönen auch
wolfgang: Hm.
Tina Kulow: fand ich OpenAI-Story, der Podcast hier von NDR bei Sounds, das war nie NDR, das war Deutschlandfunk. Deutschlandfunk hat das gemacht. Aber auf jeden Fall kam ja auch raus, dass trotzdem OpenAI von einigen Nutzungsanwendungen total überrascht war. Und ich glaube, das, was du nämlich auch gesagt hast, war ja diese, wer hätte gedacht, dass ich aus
wolfgang: He
Tina Kulow: Solche tiefen Gespräche führen wir nicht mit Alexa. Also die Menschen nutzen das und das ist gut und schlecht, wie wir auch wissen. das ist ja, und dann frage ich mich so, okay, bei den Agenten, weißt du, wie kann man das einbinden, wie kann man die Hürden runter machen? wenn ich dann denke, okay, wir sollten eigentlich viel früher in den Schulen damit gehen, aber was löst du dann damit aus? Weil das Denken und wie wir Probleme lösen, natürlich, wenn
wolfgang: Mhm.
Tina Kulow: die übernächste Generation und die nächste Generation hereinwächst. wird eine ganz andere Denklogik haben. Ich verstehe das schon. Wie funktionieren Unternehmen? Und ich weiß von dieser Idee, es gibt ja die Idee, dass man Unternehmen gründen kann und einfach mit Agenten das führen lässt. Das ist ja auch so eine Vorstellung, die, glaube ich, gar nicht mehr so weit weg ist. Also kommt doch an, für ein Unternehmen. Das Bier braucht schon noch dein Vater, oder? Man muss das auch schon testen.
Stefan Erschwendner: Ja, vor allem wegen der Reinigung von den Bierkesseln dann, weil es noch keinen Roboter gibt. Das ist jetzt aber auch sein Pain Point. Aber du sprichst einen super Punkt an Tina mit. Und ich glaube, da bleiben dann auch viele Leute bei diesem Agententhema davor hängen, ist die Frage, für was brauche ich jetzt den Agenten und Wolfgang. Du hast jetzt auch gesagt, geht es jetzt darum, dass er die E-Mails aufräumt oder nicht. In Wirklichkeit ist es noch viel einfacher. Wir beschreiben es immer so mit vier Stufen, die du normalerweise durchgehst. Und die Stufe Nummer eins
Tina Kulow: Ja ja, naja.
wolfgang: Ja. Ja.
Stefan Erschwendner: ist sehr oft, dass du einfach einen Agenten, einen Coding Agent nimmst und der Coding Agent baut dir eine Customized Software, die sehr oft nur deterministische Prozesse hat. Das heißt, das ist einfach eine Software, die halt für dich passt, da ist vielleicht wenig KI drinnen am Anfang, aber sie löst halt ein Problem für dich. Also das letzte, was ich mir jetzt gebaut habe, wo ich happy bin, Ich lasse mir jetzt vorher meine Podcasts immer alle downloaden, transkribieren, von der KI bewerten, wie sehr passt der Podcast zu dem, was ich jetzt gerade höre. Und dann sag ich der KI, ich gehe jetzt 7 Kilometer laufen und dann gehe ich in den Vorschlag von meinem Podcast, den ich abonniert habe, welcher Podcast passt denn da und welcher ist vielleicht irgendwie zu technisch, ist jetzt vielleicht nicht ideal bei Kilometer 7, sondern eher was, wenn man in der Bahn sitzt oder so. Und das sind teilweise Workflows, haben gar nicht großartig viel KI drin. Das ist der erste Schritt. Der zweite Schritt, du hast, ist, dass diese Software, die du baust, dass du die gar nicht mehr selbst bedienst. könnte ich ja die ganze Software selber machen, alles analysieren lassen. Ich sage einfach nur, dass ich Software für mich bedienen soll. Ich gehe laufen gehen in einer halben Stunde, such mir den richtigen Podcast raus. Diese Software, dieses Ganze, die Workflows, bedient der Agent. Level Nummer drei ist, dass du dann sagst, Okay, wenn ich jetzt bei einem Unternehmen bin und dann diese Software bekommen habe, dann kann ich ja selbst mit einem Agent, wenn ich den habe, anfangen, dass ich erste Sachen bei dieser Software optimiere, würde ich mal sagen. Dann mache ich das Interface noch ein bisschen besser oder tue noch das Fine-Tunen beim Workflow oder irgendwelche Dinge. Und dann gehst du in diese Software, die bewertet mein Thema rein und dann Level 4 ist wahrscheinlich, dass du dann wirklich hingehst und sagst, jetzt habe ich meinen Agent und jetzt brauche ich wirklich nochmal meine eigene Software für die Sache. Das heißt, sind eigentlich diese vier Schritte, wie du durchläufst normalerweise. Im ersten Schritt ist sehr oft, du bist bei einer Organisation und du hast einen externen Partner und der nutzt Coding Agent und baut dir eine Customized Software, genau wie es für deine Steuerberatung, für deinen Werkstatt funktioniert, eben genau diese Pain Points. Und ich glaube, dass du so extrem schnell ins Learning kommst und sehr viele Organisationen probieren, wieder klassisch das Thema zu lösen und sagen,
Tina Kulow: Ja, genau.
wolfgang: Hm.
Stefan Erschwendner: wir brauchen jetzt eine AI-Strategy, brauchst du unsere Meinung nach, du brauchst einfach einen Painful-Use-Case, irgendwas, was dich nervt. Und genau, und eben wie Joanna immer sagt, diese stupide Arbeit, keiner machen will, die findest du halt in jeder Branche, in jeder Industrie, in jeder Abteilung zuhauf. Das heißt, es gibt so viele Startpunkte in Wirklichkeit.
wolfgang: Genau, ganz genau.
Tina Kulow: Und ausprobieren.
wolfgang: Jaja, genau. Ja. Mich würde noch mal interessieren, ich bin immer so an diesen kulturellen Teil interessiert. Also ist dann dieser Agent, den du hast, erstens ist es einer, hast du ganz viele Agents, den du jetzt gerade beschrieben hast für Podcasting und Laufen, ist das einer, den du auch immer wieder mit Feedback fütterst und verbesserst und praktisch sagst, okay, das war jetzt die Auswahl war super oder das passt überhaupt nicht. Also irgendwann das immer präziser zu kriegen, ist das ein Verhältnis, das wir dann zu den Agents
Stefan Erschwendner: Ich glaube grundsätzlich gibt es ja jetzt noch immer sehr viele verschiedene Zugänge. Ob du jetzt einen hast oder mehrere spezialisierte Agents hast, also ist jetzt nicht so, wie man sich das vielleicht vorstellt, dass ich jetzt irgendwie einen Slack habe und dann sind neben Mitarbeitern dann Agents drinnen und ich unterhalte mich mit denen. Was ich eher probiere ist, ich für die Modelle, ich verwende, also sowohl jetzt Entropic wie auch OpenAI,
wolfgang: Genau.
Stefan Erschwendner: am meisten fairerweise, dass ich probiere denen einen Kontext zur Verfügung zu stellen. Das heißt, dass das System selbst innerhalb von Loops lernen kann. ist Thema. Wenn ich eben meine Podcasts, nur die Podcasts, ich abonniere, sondern die Podcasts, ich dann auch anhöre, dann dem Agent wieder zur Verfügung stelle, also Informationen, dann sieht er selbst, welche Podcasts ich mir dann wirklich angehört habe, weil er sie mir vorgeschlagen hat, oder welche, ich mir angehört habe, obwohl sie nicht
wolfgang: Mhm. Mhm.
Stefan Erschwendner: nicht vorgeschlagen worden. Und er die Transkripte, das heißt, er weiß wieder, was die Themen sind und dadurch werden sich die Vorschläge verbessern. Plus es funktioniert auch super, wenn ich beim Laufen bin und dann mal irgendwo eine tolle Quote höre oder so, dann kann ich auch meinem Agent einfach Feedback geben, eben in diesem Podcast-Kanal und kann dann sagen, ach, da gibt es jetzt irgendwie eine Case Study von der Firma XY. Bitte schreibt noch schnell eine Zusammenfassung und mach schon mal einen Draft, lege ihn ins E-Mail rein, dann würde ich gerne an Kunden XY weiter schicken. Weil wir haben ja über das Thema jetzt gesprochen. Und die Frage ist eher, wie du schaffst, dass du eben so den Kontext zur Verfügung stellst und diese Learning Loops, dass du eigentlich nicht mehr selbst prompten musst, sondern dass das System praktisch von sich aus lernt.
Tina Kulow: Hm.
wolfgang: Mhm.
wolfgang: Mhm. Mhm. Okay.
Tina Kulow: Ich frage einfach so, ich finde es zum einen, ich überlege jetzt so, ich finde es total interessant, die Herangehensweise und frage mich, wie glaubst du denn, glaubst du es gibt einen Unterschied zwischen der Rezeption von solchen, von dieser Technologie und wie man damit umgeht und was man machen kann, einfach auch in einem, also jetzt wirklich zwischen Deutschland und Österreich, glaubst du? Ich mache jetzt den Link, du bist doch auch Österreicher, also bist du nicht nur in Wien. Dann hast du den Peter Steinberger, der ist doch irgendwie auch Österreicher. Das kann natürlich ein Zufall sein. Aber ich meine jetzt im Ernst, ich war jetzt länger nicht mehr in Österreich, aber die Frage ist so bisschen, klar OpenClaw-Event und so, siehst du da einen Unterschied?
wolfgang: So, streiche hier an,
Tina Kulow: Ich weiß gar nicht, ob du in Deutschland, ich nehme an, da bist du auch tätig, aber merkst du da irgendwann einen Unterschied, oder wenn du woanders hinfährst, also jetzt mal außer Amerika, wo wir ja wissen, da ist Guardrails und so egal, aber siehst du da, merkst du Unterschiede in Europa vielleicht?
Stefan Erschwendner: In Europa kann ich es jetzt nicht sagen. glaube, der größte Unterschied ist Amerika zu Europa, weil Amerika einfach risikofreudiger ist. Let's go, let's do it. Wir haben ja mittlerweile auch unseren größten Kunden in Amerika, den wir dort betreuen. Das ist das Thema, ich glaube, Österreich oder Wien vor allem ist in dem Fall irgendwie eine Blase. Es wird auch als Viennese School of Agents engineering bezeichnet.
wolfgang: Ja.
Tina Kulow: Ja.
Stefan Erschwendner: wo es einfach irgendwie paar helle Köpfe gibt, wie eben Peter Steinberger, der OpenClaw entwickelt hat, Mario Zechner, der Pyde-Encoding-Agent, auf dem OpenClaw aufbaut, in Wirklichkeit entwickelt, oder Armin Ronacher. Das heißt, da gibt es einfach ein paar Köpfe, die da zusammenkommen und natürlich noch viel mehr im Development drinnen sind. Wie gesagt, wir sind ja jetzt eigentlich nicht im Development, sondern in der Application drinnen.
wolfgang: Mhm.
Tina Kulow: Ja.
Stefan Erschwendner: Aber ich glaube, genau das ist jetzt dieser spannende Punkt, weil technologisch hast du jetzt halt einfach schon so viel da. Und es geht jetzt die Application und das ist glaube ich auch die Rolle von Lobsterlager, wo wir ja einfach nur ein Case bauen wollten, die Leute wieder aufzuwecken, die Diskussion anzuregen. Und es ist ja jetzt super schön, wie das mit der Medienecho funktioniert hat und welche Diskussionen jetzt mit verschiedenen Stakeholdern.
wolfgang: Ja.
Stefan Erschwendner: entstehen, ich glaube grundsätzlich ist es noch viel zu wenig in der Wirtschaft angekommen, viel zu wenig in der Gesellschaft angekommen, viel zu wenig in der Politik. Wohl wissen, dass nicht alles positiv sein wird. Aber ich glaube nur, desto früher, dass wir das Thema offensiv angehen über Experimente, desto früher können wir hoffentlich im Kleinen auch lernen, was was schlecht ist, was nicht funktioniert, was du irgendwie regulieren musst. Und ich spreche zurzeit extrem viel auf der einen Seite mit
Tina Kulow: Hm.
Stefan Erschwendner: Fördergesellschaften, weil meine These ist, dass du aktuell wahrscheinlich extrem viele Organisationen überförderst, weil wenn du verstehst, wie du Coding Agents verwenden kannst, dann bist du viel schneller unterwegs. Das heißt, hast eine Überförderung oder anders gesagt, du könntest viel mehr innovative Ideen unterstützen in Wirklichkeit. Die hat jetzt kein Budget bekommen.
wolfgang: Mhm.
Stefan Erschwendner: Und auf der anderen Seite hast du das Thema Regulatory, wo es natürlich auch wieder schwierig ist, du probierst, Sachen zu regulieren, die du selber nicht verwendest und nicht verstanden hast.
Tina Kulow: Ja, das ist ja immer die Technologie, das war ja schon immer so, die ist ja immer weiter vorne. Aber ich habe auch so bisschen so einen, wo ich jetzt gerade so drüber nachdenke, weißt du, wir haben vor einem Jahr oder auch vor zwei Jahren, war es wirklich noch ein Thema, brauchen wir ein europäisches Large-Language-Model? Wir bauen, ich glaube, es gibt bestimmt noch Länder, die eins bauen, also ich weiß gar nicht, ob bei uns eins gibt es Aber als Stichwort Mistral und digitale Souveränität, da denke ich gerade so drauf rum, da ist sehr viel Energie hingegangen und Eigentlich ist das ja, ich weiß gar nicht, ich überlege auch so, das ist ja, wenn man sich das anguckt, schon auch ein guter Leapfrogging-Event. Also Moment, nicht Event, Moment, wo man einfach sagt, ist einiges schon passiert. Und wenn du jetzt noch überlegst, wie gehst du mit deiner Sandbox eigentlich musst du eigentlich zwei Schritte weitergehen, anstatt zum Beispiel in einem Unternehmen, keine Ahnung, jetzt mit Large-Language-Models rum zu experimentieren oder so. Auch das gibt es ja noch.
Stefan Erschwendner: Ja, ja, und das ist auch eines meiner Lieblingsthemen in Wirklichkeit, ich, von meiner Perspektive ist die ganze Diskussion läuft völlig in die falsche Richtung, weil du hast jetzt lauter Leute, auch eben mit dem Fable 5 Case die ganze Zeit fordern, es muss jetzt Investments geben, wir brauchen eigene Data Center, wir müssen unsere eigenen LLM Modelle bauen und so weiter und so fort und jetzt muss was von der Politik passieren und wir brauchen Investments, Investments, Investments. dann würde ich mal die Frage stellen, für was jetzt genau? Weil wenn wir die Application nicht haben, dann ist es völlig egal, wem das Data Center gehört und wem das LLM gehört. Und die Realität ist ja, es gibt jetzt nicht die Applications. Also es ist nicht in der Wirtschaft und in der Gesellschaft angekommen. Es ist so, wenn ich gerade den Führerschein mache und eine Diskussion führe, ob es jetzt essentiell ist, dass das Auto, mit dem ich den Führerschein mache, mir gehört oder ob es der Fahrschule gehört oder ob es irgendwie gemietet ist.
Tina Kulow: Hm.
Stefan Erschwendner: Solange ich selbst nicht in der Application drinnen bin, ist es völlig egal, wem die Infrastruktur gehört. Und nur weil mir die Infrastruktur gehört, weiß ich auch nicht besser, wie ich dann LLM und Agentic AI verwende. Ich werde es nur schaffen, wenn ich ins Doing komme. Und ich glaube, wenn ich jetzt ins Doing komme, kann ich einen riesigen Produktivitätsboost schaffen, kann über den Produktivitätsboost vielleicht zusätzliche Steuereinnahmen einnehmen. und kann dann die nötigen Investments tätigen, weil ich ja auch viel besser weiß, was ich dann an Hardware benötige und wie das Ganze funktioniert. Und jetzt ist es so, dass jeder von außen einfach nur hinschaut, sagt, ist super populär zu sagen, wir brauchen souveräne AI. Aber wo sind denn die Organisationen, die das jetzt nachfragen oder abrufen?
wolfgang: Das heißt, du würdest eher plädieren, Beispiel sein europäisches, was ist ich, Palantier zum Beispiel zu bauen. Das ja sozusagen, was ist, was gerade jetzt reinkommt, weil es da ist, aber eigentlich oder ist...
Tina Kulow: Auch interessant.
Stefan Erschwendner: Bitte ich!
Stefan Erschwendner: Ich würde jetzt nicht auf eine Organisation gehen, sondern ich würde grundsätzlich einen Push machen und probieren, Agentic AI grundsätzlich in die Wirtschaft reinzubekommen. Weil es ist ja 100 % deiner Organisationen eine Zielgruppe. Also der Public Sector logischerweise genau gleich, weil du die Verwaltung ja sozusagen viel, viel schneller machen kannst, viel bürgerinnenfreundlicher machen kannst.
wolfgang: Mhm.
Stefan Erschwendner: Es ist genauso das Thema der NGOs. Wir betreuen ja auch NGOs. Es ist der Privatsektor, wenn ich jetzt Österreich als Beispiel nenne, wo ich gerade bin, kleinster Kunde in Österreich ist ein Architekt. Unser größter Kunde ist ein Lebensmittelkonzern mit 49.000 Mitarbeitern, das ist größte private Arbeitgeber. Und so zwischen 1.000 und 49.000 ist in Österreich so ziemlich jeder die Zielgruppe. Und ich glaube, musst schauen, die Länder, die es halt jetzt schaffen,
wolfgang: Hm.
wolfgang: Nö, klar.
Stefan Erschwendner: dieses Adoption Gap grundsätzlich in der Wirtschaft zu schließen, ich glaube, die werden halt extrem profitieren. Und das wäre so der Zugang. Und was das für jeden bedeutet und was das für die eigenen Prozesse in der Organisation Abteilung bedeutet, das weiß halt nur jeder selbst. Und die einen machen es halt so und da ist das lästig und die anderen haben hier noch manuelle Prozesse und da noch was. Aber die technische Lösung, die steht eigentlich schon zur Verfügung. Die Leute müssen es halt nur verwenden.
wolfgang: Mhm.
Tina Kulow: Mmh.
wolfgang: Hm.
Tina Kulow: Interessant. Also ich finde es interessant auch aus dem Grund, weil du sagst immer so, wenn man in der Application ist, da hast du mich bisschen verloren zugegebenermaßen. Aber ich glaube, wichtig es ist, worauf ich jetzt so nachdenke, wir müssen wirklich gucken. Also was du gesagt hast, dieser Gap, dieser Adoption Gap, natürlich wird er immer größer. Und die Problematik ist ja, die, wenn du Dadurch, die Geschwindigkeit so zunimmt mit den Entwicklungsstufen, der Gap immer größer und zwar immer schneller. Das ist nicht zu vergleichen von anderen technologischen Momenten, finde ich. Es war mal so eine Zeit lang, es gab immer Vorreitern, gab immer Innovationstreiber. Das war immer so bisschen Gap. Die große Masse der Menschen kommt dann hinterher. Aber ich bin mir gar nicht mehr so sicher, ob das Wenn ich jetzt auch wieder an Peter denke und überlege, was in Indien, China los ist, wo jeder Laden irgendwas sich ausdenkt und probiert, was machen wir denn hier? Das wird halt auch gefühlt immer eine größere Geschichte. Deshalb bin ich gerade so bisschen überlege, wenn wir jetzt den Carsten Wildberger hier hätten, den deutschen Digitalminister, was würde der dazu sagen? Und der versucht das ja. Und wenn man hört, wo der jetzt so dran ist, dann... das vergleicht mit dem, wo du unterwegs bist, Stefan, da ist ja schon ein riesen Gap dazwischen.
Stefan Erschwendner: Nein, aber es passieren halt so verrückte Momente. Wir hatten einen Moment, glaube ich, Anfang dieses Jahres, wo wir in Wirklichkeit mehr Zeit mit einem Kunden verbracht haben, dem Kunden das Projekt zu erklären und das Proposal zu schreiben, als wie dann die eigentliche Umsetzung. Und logischerweise. Das war dann so ein Punkt, wo wir noch einmal reflektiert haben und gesagt haben,
Tina Kulow: Klar, ihr macht das ja auch mit. Also,
Stefan Erschwendner: Also irgendwas läuft ja jetzt ganz komisch, weil es kann ja nicht sein, dass du mehr Zeit für das administrative, brauche, als wie dann eigentlich für die Umsetzung. Aber das ist halt eben das Beispiel, weil wie gesagt, die Umsetzung hat dann eigentlich der Agent gemacht, während ich halt mit dem Auto zurückgefahren bin vom Termin. Und dann kommst du zurück und dann sagt der Agent, ja, es ist jetzt eigentlich fertig, ich habe es mal mit fünf Cases getestet.
wolfgang: Ja.
Stefan Erschwendner: Soll ich jetzt die anderen 60 auch noch machen, dass wir dann fertig sind? Und du denkst dir so, nee, ich muss ja noch überhaupt das Angebot schreiben und die ganzen anderen Sachen, die noch notwendig sind. Also, warten wir kurz.
wolfgang: Ja. Ja, aber das macht ja Hoffnung, muss ich sagen. Ich glaube, wir haben ja alle drei auch gearbeitet, grundsätzlich an der digitalen Transformation. Also wir sind ja lange genug dabei, dass wir wissen, wie schwerfällig das war in den Unternehmen und wie dann irgendwie im Jahr X dann noch irgendwann noch Unternehmen ankommt, das noch keine Transformation gemacht hat und auch schon müde wurde und dachte, also wenn das jetzt noch nicht gehört hast, dann lass es halt. Also die Schwerfälligkeit kennen wir ja, aber
Tina Kulow: Ja, ja.
Tina Kulow: Genau.
wolfgang: Die Schwerfähigkeit lag ja sehr oft dran, dass alle irrsinnige Angst vor der Umsetzung hatten. Dass sie dann praktisch dachten, wir müssen das so genau planen, müssen genau wissen, was passiert, was dem Bach runtergeht, wo die Gefahren sind. Und dann können wir anfangen. Und das war immer das. Wir gesagt, klar, könnt noch fünf Jahre planen. Wenn du jetzt aber, das heißt, alle müssen so schnell wie möglich in die Erfahrung kommen, was du eingangs schon gesagt hast, Umsetzungsteil, vor dem wir alle immer große Angst hatten. Oder wir alle kennen auch die Themen jetzt von großen Konzernen, die auch in der digitalen Geschichte das ganze Heritage-Thema haben. Wo klar ist, die haben zum Teil super veraltete Software-Star-Arbeiten, wo klar ist, die müssen umgewandelt werden. Und das sind jetzt Millionen, hunderte Millionen Projekte, die da stattfinden müssen. Und das waren genau auch solche Sachen, die so vor sich her geschoben wurden.
Tina Kulow: Ja, logisch.
wolfgang: weil alle diese gigantische Angst davor hatten, passt, da geht alles den Bach runter. Die Erfahrung muss man jetzt ganz schnell machen, dass so klar ist, nee, der Teil ist gar nicht das, wofür wir Angst haben.
Tina Kulow: Hm.
Stefan Erschwendner: Genau, aber du bist halt jetzt an dem Punkt, das Technical Dappt, das du aufgebaut hast, nicht mehr das Problem ist, sondern das Cognitive Dappt ist das Problem, weil der Agent kann Kobol. Also gerade erst diese Woche wieder die Diskussion geführt mit einem Start-up, die genau diese Sachen machen und die helfen können. Also die Technologie ist da, sondern du musst jetzt wirklich ins Doing kommen. Und was auch spannend ist, zwei Punkte ist noch...
wolfgang: Genau. Genau.
Tina Kulow: eben, der kann Kopen, eben, ja.
wolfgang: Ja.
Stefan Erschwendner: Wir sehen die Leute, sich Kundenseite darauf einlassen, die die größten Fortschritte machen, sind Leute, die die 50 sind. Die Domain-Expertise haben, Erfahrung haben, die genau wissen, wo der Mehrwert drin wo die Pain Points Die vorher nie die Möglichkeit hatten wegen Budget- und IT-Restriktionen usw. Wenn sich die Leute einlassen, werden sie extrem produktiv.
wolfgang: Mhm. Mhm.
wolfgang: Genau.
Stefan Erschwendner: Dann wirst du nicht mehr nur ein Ticket im Backlog von der IT, sondern dann bist du einfach enabled, dass du deine eigenen Systeme baust und deine Organisation oder Abteilung wieder weiter nach vorne bringst. Wenn man sich daran vorstellt, dass sich die Leute dort einlassen auf das Ganze und dass du in der Execution, in der Ausführung viel schneller bist, neue Sachen machen kannst, das ist ja auch das Beispiel von Gerhard, da geht es ja nicht darum, Gerhard hat ja vorher auch Bier gebraut, mein Vater.
wolfgang: Mhm.
Stefan Erschwendner: Nur jetzt hat er halt den kompletten Market Research Prozess, Procurement machen können, die Vermarktung etc. Und das ist ja das eigentlich Neue, weil er hätte ja keine Website oder E-Commerce Shop programmieren können. Und genau, und dann kannst du ja mit mehreren Agenten gleichzeitig arbeiten, wie ich gesagt habe. Und dann hast du ja noch so paar andere Sachen, wie normalerweise sagst du jetzt ein großes Problem sind immer Meetings. Nur wenn meine Agenten die Ausführung machen.
wolfgang: Mhm. Ja.
Tina Kulow: Ja, alles gebaut vom Agenten,
wolfgang: Ja.
Tina Kulow: Ja.
Stefan Erschwendner: Und wenn ich meine Agenten vor der Meeting briefe, dann machen die ja die Ausführungen. Das ist der Punkt, die Leute sonst immer sagen, mir fehlt die Zeit zum Arbeiten, weil ich bin nur in Meetings. Nur wenn Arbeit jetzt nur mehr bedeutet, ich muss Ziele definieren und ich muss Endergebnisse kontrollieren, ja, wenn ich mich dann anders organisiere, dann kann ich auch in Meetings sein und mit meinen Kollegen mich gemeinsam austauschen, weil die Execution machen dann AD Agents. Und wenn ich dann noch besser drauf bin und mir überlege, irgendwie kurz vor 17 Uhr,
wolfgang: Mhm.
Stefan Erschwendner: Was soll denn der Agent jetzt noch die nächsten 12 Stunden machen? Dann kommst du zu dem Punkt, wo du sagst, Wahnsinn, wir werden nie wieder so unproduktiv arbeiten wie heute.
Tina Kulow: Also ich glaube, wenn ich den Ratschlag richtig verstehe, also für alle die, die jetzt nicht schon in Unternehmen sind, wo das Gang und Gebe ist, und das wird ja die Mehrheit sein und vielleicht auch nicht in Agenturen, wo es Gang und Gebe ist, wobei da wird ja auch viel experimentiert logischerweise, aber dass man einfach sich, wie du gesagt hast, ein Problemfeld sucht. Und vielleicht nicht gleich mit der ganzen Firma irgendwie, mit allem, sondern mit einem Problem versucht und das versucht zu lösen mit Agenten und das quasi wie so eine etwas größere Sandbox zu betrachten und das auszuprobieren. das ist natürlich eine, ich glaube, mir sind jetzt schon zwei, drei Geschichten in den Kopf gekommen, wo ich das jetzt für mich mal ausprobieren werde, irgendwie das zu machen. Aber das finde ich schon, ich habe da echt, wie gesagt, ich hatte da immer diese Hürde im Sinne von Und natürlich, aber die Risiken sind ja auch nicht ohne. Also nicht wegen Hugging Face und Open AI, es wird ja nicht mehr lange dauern und ich weiß nicht, wie viele Fonds mittlerweile von Agenten gemanagt werden. Und wenn du dir anguckst, wie Stock Markets funktionieren und Es gibt ja diese Agenten, trifft auch Agenten. Also was passiert, wenn ein Agent mit dem Agent spricht und nochmal, also was gibt's da irgendwann mal?
Stefan Erschwendner: Genau, aber auch das super Punkt, also zwei Punkte, das ist ja schon Realität. Also wenn du in der Förderwirtschaft bist, dann gibt es ja viel mehr Anträge, die alle von ChatGPT geschrieben sind, die kannst du gar nicht mehr als Fördergeber abarbeiten. Das heißt, du musst dann auch wieder in KI investieren, dann bist du in dem KI-Ki-Race und umgekehrt auf der Regulatory-Seite genau gleich. Also wir haben einen Kunden, medizinische Geräte, die brauchen Lizenzierungen in den einzelnen Ländern.
Tina Kulow: Ja, ja, eben.
wolfgang: Ja, genau.
Tina Kulow: Genau.
Stefan Erschwendner: Das sind meistens so Dokumente mit 400 bis 700 Seiten. sie haben gesagt, im Normalfall bekommst du meistens so 20 bis 30 Fragen zurück. Jetzt kommen sie drauf, sie bekommen eigentlich immer über 100. Und jetzt sagen sie, die können wir ja wieder mit unserem Team ja gar nicht mehr beantworten. Und wir haben jetzt die Vermutung, dass die andere Seite jetzt KI einsetzt, weil auf einmal sind es halt fünfmal so viele Fragen, wir bekommen. Und du musst aber die Antworten liefern, weil du brauchst ja die Zulassung.
wolfgang: Mhm.
wolfgang: hm.
wolfgang: Genau. Klar, sind die Übergangszeiten jetzt, das merkt man natürlich jetzt, klar.
Tina Kulow: Also, aber die Übergangszeit, aber glaubst du nicht? das kann ja auch zu echten Stielblüten führen oder Klammer auf Halluzinationen zu. Also, das ist ja nicht ganz gefällt. ich glaube, das hat ja die Open AI Geschichte gezeigt. Also, diese Miss-understanding von dem Auftrag sozusagen. Also, da war ja irgendeine Rückkopplung nicht in Ordnung. was eigentlich begrenzt werden sollte. Ich will jetzt nicht sagen, das ist alles furchtbar, aber ich glaube, man muss das schon wirklich auch bedenken. deshalb, diese Vorstellung, ich mache ja Kommunikation und Pressearbeit, du dir überlegst, ich bin ja noch jemand, gerne mit Menschen spricht. Hallo, wir sitzen ja hier auch zusammen und sitzen nicht mit unseren Agenten hier. Aber diese Vorstellung in der Zukunft, wie werden Texte geschrieben, wie werden lange Texte, Stichwort Substack, alles was an Content ist, explodiert ja total.
Stefan Erschwendner: Ja?
wolfgang: explodiert, ja.
Tina Kulow: Und wie kommst du durch und mit wem redest du dann eigentlich? Redest du dann überhaupt noch mit jemandem oder lässt du lieber deinen Agenten los und pitch die Geschichte? Ich übertreibe jetzt ein bisschen. das ja schon auch, das finde ich dann eher so bisschen dystopisch, aber wird wahrscheinlich auch schon in Teilen Realität sein. wir müssen ja echt mal gucken, wohin das geht. Ich verstehe das komplett mit so... dicken Manuals und so, keine Ahnung. man kann ja auch hoffen, dass dann Gebrausanweisungen besser werden.
wolfgang: Ja, aber ich meine, ist wirklich eine Übergangszeit. Also in dem Moment, in dem es klar ist, dass Agenten auf Agenten treffen, ist es ja wieder klar. Dann wirst du auch nicht überlegen, ist das jetzt echt oder in Anführungsstrichen oder nicht, sondern das ist ein systemisches Ding und die Reservierung deiner Human Skills, was auch immer, findet in anderen Bahnen statt. Aber noch sind wir halt so im Übergang. Es ist genau das, dass man es dann nicht weiß.
Tina Kulow: Jaja. Jaja, aber momentan? Genau.
Tina Kulow: Ja.
wolfgang: Ist das jetzt mit KI passiert oder nicht? Ja, da muss ich es ja auch mit KI kontern. Und irgendwann, wenn du aber diese Agenten hättest und weißt, okay, die sind das, die ist im ersten Schritt. Das kann man ja auch in Stufen machen. Aber da sind wir jetzt in der Übergangszeit. Das ist natürlich anstrengend. Aber ich habe für mich mitgenommen und das hat mich jetzt schon auch sehr erhoben, dass man dieses, dass man alle in klein wie in groß, man muss zu diesem Aha-Erlebnis kommen. Also man muss.
Tina Kulow: Ja.
wolfgang: praktisch, egal was es ist, dass man feststellt, diese Produktion, diese Production, dass das wirklich erstaunlich ist und dass mir das ganz viel wegnimmt. Also einfach, das aus dem Hirn auch rauszukriegen. Vor allem für unsere Generation wahrscheinlich, die wir halt jetzt lange in einem bestimmten System auch gearbeitet haben. Und da würde ich auch sagen, und das wäre vielleicht noch eine Schlussfrage für dich auch, Stefan, wie man
Tina Kulow: Ja.
wolfgang: Was du empfehlen würdest, sei es jetzt für uns beide, aber auch für Hörerinnen da draußen. Wenn man auf die Suche gehen, diese Berührung haben will und sagen will, ich muss eigentlich das mal kapieren, was das Sensationelle daran ist, dann gehe ich davon aus, du meinst, dass man sich so einen Agenten bauen muss. Hättest du einen Tipp oder eine Sache, wo man sagt, ich würde damit anfangen oder würde dahin gehen oder würde mir so was ausprobieren?
Stefan Erschwendner: Ja, ich glaube, der beste Start ist wahrscheinlich einfach eine Website für sich selbst. Das empfehle ich den meisten Leuten. Und dass du dir einfach am Wochenende selber noch ein Zeitbudget setzt. glaube, auch das ist super spannend, dass du sagst, ich will jetzt vier Stunden investieren oder sechs Stunden investieren. Ich mache einfach eine Subscription mit einem LLM-Anbieter und verwende dort den Coding Agent. Also ich glaube, das billigste zurzeit ist ...
wolfgang: Mhm. Mhm.
wolfgang: Mhm.
Stefan Erschwendner: ChatGPT mit Codex, dass du eben nachher die Coding Capabilities hast. Also das kostet, wenn ich richtig informiert bin, 20 Euro zur Zeit. Das ganze Lobsterlagerprojekt wurde ja auch mit einer 20 Euro oder 20 Franken Subscription gemacht. Also das ist ja das Investment. Ja genau, aber Unterbei war Codex, dass man das einordnen kann und
wolfgang: Super!
Tina Kulow: Aber bei OpenClaw, mit OpenClaw dann, oder?
wolfgang: Ja.
Stefan Erschwendner: Dann kann es eigentlich losstarten, Ob es jetzt nachher eine Website ist oder... Erst gestern habe ich mit jemandem gesprochen, der will jetzt ohnehin schon länger mal seine ganzen Bücher katalogisieren und macht sich dann einfach eine Website, weil dann sagt er, das müsste ja eigentlich funktionieren, eigentlich mit einer App, mit einem Scanner, die Bücher, dann kann er vielleicht noch mit einer Voice-Message, eine persönliche Nachricht dazu, irgendwie was er spannend gefunden hat, noch ein 5-Sterne-Rating, etc., etc. Und dann bist du schon völlig drinnen, ja.
wolfgang: Mhm.
wolfgang: Mhm. Mhm.
wolfgang: Mhm.
Stefan Erschwendner: und dann wirst du wahrscheinlich merken, dass ein Sachen am Anfang nicht funktionieren und bei ein Sachen bist du verwirrt. Ich empfehle immer dieses Zeitbudget zu setzen, weil die meisten Leute dann sagen, dann bin ich am Ende von meinem Zeitbudget, aber jetzt habe ich schon das erreicht und das erreicht, jetzt will ich selber noch mal zwei Stunden dranhängen. Und das ist, ich, auch dann so ein bisschen dieser positiver Effekt, der entsteht, weil du innerhalb von kürzester Zeit, wenn du dich darauf einlässt,
wolfgang: Mhm. Mhm, mhm.
Tina Kulow: Ich verstehe.
Stefan Erschwendner: wirklich Ergebnisse bekommst, die du dann ja auch entweder mit deiner Familie, Freunden oder Kollegen teilen kannst. Und darum bleiben die Leute dann halt dran, weil die Ausführung eben so schnell funktioniert und du kannst Sachen machen, die du vorher nie machen konntest. Und das ist das, wo die Leute dann eigentlich hängen bleiben. Ob es dann die Website ist oder irgendwas jetzt mit Podcasts oder für keine Ahnung, deine Running App, du irgendwas verbessern kannst oder deine Läufe.
Tina Kulow: Genau.
Stefan Erschwendner: und so weiter, da gibt es glaube ich dann halt einfach persönliche Interessen und du kannst auch gerne einfach mit deinem persönlichen Thema losstarten, ist völlig egal, das Wichtigste ist, dass du losstattest. Und wenn du eine Buchhaltungs-App machen willst, dann mach eine Buchhaltungs-App.
wolfgang: Mhm.
Tina Kulow: Ja, okay. Super. Der super Tipp. Ich habe noch eine letzte Frage. Das hat mich jetzt schon die ganze Zeit beschäftigt. Wir haben es völlig aus und vor gelassen. Wolfgang, Stefan, woher kennt ihr euch eigentlich?
wolfgang: Mh.
wolfgang: Ja, kennen, also ich hatte schon von dir gelesen, Stefan, als ich, du warst, bin ich unbekannt, aber vorgestellt hat uns Simone aus Hamburg von der Good School, die, was also, genau, was also heißt, wir kommen eigentlich alle drei so ein bisschen aus der Hamburger Ecke auch, da haben, kennen die jedenfalls, die Schanze da, was da alles abgegangen ist und so wie ich höre, hat, Simone jetzt ja auch
Tina Kulow: Simone Ashoff, super!
Stefan Erschwendner: Ja.
wolfgang: in dem Bereich ganz viel, dass sie auch Richtung KI Education nehme ich ja an. Also macht ihr nach wie vor ihre Good School.
Tina Kulow: Ja.
Stefan Erschwendner: Simone hat eine KI-Versuchsküche, wie sie das nennt, wo sie eben auch Leuten hilft. Tina, du es gesagt hast, wie kann ich eigentlich losstarten und so gemeinsam die ersten Use Cases, wie kann das funktionieren und das in einem 1 zu 1 Format.
wolfgang: natürlich hat sie das, ja.
Tina Kulow:
Tina Kulow: Genau.
wolfgang: Ja.
Tina Kulow: Aber wie schön, was für eine schöne Runde. Jetzt landen wir eigentlich von Wien, wo Stefan sitzt, Berlin, Wolfgang wieder zu Hamburg, wo aber so kleine Nukleus ist. Wie schön. Dann schicken wir noch mal Grüße an Simone Ashoff. Und von meiner Seite Stefan, wirklich ganz ganz herzlichen Dank. Ich fand das sehr interessant, inspirierend.
wolfgang: Super!
Stefan Erschwendner: Genau.
wolfgang: Unbedingt, genau, genau.
Tina Kulow: Ich glaube, da kommt noch einiges auf uns zu, aber das ist ja bei jedem Thema, wenn wir über KI sprechen und Quantum, wird es ja auch nochmal beschw… es gibt wahrscheinlich ja Quantum-Agenten und weißt du nicht. Aber ich fand's ja… also ich hab mir jetzt tatsächlich, bevor du's gesagt hast, Thema, ich hab mir eine Webseite aufgeschrieben und werde das dann mal ausprobieren. Find ich toll. Danke nochmal von meiner Seite und auch danke dir wie immer, Wolfgang.
wolfgang: Danke dir auch, liebe Tina. Stefan, vielen Dank.
Stefan Erschwendner: Danke Tina, danke Wolfgang, hat super viel Spaß gemacht mit euch.
Tina Kulow: Ja super, wie schön!
wolfgang: Super! Dann auf bald!
Tina Kulow: Genau. Und dann sagen wir einfach, bis zum nächsten Mal. Auf bald! Alles Gute! Servus! Ciao!
wolfgang: Genau, bis zur nächsten Aufzeichnung. Genau, tschüss. Servus.
Stefan Erschwendner: Servus