Tech und Trara

Tech und Trara

Transkript

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Tina Kulow: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Tech & Trara mit meinem sehr geschätzten Wolfgang Macht und mit mir Tina Kulow. Wolfgang, wie geht's dir? Wo erwische ich dich? Es sieht nicht aus wie dein normales Büro.

Wolfgang: Das stimmt. Ich bin in Barcelona gerade für ein paar Tage, wo wir, wie du weißt, eine Tochterfirma haben, die Netzpiloten, die Webpilots España. Und ja, schon ziemlich lange. Und ich habe vorhin gerade drüber nachgedacht, es ist so toll, ich komme in diese Stadt schon seit vielen, vielen Jahren, also über 20 Jahre regelmäßig, verbindet es natürlich auch immer, da noch ein paar Tage hier zu sein. Es ist so ein Geschenk, wenn du praktisch außerhalb deines eigenen Landes noch eine Stadt hast, die du super gut kennst und wo ich ab der ersten Minute, wenn ich hier bin, alles kenne und Bescheid weis. Das ist wirklich toll und so auch diesmal. Wann warst du das letzte mal da?

Tina Kulow: Hm.

Tina Kulow: Ach super.

Tina Kulow: Ich muss jetzt mal überlegen. glaube, 23 im Mai oder so was. Ich glaube, ich war zu einer Messe damals noch bei meinem damaligen Arbeitgeber und das war so rein raus. Aber ich weiß, dass wir an dem zweiten Tag hatten wir eine Veranstaltung mit Blick aufs Wasser und es war damals nicht so schönes Wetter hier. Und deshalb habe ich mich wahnsinnig gefreut, dort zu sein. Und die Atmo ist einfach super gewesen. auch da war ich hauptsächlich im Büroambiente.

Wolfgang: Mhm.

Tina Kulow: Aber nichtsdestotrotz fand ich die Atmosphäre selbst da einfach ganz ganz toll. Wie ist denn dein Spanisch?

Wolfgang: Ja, Mein Spanien ist okay. Also ich komme so durch. Hier ist ja Katalan. Also das ist nochmal eine andere Nummer. Da steige ich aus. genau. Weil du sagst so mit diesem Rein raus. Also ich habe mir das ja in diesen ganzen Geschäftsreisen, die man immer gemacht hat, ist es ja oft so, dass man irgendwo ist, kommt an, tollste Städte, nur am Arbeiten, K.o., wieder raus. Das habe ich mir irgendwann angewöhnt, dass ich immer, wenn ich hier bin, auch immer einen Punkt mache, wo ich so was Touristisches mache.

Tina Kulow: Hm? Okay.

Wolfgang: Und diesmal habe ich, und zwar heute Morgen, war ich zum Frühstück alleine auf einer Terrasse, die auf die Sagrada Familia guckt. Das ist diese große, tolle Kirche von Gaudí, die dieses Jahr fertig werden sollte, was sie aber nicht geschafft haben. Die bauen ja 100 Jahre daran schon. Und genau, das habe ich mir dann vorgegeben, ich wollte jetzt nicht reingehen, das hätte zu viel Zeit gedauert, jetzt eine Tour und so weiter.

Tina Kulow: Mhm.

Tina Kulow: Hm.

Wolfgang: Aber ich habe gehört, dass es eben von einem Hotel eine Terrasse gibt, die da drauf schaut. Und ich kann dir sagen, da ist so viel los gerade. Die machen so ein Tempo, das alles zu entwickeln und als würden die ganzen Ornamente angebracht. Also man muss das einfach immer machen. Man muss einfach echt immer so einen kleinen touristischen Punkt machen. das habe ich jetzt echt sehr gefreut heute Morgen. Einfach mal so eine Stunde schnell dahin, nach oben, Fotos machen.

Tina Kulow: Wahnsinn.

Tina Kulow: Toll, wieder zu reden. Du, das ist doch eigentlich eine ganz gute Einstiegsfrage, wie das unser Gast irgendwie dieses Mal hält mit diesen Geschäftsreisen und so was. Denn ich freue mich wie Bolle, wir haben nämlich, ich sage es jetzt, Sabine Cole zu Gast. Herzlich willkommen Sabine.

Wolfgang: Ja.

Sabine Cole: Hallo, danke, dass ihr mich eingeladen habt.

Tina Kulow: Ja, super gerne. Aber du hast uns ja jetzt schon ein bisschen zugehört, wie wir uns so eingegrooved haben. Aber wie hältst du das mit Geschäftsreisen? Hängst du da auch immer was dran und verbindest du das auch mit was Privaten und guckst dir noch was Schönes an?

Sabine Cole: Immer. Ich fand es schon immer absurd, hinzufahren, wo es interessant ist. Also eigentlich ist ja alles interessant. Das heißt, man findet immer irgendwas. Und die uninteressanten Sachen sind auch manchmal interessant und dann gleich wieder wegzudüdeln. Ich hatte eine Zeit lang mal so einen Job, da musste ich so sein. Das fand ich aber nicht gut. Jetzt kann ich es mir auch immer selber ein bisschen. Geschäftsreise heißt bei mir Exkursion.

Sabine Cole: Und Exkursion ist sowieso immer verbunden auch mit so Inspirationsanteilen, weil die Studierenden ja was sehen sollen, was sie irgendwie inspiriert. Und dann ist quasi beides in einem. Also wenn ich jetzt nach Barcelona gefahren wäre, dann wäre ich, und ich hätte eine Exkursion gemacht, dann wären wir natürlich bei der Sagrada Familia gewesen und hätten genau das angekündigt.

Tina Kulow: Ja super, ich habe das beim letzten Mal nicht geschafft. Ja, aber ich wollte dich Sabine auch noch mal kurz vorstellen, weil es scheint, es gibt mit Sicherheit Menschen, die dich noch nicht kennen, was wir versuchen zu ändern, weil ich finde, mehr Menschen müssen dich kennen. Sabine und ich, kennen uns aus dem Urschlamm des Internets und der digitalen Werbung und Werbung für Digitales.

Wolfgang: Ja, genau.

Tina Kulow: Das war damals meine Zeit bei Kabel New Media, du warst damals bei Col Rebbe. Ich kenne dich als hervorragende Storytellerin. bist eine, was du mir immer erzählst, was du als Professorin jetzt an der Uni Hildesheim machst für strategische Kommunikation, bringt mich immer zum Staunen. Du machst aber auch noch Filme nebenbei, du warst wahnsinnig aktiv beim ADC. Du warst bei sehr, da kannst du gleich nochmal sagen, welche Agenturstationen für dich noch mit am wichtigsten waren, aber du bist eine der Top Kreativen in Deutschland und darüber hinaus, würde ich jetzt mal behaupten. Und es ist herrlich, sich mit dir zu unterhalten. Deshalb freue ich mich wie Bolle, weil jedes Mal meine Synapsen dann total am Rattern und am Klingen sind. Und so wird das jetzt wahrscheinlich auch sein. Und insofern herzlich willkommen. Ganz toll, dass du dir die Zeit nimmst und bist jetzt zurzeit, jetzt bist du auch gerade an deiner Uni und habe ich irgendwas Wichtiges vergessen von deinen Stationen, was du noch erwähnen möchtest.

Sabine Cole: Nein, das war slightly übertrieben und ich freue mich, dass du mich auch auf manchen meiner Ausflüge begleitet. Wir haben ja auch zum Beispiel, ich glaube vor einem Jahr haben wir zusammen einen Ausflug gemacht an eine Berliner Hochschule, wo du mitgekommen bist zu einem Demokratieprojekt. Da ging es noch die Landtagswahlen in Sachsen. Also ich habe dich immer als

Tina Kulow: Genau. Mhm. Genau.

Sabine Cole: Ich freue mich auch immer, wenn ich dich sehe, weil ich dich so viel fragen kann, weil du mir Fragen beantworten kannst aus Bereichen, wo ich mich überhaupt nicht auskenne. Und wir haben ja immer so ein bisschen auch nebenher so was am köcheln.

Tina Kulow: stimmt. Das ist so eine wunderbare Sache, die immer am köcheln ist. Das ist die wunderbare Überleitung für dir, Wolfgang.

Wolfgang: Ja, Sabine, wir kennen uns ja nicht. Wundert mich eigentlich, weil wir waren ja wirklich in der gleichen Schanze sozusagen da in Hamburg. Aber das hat sich tatsächlich nicht berührt. Aber die Sache, ich habe jetzt natürlich einiges gelesen im Vorweg und auch einen anderen Podcast mit dir gehört und so. Also mir gefällt natürlich super, dass du einmal diese Bandbreite hast. Also ich liebe das, wenn man wirklich in allen möglichen Themen reinschaut. Jetzt bist du bei der

Sabine Cole: Ne, tatsächlich, man soll es kaum glauben.

Wolfgang: auch bei der Lehre so gelandet. ist ja total wichtig, auch was, was mich umtreibt und Tina glaube ich auch. wie wir praktisch mit diesen rasanten Erfahrungen, die wir gemacht haben in diesem Medienzirkus und der Technologie und allem, was dazugehört. wie man das weitergeht oder wie man das spiegeln kann oder wie man jetzt an den neuen Sachen, die da kommen, da was beitragen kann, ohne irgendwie immer nur nach hinten zu schauen.

Tina Kulow: Hier.

Wolfgang: Einschlüssel ist natürlich, und den hast du ja auch bei dir praktisch, ist praktisch auch auf das Politische zu gucken, auf das Gesellschaftliche. Und da die Relevanz, glaube ich, ist die größte Brücke dann auch zu den jungen Menschen. Dass man sagt, okay, da müssen wir eh zusammen an einem Strang ziehen, also lasst uns in den Bereichen arbeiten. Finde ich toll.

Sabine Cole: Ja, die Chance das machen zu können, habe ich mich auch wirklich sehr gefreut, bin ich sehr dankbar für und es macht mir auch einen Riesenspaß. ich fühle mich poolwohl, finde ich Leerebund super. Also es ist ein totales Geschenk, wie du gesagt hast, eben nicht nach hinten zu gucken, sondern dadurch, dass man immer mit jungen Leuten zu tun hat. Schon dieses Begriff junge Leute hört sich immer so an. Nur alte Leute können sagen, junge Leute.

Wolfgang: Ja, ja.

Sabine Cole: Also dass man es mit den tollen jungen Leuten zu tun hat, einfach ein totales Privileg.

Tina Kulow: Ich habe das ja ab und zu mal, werde ich ja eingeladen, zu erzählen so ein bisschen Kommunikation heute und damals ungefähr oder wie ist die Zukunft für den Bereich Kommunikation und ich finde es immer wahnsinnig inspirierend. Das kommt vielleicht auch, komme ich ja gleich zu meiner ersten Frage, weil das ist ja eine neue Generation, die da sitzt. Und die kommen ja auch zu dir. ist ja eben die kommen zu dir und du hast eine neue Generation sitzen. Und das wird sich ja über die Jahre. das bin ich echt gespannt, wie sich das entwickelt. Und ein Thema, was mich ja so umtreibt und uns ja auch hier im Podcast ist ja das Thema KI. Und wir haben noch ganz viele Fragen, aber das ist so etwas, was, was glaube ich uns und die Menschen ja generell so beschäftigt. Also. Manche aus meinem Freundeskreis sagen, sie nehmen keine amerikanischen Anbieter mehr. Andere, ich mache jetzt auch ein bisschen, mache nicht nur Open AI, sondern auch Clot. Und das Thema KI, wir hören jeden Tag davon, die Transformation ist so wahnsinnig, mit so einer wahnsinnigen Geschwindigkeit, was unser ganzes Leben beinhaltet. Aber wie ist das für dich an der Uni, gerade auch bei dem Thema Design und strategisches Design? Wie kommen da die jungen Menschen, wie erlebst du das, wie die damit umgehen, mit welcher Perspektive gucken die da drauf?

Sabine Cole: Also da gibt es natürlich wie immer unterschiedliche Perspektiven. Je kleiner die sind, also wenn die frisch hier reinkommen, kommt jetzt anders als, also wenn man jetzt sagt, vor drei Jahren ging es los, dann ist es schon jetzt wieder ein Unterschied zu vor drei Jahren. Vor drei Jahren konnte man sagen, so Leute, jetzt haben wir hier einen neuen Wilden Westen, lasst mal Rinder und alle waren ganz offen und haben sich mit

Tina Kulow: Mhm.

Sabine Cole: Ich erinnere mich noch an meinen ersten Workshop, den ich mit Mieke Hase gemacht habe, weil die mit die erste war, von der ich wusste, die hat sich in dieses Prompten total reingesteigert. wenn man sagt, ich glaube es war November 22, als es losging und wir haben im Januar oder Februar 23 hier gesessen und haben angefangen mit Mid Journey, mit der ersten Version zu arbeiten. Da hatten alle ohne große, engste Spaß daran. So jetzt ist drei Jahre später.

Tina Kulow: Mhm.

Sabine Cole: Und die ganzen Sorgen, die Nachrichten, die Fake News, die Trump-Videos, der ganze Schnick Schnack, das Narrativ, ihr werdet nicht überleben, ihr Kreativen werdet alle abgeschafft, euch braucht sowieso keiner mehr, Illustration ist tot, bla bla bla, Fotografie braucht man auch nicht mehr. Das bleibt natürlich nicht aus, dass die das bemerken. Die gucken ja auch Nachrichten, die sind besser informiert, als viele ältere Menschen immer denken.

Tina Kulow: ...

Sabine Cole: Die kriegen ihre Nachrichten woanders her, aber die sind auch nicht dumm. Und jetzt kommen die hier trotzdem hierher. Wir sind eine Provinzhochschule, das muss man sagen. Wir sind jetzt eben nicht Berlin oder Hamburg, auch nicht München, Stuttgart, Frankfurt, sondern Hildesheim. Das heißt, sind viele hier aus der Umgebung, die hier studieren. Das ist vielleicht noch mal ein anderer Bezug zu allem. Die Erwartung an ein Designstudium ist immer noch einen Ausdruck für sich zu finden, künstlerisch kreativ zu arbeiten. ist so was ganz Diffuses. Und dann sagen aber die Eltern, die früher schon zu Recht gesagt haben, ist schwierig in dem Beruf, bist du vielleicht nicht so reich, wie wenn du, keine Ahnung, Ingenieur bist, ist die Verunsicherung noch viel größer. dann gibt es die zwei Sorten, die die aber trotzdem Bock haben, damit zu arbeiten. Mit denen hat man es irgendwie leicht. weil man sie auch begeistern kann, weil man auch nötig kritisch mit ihnen arbeiten kann, weil es ja nicht nur Large-Language-Models oder Bildgenerierung geht, sondern auch die vielen anderen Sachen. Und dann gibt es die, die aber wirklich zu sind wie so eine Muschel und wo man ganz große Schwierigkeiten hat zu sagen, also ich feier das, dass du nur Litho machen willst oder nur drucken oder nur deine Hände benutzen. Im Übrigen Skills, die immer wichtiger werden.

Tina Kulow: Mhm.

Sabine Cole: werden wir aber vielleicht erst viel später sehen. Unsere Werkstätten sind fantastisch, aber du musst das andere auch machen. Also die großen Ambivalenzen bilden sich natürlich bei uns im Studium wirklich. Es liegt sich einfach diametral gegenüber, aber trotzdem muss man beides gleichzeitig machen. Wir müssen sie handwerklich ausbilden, weil ohne Handwerk auch kein Nachdenken, kein KI. Und sie müssen trotzdem aber lernen, sich irgendwie da drin zu bewegen und zu behaupten. Und also mein großer

Tina Kulow: Mh.

Sabine Cole: Wichtigster Ansatz bei der KI ist, wenn ihr mal Geld verdienen wollt, geht es nicht ohne. Und ich möchte, dass ihr danach Geld verdienen könnt, weil jeder muss Geld verdienen und wir haben einen sehr hohen Anteil von weiblichen Studierenden. Da ist die auf die Sorge noch viel größer als bei den Jungs. Es gibt ja auch das schöne Narrativ des Tech Bros. Es gibt noch kein Narrativ des Tech Sister. Mal gucken. Wo sind die No-Models? Elon Musk ist es nicht. Es ist niemand mehr da, wo man hingehen kann und sagen, guck mal, die Girls, werdet wie sie. Werdet wie... Ja, in vielen anderen Bereichen ist es leichter, Role Models zu finden. Und das ist auch ein bisschen meine Aufgabe, da zu sitzen und zu sagen, ja, wir können genauso... Im Gegenteil, vielleicht, wenn...

Tina Kulow: Hm. Mhm.

Tina Kulow: Mhm.

Sabine Cole: Gerade im LLM Bereich bei den Agents und Bots und so, wenn das Kommunikation ist und wir Frauen ja nur angeblich die besseren Kommunikatoren sind, warum sollten wir nicht die besseren Erbauer, Entwickler von Agenten, von Bots, von Systemen, also warum sollten wir nicht besser Kommunikation entwickeln können? Also los rein da.

Tina Kulow: Mhm.

Wolfgang: Sache her.

Tina Kulow: Finde ich super.

Sabine Cole: Also Angst und die kriegt man aber auch schnell wieder raus. Man muss sie ein klein bisschen anlocken unter falschen Voraussetzungen, indem man ihnen viel Spaß und Freundlichkeit und Gemütlichkeit verspricht und dann muss man sie anstupsen sich doch dahin zu bewegen, wo sie eigentlich nicht hin wollen. Und dann ist es für alle gut.

Wolfgang: Das heißt, ihr macht dann auch richtig Projekte dafür, man... also ihr setzt zum Beispiel sowas auch auf, solche Agenten, oder ist das alles theoretisch?

Tina Kulow: Super.

Sabine Cole: Ich habe das jetzt gerade ein Semester lang gemacht. eine Masterclass, wir nennen das anders, aber eine Klasse mit Masterstudierenden. Alles Frauen, alle mit großen Sorgen. Wir haben gesagt, wir bauen selbst ein strategisches Modell und das Modell führt in ein Agenten- oder Botprodukt. Das baut ihr alles selber.

Tina Kulow: Ich Ich

Sabine Cole: Ich kann es nicht bauen. Ihr müsst es euch selber beibringen. habe einen tollen Kollegen, ist Informatiker hier an der Hochschule, Professor für oder Mitarbeiter für besondere Aufgaben. Michael Herzog, der kann das dann. Den kann ich dazu bitten. Aber die Studierenden sind alle, obwohl sie alle am Anfang nicht mehr Erfahrung mit KI hatten, als ich kann gut ChatGPT oder ich habe schon mal ein Bild gepromptet.

Tina Kulow: Super. Glaubst du, seid ihr da, hörst du, also ich meine gut, machen das andere Unis auch? Also ich frage so, weil ich finde dich natürlich besonders und denke mir so, machen das alle? Machen das alle so? Also ist das okay.

Sabine Cole: waren alle in der Lage, entweder einen Agenten oder einen Bot zu bauen. Und zwar sehr ehrgeizig, mit sehr tollen Ergebnissen. Ich war total geflasht, ich fand es mega.

Sabine Cole: Ich mich doch!

Tina Kulow: Das kriegt ihr aber nicht so mit, ob das überall so gelehrt wird. Also jetzt nicht, also im Bereich, wir reden ja von strategischer Kommunikation, also kreativisches Design und so was.

Sabine Cole: Also ich denke in dem Strategiebereich auf jeden Fall. Also das kann ich mir nicht vorstellen, dass das irgendjemand liegen lassen kann. Ich glaube die Verbindung, das auch noch unter so popkulturellen, Designaspekten und bisschen freudvoller zu machen, also ob sich sozusagen die gestaltenden Designer da auch so für begeistern oder da so viel

Tina Kulow: Mhm, okay. Mhm.

Sabine Cole: sich reinschmeißen. sind vielleicht ein klein bisschen weniger, aber bei den Strategen kann ich mir ehrlich gesagt absolut nicht freuen, dass das nicht überall das Nummer 1 Thema ist. Und ich kriege immer so ein, sorry liebe Kollegen, schrecklich gestaltetes Magazin des Deutschen Hochschullehrerbundes, was ich aber immer sehr aufmerksam lese, weil die Beiträge interessant sind. Und da geht es natürlich genau

Tina Kulow: Super.

Tina Kulow: Hm. Mhm.

Sabine Cole: Genau das, ihr in jedem Podcast verhandelt. Welche Kompetenzen braucht man? Und das ist übergreifend überall dasselbe. Die Hochschullehrer im, ich glaube auch, dass es in Geisteswissenschaften ein großes Ding sein wird. kann mir nicht vorstellen, wer, wo hier oben das Rädchen mitläuft, sich dem verweigern würde.

Tina Kulow: Mhm.

Wolfgang: Ja, das freut mich total zu hören. Also auch die Bereitschaft, dass sich junge Leute dann auch mit mit Stück weit mit Technik oder Programmierung beschäftigen müssen. Das ist ja auch was, was wir zum Beispiel als Internet Erstlinge gelernt haben, wo auch klar war, als man die ersten Websites selber gebaut hat und so, du musst irgendwie HTML lernen und Dann kommt ja die Phase, klar ist, okay, dann werden die Programmiersprache immer schwieriger. Ich bin dann auch ausgestiegen, man kann das jetzt nicht mehr. Das können jetzt nur noch ProgrammiererInnen machen. Und natürlich ist ja auch so, dass alle Programmierungssachen hinter Interfaces verschwinden. Das ist klar. Also wir nutzen dann die Sachen, wissen aber natürlich nicht mehr, was dahinter ist. Und jetzt haben wir mit KI natürlich gerade so eine Phase, wo ich den Eindruck habe, dass ganz viele auch offen nehmen, auch wenn sie keine Ausbildung da drin haben oder keine genuine Zuwendung dafür.

Tina Kulow: Okay. Und

Wolfgang: doch wieder anfangen, mit Hilfe der Large Language Models auch selber zu programmieren oder zu gucken, sich in eigenen Agenten zu bauen oder irgendwelche Aufgaben, sie haben. Das Gefühl, es kann doch nicht sein, dass ich das nicht irgendwie automatisiert kriege. Das ist eigentlich eine ganz spannende Phase. Ich hoffe, dass das auch bleibt, dass das die ganzen Clause und so weiter, dass das so offen bleibt, dass Leute auch Lust haben, ihre eigenen Ideen.

Tina Kulow: Mh.

Sabine Cole: Ja.

Wolfgang: und egal wie klein oder groß die sind, hands-on dran zu machen, weil davon ging uns auch einiges verloren über die letzten technischen Stufen.

Sabine Cole: Also wir haben ja hier auch ein Kompetenzfeld Digital Environments. Und das heißt, wir haben hier auch alle wirklichen Fachleute, die dann, wenn es hakt, also man kommt schon weit mit diesem, ich gucke mir YouTube Video an, aber wenn es bisschen komplexer wird, braucht man eben doch Grundkenntnisse. Also die, die ich erlebe, die Studenten, die bei den Digitalen sozusagen die Grundkenntnisse haben,

Tina Kulow: Hm.

Sabine Cole: Die werden natürlich zu Rocket Science-Leuten. Die können dann alles. Die sagen wirklich, du willst einen Akronymgenerator, mache ich dir in 10 Minuten fertig, wo sie vorher vielleicht zwei Tage gebraucht hätten oder so. Und wenn sich jemand dafür wirklich interessiert, der das jetzt sozusagen zum Beispiel eher aus der Werbung oder aus dem

Tina Kulow: Mhm.

Sabine Cole: Branding kommt und merkt, ich kann mir eine App machen oder einen Agenten bauen oder ein Dashboard für irgendeinen Schnickschnack. Dann merken die vielleicht, dass sie an Grenzen kommen. Und dann ist unsere Hoffnung, dass sie dann rübergehen zum Kompetenzfeld, zu den Digitalen und einfach noch mal einen Kurs machen. Wie geht es denn jetzt nur wirken im Interaction Design? Euer oder Wolfgang, dein Fachbereich.

Tina Kulow: Mhm. Mhm. Mhm.

Sabine Cole: Das ist ja auch eine Illusion, die gerade jetzt so als Narrativ durch die Medien schwabert. Man braucht die jetzt alle nicht mehr, die Softwareleute. Viel Spaß. Have fun. Du kriegst gar nichts hin, wenn du die Backend-Leute, also die Leute, die sich halt busy auskennen und auch die vorne gut Bescheid wissen. Also es ist Spaß. Meine Erfahrung ist tatsächlich auch das sagen ja viele, ist

Wolfgang: Ja genau.

Wolfgang: Ja, ja, ja, ja.

Tina Kulow: Genau.

Sabine Cole: Die Guten sind dann zehn Mann. Die sind nicht nur als Einzelperson im Team. Durch die Quäin. Aber die erste Person muss ja erst mal da sein. Ohne die erste Person läuft das Und das wird ja wahrscheinlich auch den großen Geptern irgendwann ausmachen. Dass die, wirklich mit einer tollen digitalen und analytischen

Tina Kulow: Genau. Ja.

Tina Kulow: Nun.

Sabine Cole: mit einer guten Ausbildung im Denken und in irgendeiner Art von Handwerk. Und die kriegen die KI noch dazu, dann bam. Aber ohne die Basis, pff, nix. Kannst nix damit anfangen. Wir haben ja auch an der Hochschule eine eigene Chechipitihockey, heißt die bei uns. Das sichert den Studenten die Möglichkeit,

Tina Kulow: Mhm. Ja.

Tina Kulow: Das ist eine Sandbox.

Sabine Cole: ein ChatGPT zu benutzen, A, immer auf das neueste Modell und B, sicher, ohne dass die Daten weiterverarbeitet werden. Als Studierende an einer HAWK kann man sich eben einwählen und das System wird auch geteilt mit anderen Hochschulen. Ich glaube, jetzt sind bei so 60 Hochschulen, die das auch schon übernommen haben. Also der Austausch unter den Hochschulen ist auch total groß und die, die was extra

Tina Kulow: Nun.

Tina Kulow: Mh.

Tina Kulow: Vielen

Sabine Cole: können, teilen das auch mit denen, das...

Tina Kulow: Hm. Von dem, was wir jetzt gehört haben, mir so drei Sachen hängen geblieben. Das eine ist, was ich sehr toll finde und ich glaube, wenn ich noch mal jung wäre, würde ich genauso was machen, nämlich was Handwerkliches studieren mit KI, also mit Strategie und KI. Also weil ich glaube, dass es zu wissen, wie heute noch Drucken, Lithographie funktioniert, ist genauso. Ich hätte mal besser zugucken sollen bei meinem Vater, der Elektriker.

Sabine Cole: Mhm.

Tina Kulow: Das würde ich auch ganz gerne selber können, anstatt jemanden zu rufen. das finde ich super wichtig. das ist das eine, ich sehr gut finde. Das andere ist, und das beschäftigt mich wirklich, da habe ich jetzt noch gar nicht so. Also klar, aber das stimmt schon. Wir reden die ganze Zeit von Tech Bros, aber es gibt keine Texas. Und dann fragt man sich doch irgendwie. Wo kommen die jetzt her und wie können wir das machen? Da muss ich noch mal drüber nachdenken, weil das finde ich ein interessantes Thema. Es gibt so eine Runde in Berlin, da würde ich ja mal gucken, ob wir da nicht mal das hijacken können, du und ich. es nämlich ein extra Netzwerk von Frauen die in der KI arbeiten. Das andere, was mir aufgefallen ist, was ich auch toll finde, ist, wenn Menschen, die zukünftig arbeiten und zukünftig auf der Welt sind, noch länger als wir alle, dass sie wissen, wie ChatGPT, KI, wie diese ganzen Modelle funktionieren und wie Agenten funktionieren, insbesondere wie Agenten funktionieren oder auch dann Robotik, was alles auf uns zukommt, weil nur dann können sie das auch einhegen, weil wir dürfen das nicht einfach so über uns schwappen lassen und denken, ja, ja, wir nutzen das jetzt einfach, wir müssen echt wissen, wie das funktioniert, weil ich glaube, das ist ansonsten viel zu gefährlich, das irgendjemandem zu überlassen, denken, wie diese Technik funktionieren sollte. Mein dritter Gedanke war eben ausgehend davon, das war jetzt meine Frage für dich auch, wenn wir jetzt mal so gucken, wenn die das so gelernt haben und Stichwort, wie geht so deren Karriereweg dann weiter von deinen Studierenden? Ich meine, man muss ja heute auch noch Praktika machen, nehme ich mal an, auch bei euch dann. Wie fällt das zum Beispiel deinen Masterstudierenden, die jetzt in dieser einen Klasse nur alles Frauen waren, Wie geht es denen? Finden die überhaupt noch was? Ist das überhaupt noch ein Thema oder wie erlebst du das? Weil du bist da so nah dran, deshalb wollte ich mal heulen.

Sabine Cole: Also es ist total schwierig geworden und das wurmt mich auch richtig. Früher war es so, dass die guten Studierenden, die haben sich gekloppt. Und mit früher meine ich wirklich, von vor zwei, drei Jahren noch. Dann haben eigentlich alle, die irgendwie was konnten, ein Praktikum. Das Praktikum ist ja nun wirklich kein Drama. Ein Pflichtpraktikum.

Tina Kulow: okay.

Sabine Cole: Kostet die Agenturen nicht unendlich viel Geld. Die können da mehr für bezahlen. Die können aber auch die Leute mit 400 PIP nach Hause schicken. Und jetzt ist es so, dass die ganze Kreativbranche, zumindest soweit ich sie überblicken kann, das sind natürlich nur Designbüros, Redaktionen und Agenturen. jetzt mit wie es im Business sozusagen oder auf Unternehmerseite aussieht, da kenne ich mich nicht so gut aus. Aber Noch ist es ja nicht so, dass die KI irgendwelche Jobs abgeschafft hätte. Die Wirtschaftskrise ist halt am Start wie doll und verrückt auf der ganzen Welt. Und die Angst vor der KI macht die Taschen zu. Und ich glaube, dass in den Agenturen und in den Büros eine derartige Panik herrscht, dass die sich nur noch mit sich selber beschäftigen können und keine Zeit mehr da rein investieren wollen, weil sie ja selber alle nicht wissen, wie es weitergeht. und sich auch nicht mehr darauf einlassen wollen, dieses Nachwuchs werden wir aber trotzdem brauchen. Irgendjemand muss unsere Arbeit ja machen. Also egal wie sich die Kreativbranche verändert oder die Designbranche oder wie du das auch immer nennen willst, das geht ja nicht weg. Das wird nicht mehr gebraucht. Das Problem ist eher, wer bezahlt wie viel, wofür.

Tina Kulow: Hm.

Sabine Cole: Und wie kann ich dann in dieser diffusen Problemlage, wie kann ich mir noch Mühe geben mit den jungen Leuten, die nicht gleich einsteigen und die Welt retten können, sondern erst ausgebildet werden müssen. Früher war das dass es total normal war, wenn du nach einem Designstudium erstmal noch nichts konntest. Dann hast du einen Artdirektor gekriegt oder einen Texte und dann hast du zwei Jahre gelernt und dann war es richtig super und dann ging es los.

Tina Kulow: Vielen Dank.

Sabine Cole: Dann wurde das immer kürzer und auch die Ausbildung sollte immer praxisbezogener sein, immer fitter. Also die ganze Adobe muss alles können. Du sollst Animationen können, sollst aber auch Illustrieren können, sollst aber auch Video können, sollst aber auch dies, das, das. Jetzt kommt noch dazu, die können ja gar nicht strategisch denken, die können ja gar keine Agenten bauen.

Tina Kulow: Ich

Sabine Cole: Also die Ansprüche an ein Bachelorstudium, wir reden von sechs oder sieben Semestern, sieben Semester Bachelor Barföckförderung, die kommen aus der Schule, haben vorher drei Jahre während Corona gar nichts gelernt. Das sind junge, junge Mäuse, die hier mit 19, 20 sitzen. Den soll ich Medienkompetenz beibringen.

Tina Kulow: Es ist ja auch noch die Generation.

Sabine Cole: strategisches Denken. Die wissen noch nicht mal, was Dialektik ist oder eine These ist oder sonst irgendwas, weil die wie Elfklässler eigentlich eher aus der Schule kommen. Die haben eine hohe Mediennutzungskompetenz, aber nicht Gestaltungs- und Beurteilungskompetenz. Dann sollen sie die Adobe, alle Adobe-Programme, soll ich ihnen drauf schaffen. Das geht nicht, Leute. Also hier an alle da draußen. Have fun! Wo du die noch finden willst. Ihr müsst an der Ausbildung von jungen Menschen teilnehmen. Und davor drücken sie sich, habe ich das Gefühl, gerade. Also wir kriegen die Leute unter. Aber es ist wahnsinnig mühselig und sie gehen schon mit so eingezogenen ein bisschen so in diese Welt raus. Ja, ich kann ja froh sein, wenn ich danach was kriege. Vielleicht schaffe ich nach einem Master. Vielleicht schaffe ich ja so 2,7, 2,8 brutto. Mal gucken.

Tina Kulow: Hmm...

Sabine Cole: Und ich denke so, ey, das kann doch nicht wahr sein. Was macht ihr mit diesen Leuten?

Tina Kulow: Hm, hm.

Sabine Cole: Ich sehe auch, dass die Budgets kleiner werden. Ich sehe auch die Probleme der Wirtschaft. ist nicht so, ich bin nicht blöd. Aber Ausbildung hört nicht auf mit, es ist nicht bestellt und abgeholt, fertiges Amazon-Paket. Ein Student ist nicht ready for FTE-Perfektion.

Wolfgang: Ja. Klar.

Wolfgang: Ja, und die andere Seite, ist ja das, wir so herkommen. als ich meine, Internetfirma war klar, dass diese jungen Leute, wir haben also uns völlig aufgebaut auf Praktikum. Wir hatten zu Hochzeiten 40, 50 Praktikanten, die bei uns gearbeitet haben Ende der 90er Jahre. Und vor allem auch mit dem Blick, dass so klar war, okay, da kommt ein neues Medium, da kommt eine neue Technik. Und die sind dann im Zweifelsfall näher dran. Die sind aufgeschlossener, experimentierfreudiger und so weiter. Davon haben wir unendlich profitiert. Das war so wichtig für uns, das mit diesen jungen Leuten zu machen. Und ich kann mich erinnern, dass damals der Ruf, also das, was du auch beschreibst, das klingt tatsächlich immer sehr, tatsächlich nach den klassischen Werbeagenturen.

Tina Kulow: Mh.

Wolfgang: die ja dann irgendwann auch so ein bisschen aus meiner Sicht den Verruf gebracht haben fürs Praktikum, also dieses Ausbeutungspraktikum, wo klar ist, du kommst da rein, hast sofort eine Arsch voll Arbeit und jeder Druck für jedes Ding wird runter durchgetan und wird kaum bezahlt und die Praktika sind unendlich und so. Da gab es dann auch so eine Krise, man das Gefühl hat, okay, keiner will mehr Praktikum haben, weil alle sich ausgebeutet fühlen. Was ich für unsere Branche jetzt in meiner Line of Work

Tina Kulow: Okay. Hm.

Wolfgang: gar nicht gesehen habe. Da hatte ich immer das Gefühl, die fanden das alles irgendwie ganz aufregend. zwar manche hat man übernommen, manche nicht. Viele hat man übernommen. Und das wäre jetzt ja eine ähnliche Zeit wieder. sagen würde, mit KI und diesen ganzen Sachen ist vielleicht die Veltest denen, jetzt so pauschal gesagt, einfacher als uns. Das heißt, wir lernen was von denen, wie die damit umgehen, die Chance wäre natürlich zu nutzen.

Sabine Cole: Aber der Talk ist ja gerade, ja jetzt sind endlich mal die mit den Erfahrungen ganz weit vorne, weil die können besser prompten, weil die wissen wie ein Peter Lindbergh Bild aussieht. Also dieses Verharren in so eine bestimmten ästhetischen Ansprüchen, die die Gen Z überhaupt nicht hat, denen ist es doch scheißegal, ob was aussieht wie, das ist jetzt fotografiert von Jürgen Teller oder von Peter Lindbergh oder so, das was jetzt die alten Artdirektoren zur Bewahrung, also sorry, alter.

Wolfgang: Ja, okay.

Tina Kulow: Okay.

Wolfgang: Genau.

Sabine Cole: So wie ich auch wäre, wäre ich noch am Start. Das ist ja so ein Festhalten an Ästhetik, an Supercraft, an Filme müssen so und so und die Verzweiflung... Exzellenz, genau das ist richtige Wort. Die Verzweiflung, das riechen die ja alle wie so Katzen. Dass vielleicht in drei, vier Jahren kein Schwein mehr danach fragt, ob das exzellent ist, sondern die Welt der Gen Z ist ja...

Wolfgang: Ja, ja, ja.

Wolfgang: Mmh, exzellent.

Tina Kulow: Mhm.

Sabine Cole: keine exzellente Ästhetik, sondern exzellente Witze, exzellentes Tempo, exzellente Codes, die keiner verstehen kann. Ich gebe mir wirklich Mühe und ich komme nicht mehr mit. Welcher Trend von ich hänge am Jungfernstieg an irgendeinem Schild und rufe irgendwas. Was macht ihr da? Die haben eine eigene Welt irgendwie entwickelt. Die hat noch nicht genug mit Geld zu tun, als dass die in die klassische Welt reinkäme und wenn die aufhören würden zu denken, dass KI aussehen muss wie vorher die Vogue, weiß nicht, ob dann die Artelektoren noch so weit vorne wären. Das Denken ist jetzt in der Branche auch nicht so geil, dass ich sagen würde, da habt ihr einen irren Vorsprung, dass ihr strategisch von der Diebnis

Tina Kulow: Genau.

Wolfgang: Mhm.

Sabine Cole: wie man über Sachen nachdenken kann, der Angefastheit auch, von den Problemen, dass man sagen könnte, dass in den Agenturen jetzt die Alten mit ihrem riesigen Erfahrungsstatt so richtig die Welt retten. ist ja auch nicht. Ich glaube, ist noch eine Bewahrungszeit und dann hoffentlich passiert das. Kann ich jetzt sagen, weil ich hier es auch warm habe in meiner Hochschule. Also ich weiß, meine

Tina Kulow: Vielen Dank. Mhm.

Sabine Cole: Freunde in der Branche, unter welchem Druck die stehen. Und ich beneide gar nicht dafür und finde ich auch schlimm. Aber trotzdem, ich glaube, das wird nach einer Übergangszeit wahrscheinlich wieder eher zu dem kommen, wovon du gerade gesprochen hast. Die Jungen müssen dann los. Aber irgendwo müssen sie Wurzeln haben. Also sie müssen

Tina Kulow: Hm. Hm.

Sabine Cole: Und deswegen finde ich die Ausbildung im Analogen so wichtig. Weil wenn du nicht verstehst, wie groß ein Raum ist oder wie ein Mensch sich anfühlt oder wie mit Fremden sprechen geht oder wie jemanden küssen geht, der dode Fragen stellt. Also alles. Wenn die Welt nicht in dir ist, wie sollst du dann mit der KI umgehen? Deswegen sage ich immer gerne, wir müssen die Die humanistische Intelligenz stärken, die hat auch was mit Erfahrungen und Echtheit und so zu tun. Und dann kann die KI auch super sein. ich hab eher Angst vor so einer Südkorea-Welt. Also so wie ich mir das vorstelle, ich war noch nie in Südkorea. Wo die Leute nicht mehr daten, nicht mehr rausgehen. Wo alles so perfekt digital wird.

Tina Kulow: You know.

Sabine Cole: Deswegen habe ich gerade Deutschland so bisschen lieb. Auch wenn man sagt, wie kann das sein? Geh ding ins Kirchen überall und nicht überall Glasfaserkabel. Aber es bewahrt uns noch so ein bisschen vor der totalen Digitalität, die ich eher für Inferno halte als für sonst was.

Wolfgang: Das wäre noch mal ein Stichwort für mich, weil du sagst, ihr bringt die unter, PraktikantInnen. Sind das dann immer analoge Praktiker? Gehen die in ein Büro, arbeiten dort oder sind die remote?

Sabine Cole: Also die sind oft remote, die mögen das auch oft remote, aber auch da fällt der Groschen langsam, nicht geil. Also die Pöpfigen wollen ein Praktikum, wo sie da sein können. Die wollen in einem Büro, die wollen teilhaben an einem Alltag. Und da ist eher das Problem und auch das gilt für alle. Das gilt auch für Juristen oder für BWLer. Find mal in Hamburg oder in Berlin für fünf Monate ein Zimmer, damit er auch wirklich da sein kann.

Wolfgang: Hm.

Sabine Cole: Wenn deine Eltern da nicht zufällig Freunde mit Nassutterer Wohnung haben oder so, dann 700 Piepen in Hamburg. meine, what? Wie geht's immer? Und dann mitte schön irgendwie bei random Name... Ach so, wenn es Colorebbe noch gäbe, bei Colorebbe ein Praktikum machen, dann... Ja. Auf der anderen Seite denke ich, wir haben früher... Also ich habe versucht oder ich habe nach dem Abi ein Praktikum in Paris gemacht, zwar die gleiche Situation. Ich habe 45 Kilometer außerhalb von Paris.

Tina Kulow: Ja.

Tina Kulow: ...

Tina Kulow: Hmm. .

Sabine Cole: bei Madame de Vent im Mädchenzimmer gewohnt und bin jeden Tag mit diesem Schraddlzug eineinhalb Stunden in die Stadt reingefahren, damit ich bei meinem leider verstorbenen Mannheimer Fotografen ein Praktikum machen konnte. Aber das kann ja auch nicht die Wahrheit für viele sein, sondern immer nur für paar Bekloppten.

Tina Kulow: Interessant. Also ich glaube auch, wenn wir so darüber nachdenken, wie sich vielleicht Praktika weiterentwickeln und wie sich Arbeit und dieses Verständnis von Arbeit weiterentwickelt. ich meine, diese Witze, die Witze gibt es ja, die Boomer-Generationen mit ihrem Wahnsinn so noch arbeiten, Geld verdienen und schöne erfolgreiche Woche und so, da gibt es ja sehr lustige Witze drüber. Wir sind ja nicht Boomer, sind ja X. Ich möchte das nur noch mal sagen. das X, wir sind X. Wir sind Generation X.

Sabine Cole: Hier sind X, genau. Das ist mir auch immer sehr wichtig, ich da unterbreche, auch Gespräche.

Tina Kulow: Genau, nix Boomer, wir sind Generation X, wir. Wir machen das alle, also bitte. Weil das ist nämlich eine super Generation, da gibt es dann bestimmt nochmal eine extra Geschichte zu. Aber kein Bashing, sondern einfach warum wir so eine tolle Generation Ich glaube, die Arbeit verändert sich. Aber die Arbeit verändert sich. Und ich meine, die Arbeit verändert sich auch so, wenn ich hier nämlich zuhöre, Sabine, und wenn die Gen Z nämlich jetzt

Wolfgang: Ja, ich auch. Ja, ja.

Wolfgang: Extra bashing,

Wolfgang: Mmmh, dream on!

Tina Kulow: was du sagst, in diesem Moment kommt, dass sie Geld verdienen muss und das Geld auf einmal ein Thema wird oder wie auch immer die geartete, also was auch immer dann das Thema ist. Wie gestaltet sich dann Arbeit und das wird anders aussehen als was wir heute kennen. Also nicht nur weil Vorurteil alles nur drei Tage Woche und dieses wir haben ein wunderbares Wort jetzt dafür oder vielleicht auch nicht, also dieses Spaß und Freizeitgesellschaft, die ab und zu mal arbeitet. Ja genau.

Sabine Cole: Lifestyle Teilzeit. Das ist auch musikalisch verarbeitet.

Tina Kulow: Ja, genau. Auf jeden Fall. Das ist etwas, was mich beschäftigt und ich echt gespannt, wie das aussieht. Ich bin gespannt darauf, wie das aussieht, weil ich glaube, wird anders aussehen. Also kann ich mir jetzt gerade noch nicht ausmalen, wie das aussehen wird und dieses Bewahrende. Was mich aber auch interessiert, weil, und deshalb mache ich jetzt noch mal die Schleife zu deinen Studierenden und zu deinem, das eine große Thema ist KI, junge Menschen, entwickeln sie sich weiter, Lehre. Aber ein Hauptthema bei dir ist ja auch,

Sabine Cole: Ja.

Tina Kulow: Da haben wir uns ausgetauscht zum Thema Demokratie. Ich will auch noch mal sagen, du sagst ja immer so, Kreativbranche, ich finde es wird in Zukunft immer, immer wichtiger, dass man wirklich nicht nur, dass das Silo-Denken ist sowas von old school. Das heißt, wenn jemand strategisches Design macht, kann diese Person ganz viele Dinge. Muss nicht in eine Kreativagentur gehen. Strategisches Design, strategische Kommunikation liegt ganz nah beieinander, ist wichtig für fast alles.

Sabine Cole: fast alles.

Tina Kulow: das sagt jetzt die Kommunikatoren, aber natürlich ist es wichtig für fast alles. Aber jetzt auch mit dem Bogen zu schließen, also zu sagen, mein Gedankenbogen, dass ich eben glaube, dass ein Thema ist natürlich Politik und Gesellschaft und das ist ja etwas, was bei dir auch in deinem Unterricht, den du gibst auch hoch im Kurs ist, also du hast vorhin schon die Landtagswahl in Sachsen miterlebt. Wie kriegst du die jungen Menschen mit zum Thema Gesellschaft, Demokratie, wie ticken die? Kriegst du das? Kriegst du mit? Würde mich interessieren.

Sabine Cole: Ja, natürlich. Wir machen gerade, diese Woche müssen die Wettbewerbs- einreichungen fertig gemacht werden für den ADC. Da ist jetzt Abgabeschluss am Montag und das heißt alle tollen Projekte müssen wir jetzt so fertig machen. Das macht ziemlich viel Arbeit. Die Studierenden sind oft mit ihren Projekten, auch wenn es ein Bachelor oder Master ist, fertig und dann wollen die auch was anderes machen, kann man auch total nachvollziehen. Aber an einem Wettbewerb teilzunehmen, was auch bisschen Visitenkarte für jeden ist, müssen sie noch mal zum Beispiel ein Filmchen darüber machen, was nachvollziehbar ist, weil die Leute wollen Filme sehen und nicht mehr Vorträge haben. Und dann habe ich einen Studenten, der bei uns auch letztes Semester den Fakultätspreis für die beste Bachelorarbeit bekommen hat, weil er eine Arbeit gemacht hat zu der Aufklärung von sexuellen Übergriffen bei Pfadfindern. und dazu ein Signet entwickelt hat, was sozusagen zeigt, bin wie die AIDS-Schleife. Ich habe sexuelle Übergriffe oder auch Sexual Abuse erlebt und ihr könnt mich ansprechen und Kontakt mit mir aufnehmen. Und der ist tatsächlich auch Pfadfinder und arbeitet auch wirklich ehrenamtlich in diesem Bereich.

Tina Kulow: Mhm.

Sabine Cole: Und dann habe ich ihm geschrieben, wann bist du fertig? Du musst noch was hochladen. Es ist noch nicht fertig. Kann ich dir helfen? Weil ich gespürt habe, es ist was. Und dann kam eine so ellenlange Nachricht gestern auf WhatsApp bei mir an. Ich kann mich nicht mehr konzentrieren. Die Weltlage macht mich wahnsinnig. Die ganzen Kriegen, überall sind die Kriege. Das Arbeiten in dieser... Also er arbeitet ja tatsächlich in diesem Aufklärungsbereich bei den...

Tina Kulow: Hm.

Sabine Cole: bei den Pfadfindern. Ich gebe mir so eine Mühe. Ich weiß gar nicht, ich weiß nicht mehr, wo oben unten unten ist. Ich muss arbeiten. Wie können wir Geld verdienen? Wie machen wir es? Das ganze Elend dieser Generation lag in dieser Nachricht. Und meine einzige Antwort war, wollen wir nächste Woche mal mit dem Hund gehen? Was soll ich sagen? Natürlich sind die, die sind sich alle so bewusst.

Tina Kulow: Mmh.

Tina Kulow: Mhm. Mhm. Ja.

Sabine Cole: Also ich sag jetzt mal ihr, wir sehen die auf der Straße und denken, wie sehen die denn schon wieder aus? Was faseln die über dies das? Die kurzen Tops, die sind doch bestimmt alle total unpolitisch, die machen nur Schnick Schnack auf TikTok die. Aber ich erlebe die Generation als extrem bewusst, als anders und ich würde auch nicht sagen gut informiert, aber informiert. Es ist aber gar nicht so schwer. diesen sozusagen Informationslücke kompetent zu schließen. Das geht eigentlich so, wenn man sich bisschen Mühe gibt. Alter, ich möchte jetzt nicht 21 sein oder 22. Die leiden nicht am Leben. Das meine ich damit nicht. Aber was vor denen steht, die Unsicherheit und natürlich gibt es dann ja, kippt es ins andere. Eigentlich wünschen sie sich Sicherheit und das ist das, was wir ihnen am wenigsten geben.

Tina Kulow: Hm.

Sabine Cole: Oder wir können versuchen, auszustatten mit so einer, wir können einen Safe Space, den Gen-Z Begriff, tatsächlich ein Safe Space, sechs, sieben Semester lang für sie sein, die Resilienzfaktoren zu entwickeln, die man braucht, dann rausgehen zu können. Dann können wir ihnen noch sagen, bleibst du im Master, wenn sie gut genug sind. Dann haben wir sie fünf Jahre hier gehabt und entlassen sie dann hoffentlich.

Tina Kulow: Hm. Hm.

Tina Kulow: Hm.

Sabine Cole: mit ein bisschen Stärke und auch in einem Netzwerk. Ich wüsste, ich könnte jederzeit fragen, Wolfgang, jetzt kennen wir uns auch, ist das nicht mega? Die Netzwerke, wir Gen Xler ja schon gewöhnt waren zu bilden, wir waren auch ohne Netzwerk, passiert gar nichts. Alle unsere Karrieren beruhen auf Netzwerken. Wir können denen echt beibringen, wie das funktioniert und wir können denen auch dadurch Möglichkeiten.

Tina Kulow: Richtig.

Sabine Cole: eröffnen und man kann ihnen sagen und macht es bitte genauso. musst alle Telefonnummern mitnehmen. weißt nie wann du noch mal jemanden brauchst der TikTok kann oder so.

Tina Kulow: Mhm.

Tina Kulow: Ja, ich finde, wenn du das so beschreibst, ich glaube, jetzt für mich so, wenn ich jetzt gucke, so Zukunft und so, das klingt schon, also ich glaube die Genzette ist schon eine Generation, auf die man hoffen kann, auch gerade mit den ganzen Herausforderungen und was jetzt, also Herausforderungen, blödes Wort, mit dem ganzen Scheiß, der da gerade draußen ist. Also Sei es technologische Entwicklung, wir müssen uns neu erfinden als Land, als Wirtschaftsfaktor, als Politik. Politik macht mir bisschen Sorge, weil einfach sehr viele junge Menschen, finde ich, das falsche Wählen, weil es mir zu weit nach rechts geht. Aber vielleicht ist es dann auch unsere Aufgabe zu erklären, warum wir finden, dass das falsch ist und zu sagen, welche Gründe dann dagegen sprechen. Vielleicht muss man sich das auch nochmal genauer gucken.

Sabine Cole: Also ich finde, können uns mal überlegen, was ist... Also bis vor drei Jahren hätte ich gesagt, beschwert euch mal nicht, soll ich euch mal aus den 80er Jahren aus Heidelberg erzählen, wie es war, wie ich nach Schwetzing im Bus gefahren bin und jedes Mal zwei Soldaten eingestiegen sind mit einer MP im Anschlag und gewartet haben, dass wir die Straße entlangkommen ohne RAF-Anschläge. Das ist aber seit KI, sage ich das nie wieder, weil ich finde, KI hat das Game

Tina Kulow: .

Sabine Cole: komplett geändert. Jetzt sind es Gefahren, die nicht mehr vergleichbar sind. Ich kann nicht mehr sagen, ja wir hatten ja auch die RAF oder so, sondern das ist auch kein Tool, sondern das kann uns so hart in die Grütze reiten, wie nichts anderes, was ich vorher erlebt habe. Mit den Chancen bin ich ein bisschen skeptischer, ehrlich gesagt. Und ich finde diesen Determinismus, und den verbreiten wir Altenjahre, ohne KI geht das nicht mehr.

Tina Kulow: Mh.

Tina Kulow: Hm.

Sabine Cole: Also da können wir gar nichts mehr machen. müssen jetzt unser ganzes Geld da reinstecken. Also wir müssen jetzt diese EU AI-Eckte, das schränkt uns ja total an, schon diese anderen Gesetze. Das war alles viel zu viel. Wir brauchen jetzt auch dies das. Könnten wir vielleicht auch darüber nachdenken, ob wir das vielleicht nicht so wollen? Ist das schon zu spät? Zu sagen, es muss wirklich Schranken geben, an denen keiner hier vorbei kommt, weil ich überhaupt nicht sehe, wie das sonst funktionieren soll. Die KI gibt ja denen die Macht, die reich sind, die alle Möglichkeiten haben, das Öl, den Strom, die ganze Scheiße. Und die sind ja alle nicht jung. Das sind ja jetzt nicht die Gen Z, die da steht und uns zeigt wo es lang geht, sondern Was machen wir als Generation denn da gerade? Und wird dann in 40 Jahren das passieren, was wir mit unseren Eltern, die beim Hitler waren? Also ich mach jetzt mal, überzeugen wir mal ein bisschen. Aber wieso haben wir nicht gesagt, nee, Klonen fanden wir auch scheiße. Haben wir einfach verboten. Haben wir einfach gesagt, das wollen wir nicht.

Tina Kulow: Stimmt.

Sabine Cole: Ich finde, ich möchte eigentlich noch nicht akzeptieren, dass alle Züge abgefahren sind und ich würde mir wünschen, dass die feinsten Leute jetzt in der EU arbeiten und dass wir wirklich dass wir uns selbstständig machen, als Europa und irgendwie andere Grenzen haben. Ich weiß es nicht, wie es sonst geht.

Tina Kulow: Hm. Hm. Aber ich glaube, wir alleine... Entschuldigung.

Wolfgang: Ja, aber das finde ich ganz... Ich finde es nur ganz wichtig, weil das schließt es auch so bisschen, was du gerade gesagt hast jetzt, Sabine, was wir von unserer Generation praktisch weitergeben können, also auch an Kulturtechniken oder was wir jetzt gerade mit den Netzwerken und so, wo wir das Gefühl haben, das ist tatsächlich was, was uns ausmacht und was mich auch umtreibt, ich das Gefühl habe, in dieser jüngeren Generation sehe ich zu wenig live. Elemente, also die sind tatsächlich sehr digitalisiert und gleichzeitig ist live aber Luxus, alles wird teurer, was irgendwie live stattfindet. da merke ich bei mir so die Reflexe, wo ich dafür werbe und das Gefühl sage, okay, das sind eigentlich die wertvollen Sachen, prüfe sie mal, schau' mal. Und auch eine Kulturtechnik für mich jetzt im weitesten Sinne ist auch genau diese Thematik, wie gehen wir mit technologischen

Tina Kulow: Mhm. Hm. Hm. Mhm.

Wolfgang: jetzt sagen wir so Revolutionen Nun haben wir ja schon einen erlebt mit dem Internet und hatten auch da, das ist alles Déjà-vu für mich, auch die ganzen Gespräche, was du jetzt gerade hattest mit dem der Zug ist abgefahren oder wir können das jetzt nicht machen und ich habe eigentlich immer plädiert dafür oder hatte immer Sympathie dafür, gerade für gesellschaftliche Themen, dass man, das ist völlig richtig, das hat alles sein Tempo, das ist schneller, es ist auch größer als wir.

Tina Kulow: . .

Wolfgang: Aber trotzdem würde ich immer plädieren, dass wir zu jedem Zeitpunkt als Menschen das Recht haben, drüber zu sprechen oder kurz mal halt zu sagen. Weil, wie du es ja sagst, der Speed kommt ja aus der Wirtschaft, weil die das wollen. Das ist mir völlig klar, dass die das lieber heute als morgen als hätten. Aber als Gesellschaft zu vereinbaren, ich darf auch und bin ja weiß Gott Teil der Zukunftsindustrie, auch wenn man dazugehört.

Sabine Cole: Ja.

Tina Kulow: Ja. Ja.

Wolfgang: trotzdem an Stellen sagen zu dürfen, ja, also ich weiß es auch nicht gerade und mir wäre es lieb, wenn wir da mal kurz innehalten und es wird schon nicht gleich alles wegschwemmen, aber das ist hart, das ist der harte Teil jetzt gerade, aber diese leicht, also was auch immer das ist als Technik, die Emanzipation von diesen Geschwindigkeiten oder diesen Druck, das ist schon was, was man den jungen Leuten auch mitgeben muss.

Sabine Cole: Schön, du den Begriff Emanzipation, wenn man den noch mal im feministischen Sinne verwendet, ist es gerade für Frauen wichtig, dass da ein bisschen Speed rauskommt. wie soll die Teilhabe an diesem Tempo sein, wenn wir dieses Tempo einfach aus verschiedensten Gründen nicht mitgehen können? Weil wir schleppen ja und das

Wolfgang: Mmh.

Wolfgang: Genau.

Tina Kulow: Hmm.

Sabine Cole: Das wisst ihr auch noch. Das war bei der Digitalisierung auch nichts anderes. Wer sind die Coder? Wer sitzt im Reich der IT, es immer lauwarm wegen der Heizung und den Pizzakartons? Wer sitzt denn da? Und das hat sich ja jetzt rübergetragen zur KI. Und um Tempo machen zu können und 18 Stunden am Stück irgendwas arbeiten zu können und durch die Weltgeschichte fliegen,

Tina Kulow: Genau.

Sabine Cole: kann man eben, das kann man mit Familie auch wieder nicht vereinbaren. Ähm ... Ja, also ...

Tina Kulow: Mhm.

Tina Kulow: Also wir sollten eigentlich diese alten Fehler nicht nochmal machen. Das war nicht nur die Code. Das war natürlich, das ist auch das Thema Start-ups, VC-Finanzierung. Wir kennen das. Und eigentlich könnte man jetzt, also das ist auch ein Ruf an alle, es hören, einfach, das ist jetzt nicht, ist over, Baby. Wir sind gerade noch ganz am Anfang. Man kann immer noch etwas machen.

Sabine Cole: Ja, eigentlich genau. wir tragen die einfach. Das ist ein sehr guter Aspekt nochmal. Wir kennen sie eigentlich, die Fehler, wir kennen sie.

Wolfgang: Genau. Ja. Ja. Genau.

Sabine Cole: Absolut.

Tina Kulow: Also das hat auch eine Weile mit dem Internet damals gedauert. Und dann mag es bisschen schneller sein mit der KI, aber ich glaube es gibt mit Sicherheit, und das wäre ja auch so wichtig, also ich meine, gerade unter Hinblick, dass es ja Länder gibt, die wirklich massiv versuchen, viele, viele Länder versuchen ja Frauen aus der Öffentlichkeit mittlerweile raus und raus zu halten oder nur so wie man sie haben möchte. Und ich glaube, Ich finde, da, wie der Europa könnte wirklich einen Gegenpunkt setzen. Und es gibt mit Sicherheit, kann ich mir nichts besseres vorstellen, als wenn Männer und Frauen an Themen arbeiten, die uns Menschen betreffen und nicht nur Männer. Fände ich schon besser. Fände ich für uns alle besser. Aber vielleicht ist das auch etwas, guck so ein bisschen auf die Zeit, aber vielleicht wäre das auch etwas zu gucken. Deshalb sage ich nochmal, vielleicht ist es auch etwas, wo ich die Gen-Set vielleicht auch bisschen verkannt habe, weil ich da nicht mehr so eng dran bin, aber ich lerne ja gerne und finde das sehr interessant und vielleicht ist das auch etwas, wo wir da auch bisschen Hoffnung reinsetzen können für die Zukunft, weil ich glaube, die haben ein entspannteres Verhältnis damit, denke ich ganz sicher und ich glaube, dass die

Sabine Cole: Ich leide euch auf ein paar Spione, die euch zum Beispiel dir Wolfgang, man sieht, die haben genau die gleichen Systeme wie wir früher. Die haben Partys von denen keiner von uns was weiß. Die kennen Garagen, keiner von uns kennt. Die haben WhatsApp-Gruppen, wo keiner von uns drin ist. Die wissen gar nicht, was die machen. Das ist total toll, wenn man dann mal mitlauscht und denkt so... Was ist das denn? Und versucht das rauszukriegen, ist das nirgendswo auf Google zu finden. Da gibt es keine Instagruppe für Niche und sie hauen einfach richtig auf den Putz. Die sind nicht so, wie wir denken.

Tina Kulow: Hmm.

Wolfgang: Ich

Sabine Cole: Wie gesagt, ich kann euch immer welche ausborgen, jemanden über die man quatschen kann, wie es so läuft.

Tina Kulow: Super, ich finde, hat jetzt so ganz, ganz viele, also meine Synapsen, meine sind so ein bisschen wieder am schaukeln hin und her, ich finde das total klasse. Egoistisch, ich hoffe, das geht den Menschen, die das jetzt hören, auch so und euch beiden auch, Wolfgang und Sabine. Und ich glaube, wenn wir jetzt noch mal so bisschen gucken, woher wir so gekommen sind, sollte man vielleicht noch mal so überlegen. Also wir wissen, die KI verändert alles, unsere Arbeit, wie wir leben. Natürlich auch die mentale Gesundheit, haben wir jetzt noch gar nicht drüber gesprochen mit den wahnsinnigen Dingen, die es da gibt. Aber so vielleicht einfach, wenn wir das nochmal so überlegen, so über die jungen Menschen, nächste Generation. Sabine, was glaubst du, wird am häufigsten abgesehen davon, dass die auf den Putz hauen, was wird am meisten missverstanden und wo liegt deine größte Hoffnung?

Sabine Cole: Am meisten missverstanden ist, dass man das TikTok blöd macht. Ich würde sagen, es könnte... Also ich habe früher, ich habe auch mit dem Zeitung lesen erst später angefangen. Und ich war auch nicht begeistert, wenn ich abends immer nur Tagesschau. Ich hätte auch gerne, ich hätte eigentlich lieber am den ganzen nach Dallas und Denver geguckt, als ich jung war. Also ein bisschen, ein bisschen runterschrauben dieses, was machen die da eigentlich und wie doof sind die da?

Tina Kulow: Ja.

Tina Kulow: Okay.

Sabine Cole: Also das finde ich das große Missverständnis. Auch, dass sie nicht fleißig sind, stimmt auch nicht. Was ein Riesenproblem ist, sind die mentalen Probleme, weil das einen so großen Teil wirklich einschränkt, die nicht starten können mit so dieser jugendlichen Stärke, wo man denkt, Alter, jetzt hast du wirklich mal 15 Jahre Zeit, kaum pennen, Party machen und arbeiten, das steckt alles in deinem Körper drin.

Tina Kulow: Hmm. Hmm.

Sabine Cole: Und das ist nichts, was die sich irgendwie als Lifestyle-Teilzeit drauf schaffen oder so sind. Das ist ein valides, großes Problem. Damit müssen wir lernen umzugehen. Das weiß ich auch keine Antwort darauf. Dann ist der demografische Wandel ein Drama. Es gibt einfach zu viele von uns und zu wenig von denen.

Tina Kulow: Hmm.

Sabine Cole: Und wir müssen denen mehr zutrauen und mehr zuhören und wir müssen uns absichtlich zurückziehen, da wo wir wissen, wir jetzt die 25 Jahre oder was die wir noch haben, irgendwie so, 30, dass wir in denen auch mal ein bisschen... Also diese Rentensache zum Beispiel, die macht mich wahnsinnig. Können wir darauf wirklich nicht verzichten auf die zwei, drei Prozent, die wir brauchen, damit es den Jungen ein klein bisschen mehr Hoffnung macht?

Tina Kulow: Ja.

Sabine Cole: Also was ich... Ja, das... Wolfgang... Tina... Die Fehler, die wir alle kennen, haben wir uns die eigentlich schon mal alle aufgeschrieben?

Sabine Cole: Denke so, habe ich noch nie darüber nachgedacht. Aber eigentlich die Wiederholung der Geschichte.

Tina Kulow: Ja, so ein bisschen. Oder zumindestens was wir dann später gesehen haben, was entweder ein Fehler war, wo wir auch gesagt haben, Mensch, kann das nicht anders sein? Ja. Ich glaube, das hast du vorhin so wunderbar beschrieben, für mich und Wolfgang, würde mich interessieren, wie du das siehst. Ich glaube, für mich ist wirklich dieses, dass man muss einen großen Unterschied machen zwischen bewahren und nicht abgeben wollen und denken, dass meine Erfahrung in irgendeiner Weise irgendwas auf der anderen Seite macht, die nicht meine Erfahrung geteilt hat, weil sie müssen die Erfahrung alle selber machen und das wird eine andere Erfahrung sein. Man kann immer nur so ein bisschen ein Input geben, eine Erfahrung mitteilen, vielleicht das Learning zu verkürzen oder auf etwas aufmerksam zu machen. Aber dieses Bewahrende, so muss das aussehen und diese, ich glaube, was wir brauchen, das habe ich mir jetzt auch irgendwie aufgeschrieben, ist eine Neugier für das, was diese Generation kann. und nicht ein mal gucken. Deshalb ich bin neugierig zu sein und eben nicht zu sagen, was haben die dafür? Was hast du vorhin gesagt? Was haben die dafür? Kurze Tops an. Wo gehen die da eigentlich alle hin und so? Also ein Kram. Nee, überhaupt nicht. Und ich bin mir auch nicht sicher. Also ich würde hoffen, dass diese mentale, die mentalen Schwierigkeiten, die ich sehe, die ich auch nachvollziehen kann, nicht nur mit dem heute, sondern mit der Erfahrung von Covid. ich weiß nicht, ob das alles weggeht mit, Menschen nicht mehr aus. also erst mit 16 auf Social gehen können. Ich sehe das auch mit TikTok, also das hat Gutes und Schlechtes. Also ich weiß nicht, wie ihr das seht, das sollten wir vielleicht nochmal kurz, nochmal genau, kurze Runde, 16 Jahre, ja nein, aber das sind so Sachen, die bringen mich wirklich zum Nachdenken und ich glaube, können wir uns, jetzt noch, wir, also wir, die Generation X, wir haben uns schon so oft gehäutet und neu erfunden und haben neue Perspektiven einnehmen müssen in unserem Leben.

Sabine Cole: Wie immer.

Tina Kulow: Das sollten wir doch wohl jetzt auch noch hinkriegen. Und ich finde, so eine Rentendiskussion bin ich auch bereit zu führen. Wolfgang, was meinst du? Auch zu den 16-Jährigen und Social.

Wolfgang: Ja, also ich habe zu denen auch absolute Neugier und gerade weil mich natürlich auch technologischer Fortschritt interessiert oder medialer Fortschritt und man einfach weiß, sind da natürlich schneller dran und so, das will man sehen. Ich sehe mich jetzt persönlich nicht in der Gefahr, dass ich was bewahren will. Dazu ist einfach der Bereich, in dem wir alle drei arbeiten, viel zu schnell gewesen.

Tina Kulow: Mh.

Wolfgang: Wir auch nicht dazu gekommen, die Fehler aufzutreiben. Müsste man vielleicht auch mal machen. müsste wirklich auch mal die... Total, Exakt, genau. Ja. Genau. Oder ja, exakt. Und das ist...

Sabine Cole: Wir sind ja schon in so ein schnelles Hamsterrad eingestiegen und dann... wie eine Waschmaschine... Wo finden wir da den Knopf?

Tina Kulow: Ja. Ja, total.

Tina Kulow: Mein Gott, dieses innehalten und mal von oben drauf zu gucken, das war für mich ein... Ach, das kann man machen? Irgendwann mal?

Wolfgang: Nee, nee. Hätte ich für mich schon gedacht, ich bin allein durch so viele Digitalisierungsdinger gegangen, auch mit meiner Firma, wo ich überlegen musste, am Anfang haben wir das gemacht, dann kommt Big Data, dann kommt Social Media. Wo ich immer gucken musste für meine Firma, wie nehme ich daran teil? Bin ich jetzt raus? Weil wir noch das Alte machen, muss ich das Neue machen? Wie können wir das? Also daran hat man sich gewöhnt auch an die Sucht, das hat, diese endlosen Potenziale, die sich auftun. Das haben wir mit KI jetzt ja wieder in einer ungeahnten Dimension und wo ich mich tatsächlich so alt fühle, ist es okay, jetzt wird es aber wirklich schwierig, wenn ich da auch noch reinsteigen soll, jedenfalls mit Produkten und Dingen, tue ich es auch nicht tatsächlich im Moment. Aber ich versuche jetzt so für alle Jungen...

Tina Kulow: Ja.

Wolfgang: Menschen mit denen ich arbeite, einzige, also in diesem Wahnsinn, in diesem D-Zug, in dem wir alle sind, zumindest so eine gewisse, was auch immer das ist, so eine Art Zuversicht zu vermitteln. Also, dass man trotzdem in so einem Irrsinn ist und das alles jongliert, eins ums andere Mal auch eher getrieben ist von etwas, als dass man das selber lenkt. Aber trotzdem über die, das wäre jetzt so meine Erfahrung, die man weitergeben kann, trotzdem stellt sich irgendwie so eine Art von Sicherheit ein.

Tina Kulow: Mhm.

Wolfgang: Mit der man, wie in so einem Aggregatszustand irgendwie, in dem man dann doch lebt und der kommt auch irgendwann. Und das wäre das einzige, was ich jetzt so klassischen Zukunftsängsten von jungen Leuten, die praktisch sagen, ja, okay, das was soll ich denn überhaupt machen? Was soll ich denn studieren? Macht doch keinen Sinn. Ist doch alles da. Genau.

Tina Kulow: Mhm.

Tina Kulow: Hmm.

Sabine Cole: Genau, da sind wir ganz gute Geschichtenerzähler sozusagen, weil wir als Gen X auch die ersten waren, zumindest der popkulturelle Teil, zu dem wir ja gehören, die auch mit einer großen Kapitalismus-Skepsis, mit einer Aus-No-Kann-Bock-Punk, guck mal wie es England aussieht, da sind ja die Kinderschuhe.

Wolfgang: Genau.

Sabine Cole: Wir haben Kurt Cobain bis zum Schluss begleitet. Wir kommen ja nicht aus dem ganz großen Enthusiasmus dem Leben gegenüber. Und wir haben es trotzdem irgendwie gut geschafft. Wir können also auch verstehen, dass jemand sagt, ich gehe doch nicht in eine Agentur und arbeite mir für das Geld den Arsch wund und mache dann irgendwie all die Gurken-Content oder so. Mache ich einfach nicht.

Tina Kulow: Hm.

Wolfgang: Mh-mh.

Sabine Cole: Ich will auf den Bauwagen, wenn du das kannst, mega macht es. Guck mal weiter, wie es so geht. Und vielleicht fällt dir in zehn Jahren was anderes ein. Deswegen finde ich, ist es für uns eigentlich nicht schwer, Verbindungen zu der Generation aufzunehmen, weil wir eigentlich wie die ticken. Bloß sind wir halt alt und haben festgestellt, in der Achterbahn kann man ab und zu auch mal die Hände hochreißen. Und wenn man unten aussteigt, muss man kotzen. Und dann kann man aber fünf Minuten trotzdem wieder Bier trinken oder sich eine...

Tina Kulow: Das stimmt.

Tina Kulow: Hahahaha

Sabine Cole: Champignons rein pfeifen und dann noch in Club gehen. Geht alles.

Wolfgang: Hehehehehe

Tina Kulow: Genau, das geht. Hat man alles mal machen können. jetzt kurz nochmal die... Gott, ja, wir haben, genau, Frühlingsdom in Hamburg zum Beispiel. Ganz beliebt dafür. ja prima. Also ich finde, es ist genauso wie ich mir gedacht habe, dass man jetzt noch endlos weiter sprechen könnte, weil ein Hölzchen aufs Stöckchen, aber ich glaube dieses Thema mit den Ob...

Wolfgang: Ja, okay. Wollen wir uns zu dieser Runde mal verabreden, Ja, genau.

Sabine Cole: Ja, das machen wir.

Sabine Cole: Ja, genau.

Wolfgang: Ja, total.

Tina Kulow: ob das wirklich mit den Social Media ab 16, ob das so die Lösung ist, das werden wir einfach mal beobachten und gucken. Ich glaube, schauen wir mal, ob das irgendwie was werden könnte. Aber ich habe, also ich finde Neugier und ich fand das, was du gesagt hast, Wolfgang, auch ganz schön, dieses Zuversicht, weil das stimmt nämlich, weil wir haben in vielen Krisen sind tolle Sachen entstanden. Das ist immer so ein Spruch, wo man sagt, super, jetzt bin ich aber drin, aber da kann ich aus eigener Erfahrung sagen. dass das eigentlich etwas ist, was wenn man so in seinem eigenen Kosmos oder das macht, was man machen möchte, wo man Bock drauf hat und wenn man das weiß, dass sich da Wege finden, dass man da irgendwie so diesen Aggregatzzustand bekommt, weiterzumachen. Mit oder ohne Schinken, ne Champignonpfanne war es und Achterbahn.

Wolfgang: Mmh.

Sabine Cole: Das war eine der Lieblingsgeschichten von Stefan Kolle. Die Charpe-Mignon-Falle auf dem Dom. Könnt ihr alle noch einmal freundlich gucken für meine Studies, damit ich das in die Gruppe schicken kann, dass sie sich das anhören?

Tina Kulow: Auf dem Dom.

Wolfgang: Aua!

Sabine Cole: Danke.

Tina Kulow: Super, es gibt bestimmt noch andere Fotos. Wir haben jetzt alle stillgehalten, auf jeden Fall. Ja, ich würde mal denken, ganz, ganz herzlichen Dank Sabine für die Zeit.

Wolfgang: Ja, Sabine, war toll.

Sabine Cole: war mir eine Freude.

Tina Kulow: Genau, und wir holen das unbedingt nach, dieses Treffen in Reality, in Life, auf dem Dom.

Sabine Cole: Es ist schön euch zu kennen. ich finde auch, wir stehen ja vor einer neuen Vernetzungsphase, die wir auch sehr dringend brauchen. Und das müssen wir uns auch immer mal wieder... Wir sind mit dem Netzwerk nämlich auch noch nicht am Ende, sondern wir müssen uns... Wir müssen nämlich auch... sagen wir mal, Erfolgreichen, müssen die, die von der aktuellen Killerwelle, die gerade über die Kreativbranche weg...

Tina Kulow: Mh!

Tina Kulow: Ja.

Sabine Cole: Wir müssen auf unsere Pieps nämlich auch aufpassen. Dann müssen wir vielleicht auch unterstützen. ich glaube, wenn wir uns in fünf Jahren wieder treffen, wird der Schnack noch mal nahe sein.

Tina Kulow: Ja, das denke ich auch. Wir müssen auf unsere Communities gucken. Wir alle, wir drei, alle wir. Und dazu gehört eben auch, gehören auch die Pips, die jungen und die alten.

Sabine Cole: Die jungen, die alten und die Community ist das Ding.

Tina Kulow: das Ding, Ja, wie schön.

Sabine Cole: euch find ich gut

Wolfgang: Spaß gemacht. Ja.

Sabine Cole: Ich bin neidisch auf Barcelona.

Wolfgang: Ja, Vielen Dank euch beiden. Bis dann, ciao.

Sabine Cole: Tschüss! Macht's gut!

Tina Kulow: Tschüss! Toll, tschüss!