00:00:01: Tech und Trara, ein Podcast der Netzpiloten.
00:00:06: Man merkt das Addictive-Design, also abhängig machen wir das Design, dass diese Scorefunktion bei Instagram dieses ... Also eigentlich ist es ja ein Endloscroll.
00:00:14: Und die Frage warum ich einen Endlosscroll so machen muss?
00:00:17: Dass sich den so refreshen muss.
00:00:18: Das macht keinen Sinn.
00:00:20: Tatsächlich ist diese Funktion abgeleitet von den Slotmachines von Las Vegas.
00:00:24: Weil's diesen Effekt gibt... Also wirklich die Herleitung davon von dieser Funktion sind Slotmaschinen aus Masik in Las Vegas.
00:00:31: Ich mache was, es verändert sich etwas und ich kriege eine Überraschung.
00:00:34: Und das setzt Dopamin frei!
00:00:35: Das ist tatsächlich ein Design, was darauf angelegt ist uns von diesen Medien abhängig zu machen dass wir das immer wieder und immer wieder machen wollen weil wir wissen ah wir kriegen
00:00:43: was Neues, ihr kriegen was neues.
00:00:44: Also ich kann mich noch erinnern es gab In der Anfangszeit auf TikTok eine Phase, in der auch dann – und da sind wir wieder beim Stichwort Vernetzung durch Social Media Plattformen.
00:00:54: Das hat auf TikTok ganz gut geklappt mit anderen queeren-Creatorinnen.
00:00:58: Auch forciert durch TikTok Deutschland als Plattform.
00:01:01: Wir hatten dann Interesse daran, auch glaube ich um sich nach außen queerfreundlich zu verkaufen natürlich.
00:01:07: aber die Vernetzung war positiv Vor Aspekt aus dieser Sache.
00:01:11: Ja,
00:01:11: am Ende spiegelt sich ja nur die Gesellschaft auch genauso in Social Media also sind ja immer noch Menschen dahinter.
00:01:16: wer verdient daran ist die Frage.
00:01:18: Aber dann sind die ganzen Betreiber die Gatekeeper von den ganzen Regeln und dem Dingen, die dort gezeigt werden auf wenn du sagst ja auch das fand ich ganz spannend als du sagtest dass du jetzt weniger Anfragen zur Zeit der Pride jetzt bekommst.
00:01:33: Also woran liegt das?
00:01:44: Sogar mit offizielem Jingle Könnte mich hören, nee?
00:01:47: Ich glaub das Mikro ist jetzt es an.
00:01:49: Schön dass ihr alle da seid!
00:01:51: Stelle mich ganz kurz vor ich bin Hendrik Menken und warum sitze ich hier?
00:01:55: Ich hab mitbekommen von Matthias und Maxim dahinten.
00:02:00: sind sie ja noch mal.
00:02:01: vielen lieben Dank.
00:02:01: wir kennen uns viele Jahre worum es heute geht und zwar Queer Art between Hate and Love und ich habe das plötzlich so verstanden dass alles irgendwie Kunst ist.
00:02:12: Meine Kunst ist, ich stehe seit zwanzig Jahren als Comedian auf der Bühne, Ricardo M., und habe erst im letzten Jahr den schlimmsten Hate-Storm bei TikTok erlebt.
00:02:24: Der war so schlimm, inklusive Morddrohung, die ich angezeigt habe – das war wirklich schlimm!
00:02:30: Und dann hab' ich von diesem Thema hier erfahren gesagt, dass möchte ich gerne moderieren.
00:02:34: Ich finde dieses Thema so wichtig und so gut Und jetzt sitze ich hier.
00:02:38: Schön, dass ihr da seid!
00:02:39: Es geht um Queer Art between Hate and Love.
00:02:43: Das heißt es geht um queere Identitäten und dieses Gespräch wird aufgezeichnet von den Netzpiloten.
00:02:50: Maxim hat's gerade schon gesagt für den Netzpiloten Podcast Tech und Trara ist das ein Podcast zu digitalen Themen und deswegen geht es heute hier um Kunst, um queeren Kunst im digitalen Kontext.
00:03:07: Spreche mit tollen Gästen darüber, was gibt es denn für Chancen innerhalb dieser digitalen Räume.
00:03:15: ist das Social Media.
00:03:16: Es können aber auch kann noch die gute alte Webseite sein und Was gibt es auch für Risiken?
00:03:21: Und da haben wir wirklich richtig tolle Gäste hier.
00:03:23: und es geht um queere Identitäten und ich komme ja aus dem Comedybereich und Ich finde die Hörer die das jetzt Nur hören und vielleicht gar nicht sehen, sehen gar nicht was hier für tolle Menschen da sind.
00:03:36: Und deswegen möchte ich euch einmal als Publikum bitten so komediemäßig.
00:03:40: Da komme ich daher ganz doll zu applaudieren.
00:03:43: Vielleicht hören das jetzt die Gäste dass hier noch andere Identitäten nämlich im Publikums sitzen.
00:03:47: Kommt für euch mal!
00:03:47: Einmal euer Applaus!
00:03:52: Yes!
00:03:55: Und genauso möchte ich das auch, wenn ich jetzt unsere Gäste und Gästinnen vorstelle.
00:04:00: Und zwar begrüße ich für euch Agata Kosobucki!
00:04:04: Du bist ausstellende Künstlerin.
00:04:05: Du stellst auch hier im Rahmen dieser Ausstellung Existenz aus – denn das habe ich eingangs vielleicht gerade vergessen zu sagen.
00:04:14: Dieser Pendeltalk ist natürlich Teil der Ausstellung EXISTENCE von THE GALLERY in Hamburg.
00:04:20: in den Zeisehallen Hier im Kugu sitzen wir, alle das nicht kennen unbedingt mal hin und unbedingt wenn die nächste Ausstellung von The Gallery läuft hingehen.
00:04:29: Und diese Ausstellung jetzt heißt eben Existence.
00:04:32: Das heißt es geht um Existenz.
00:04:34: Das habe ich schuldigung an Agatha da sich kurz das nochmal erkläre.
00:04:37: Das ist gut dass darfst du!
00:04:38: Das ist ja wichtig wie dieser Panel Talk eingebettet ist.
00:04:43: Dieser Panel Talk ist eigentlich eine Erweiterung dieser Ausstellungen.
00:04:46: Das heißt, wenn man sich die Kunst anschaut, da geht es um queere Identitäten und quere Existenz.
00:04:51: Und das diskutieren wir eben hier.
00:04:52: also Agata Kosobucki du bist Performance Künstlerin Du machst Glasarbeiten und machst aber auch Video Installationen und auch Performances Wenn ich das richtig verstanden habe
00:05:05: Genau, jetzt hast du fast alles genannt.
00:05:08: Geht.
00:05:08: noch mehr ist die Frage wahrscheinlich auch Fotografie kann man anbinden?
00:05:12: Ich habe Time-Based Media studiert in Hamburg.
00:05:14: somit sind alle Möglichkeiten gegeben damit zu experimentieren und im Moment ist es das Glas und die Performance, die ich im Moment noch trenn aber wer weiß was da noch passiert.
00:05:26: genau eine Arbeit mit Glas ist auch von mir zu sehen heute und während der Ausstellungszeit hier in the Gallery.
00:05:32: Dankeschön dass ich dabei sein darf
00:05:34: Und Agatha ist ja immer da draus, genau.
00:05:39: Und Agata Kosobucki ist auch noch Lehrerin für blind Seebehinderte an der Schule am Borgweg.
00:05:45: Das wird sicherlich auch ein Thema sein in dieser Diskussion.
00:05:48: und zu diesem Thema queere Kunst in digitalen Räumen.
00:05:51: Ich habe mir von euch immer ... ihr wart richtig fleißig ich hab gut vorbearbeitet.
00:05:55: Mir hat eine tolle Statement mitgegeben Agatha, du sagst nämlich der digitale Raum bringt zu einer neue Sichtbarkeit auch für die Kunst.
00:06:04: Aber diese Sichtbarigkeit ist sehr fragil denn sie gehört uns nicht wirklich.
00:06:09: Neben Agatha aus Berlin gerade gekommen, redet pünktlich mit der Bahn.
00:06:13: es ist unfassbar.
00:06:15: Dr.
00:06:16: Felix Kosok ich sage mal Du bist nicht nur Doktor sondern du bist Grafikdesigner, du bist Designwissenschaftler und Professor an der German International University Berlin Und ich habe fünfzehn Seiten deiner Dissertation, Beformfunktion und Freiheit gelesen.
00:06:33: Felix Kosok, Riesen-Applaus damit wir diese Identität auch hören hier mal am Eingang?
00:06:43: Ja danke schön für die Einladung!
00:06:44: Ich bin schon...ich bin sehr gespannt auf die Diskussion.
00:06:46: Ich auch, ich auch.
00:06:47: Und Felix sagt zu dem Thema Queere Kunst in digitalen Räumen das Queersichtbarkeit zwar wirklich durch diesen Online durch digitale Räume auch einen Fortschritt erlebt, aber dass gerade das Design von Social Media Plattformen immer Bedingungen mitgeben an die dann diese Sichtbarkeit geknüpft ist.
00:07:10: und dass diese Identitäten nur sichtbar werden, wenn sie den Logiken der jeweiligen Plattform folgen.
00:07:16: Noch mehr herzlich willkommen, Felix Kosok!
00:07:18: Und zu meiner rechten Seite, viele kennen Ihnen vielleicht aus diesen digitalen Räumen.
00:07:25: Du hast nämlich... Jetzt muss ich die Zahl ablesen, das ist auch wirklich stimmt.
00:07:29: Aktuell zumindestens ... bei Follower unter dem Namen Maxis Pix der queere Content Creator.
00:07:39: und du bist auch Content Creator nicht nur zu queeren Themen, sondern auch zu trauer Themen.
00:07:45: Du bist selber auch Host bei der News-WG von Bayerischen Rundfunk da erklärst du Politik.
00:07:51: herzlich willkommen und einen Donnernde Applaus des anwesenden Publikums für Maxi Pichlmeier.
00:07:55: Oh nein!
00:08:01: Ja sag ruhig
00:08:02: Hallo danke dass ich da sein darf und ich bin nicht pünktlich hierher gekommen im Gegensatz zu dir.
00:08:07: du bist aus Berlin angereist wie aus München Und es hat ganz, ganz lang gedauert.
00:08:11: Aber das lohnt sich jetzt schon!
00:08:13: Aber das stimmt nicht Maxi, weil du bist ja pünktlich zu diesem Panel Talk gewesen.
00:08:16: Das ist ja das was heute zählt.
00:08:18: Stimmt.
00:08:19: An dich habe ich auch schon die erste Frage.
00:08:21: wir sprechen über digitale Räume für queere Menschen.
00:08:25: Du bist super erfolgreich als Content Creator hast da viele Follower und lebst dann drin und hast sicherlich auch tolle Kooperationsanfragen.
00:08:35: D.h.,
00:08:36: du nutzt zum Beispiel Du kannst ja gleich was dazu sagen.
00:08:40: Du nutzt TikTok, du bist Instagram ... Ist doch alles in Butter für dich als queere Person?
00:08:47: Nein!
00:08:50: Ja, kurz auch weil ich halt Journalist, aber da muss ich jetzt einmal kurz eine Faktenrichtigstellung machen.
00:08:55: Im Kooperation mache ich eigentlich fast keine, weil das ein bisschen mit dem beruflichen Ethos clasht Aber auch, weil ich die Erfahrung gemacht hab.
00:09:05: und dann kommen wir vielleicht eher zu dem zweiten Part deiner Frage.
00:09:08: Dass gar nicht alles Friede und Freude und Eierkuchen ist auf Social Media, weil ... Die Kooperationsanfragen, die es schon immer gibt und gab noch vor drei oder vier Jahren zum Beispiel deutlich häufiger waren.
00:09:23: Vor allem im Pride Month zur Pride Season in Deutschland also Juni-Juli.
00:09:28: auch Da gab es Angebote wie den Pride-Feigling, also Schnaps ob man dem mal nicht bewerben will.
00:09:35: Also alles Mögliche in Pride Edition und das gibt's jetzt nicht mehr!
00:09:40: Zumindest für mich nicht.
00:09:42: Ich glaube dass hat auch für andere CreatorInnen die ich so kann deutlich abgenommen Die Anzahl der Anfrage.
00:09:50: Und Maxi, weil ich natürlich auch journalistisch arbeite war natürlich diese Frage bewusst so gestellt, dass du gleich darauf eingehen kannst.
00:09:56: Frage dann gebe ich mal weiter an Agatha Du bist Künstlerin hier in Hamburg, stellts aus, machst Performances.
00:10:04: Wie nutzt du denn die digitalen Räume für dich als Künstlerin?
00:10:09: Ja, also ich hab nicht so viele Follower.
00:10:11: Meistens schalte ich das über live, wenn ich eine Performance mache.
00:10:14: Also ich versuch natürlich in dem Bezug so viele Menschen wie möglich zu erreichen.
00:10:20: und da Performance wird ja diskutieren.
00:10:22: Also darf das im Nachhinein noch gezeigt werden?
00:10:25: Ist es dann auch eine Performance oder ist ein Video von der Performance?
00:10:29: Deshalb spielt Zeit für mich eine wichtige Rolle.
00:10:32: Und daher ist es oft so dass ich, wenn Ich eine performative Arbeit mache, sie gleichzeitig überall angeschaut werden kann, wer sich gleich gerade live zum Beispiel dazu scheitert.
00:10:42: Das heißt hör ich daraus!
00:10:44: Du nutzt dieses Video was vielleicht bei Instagram zu sehen ist?
00:10:49: Ist das für dich eine eigenständige Kunstform die dann dadurch entsteht?
00:10:54: Meinst du also die performative Videoarbeit?
00:10:57: Zum
00:10:57: Beispiel weil du gehörtest es ist ja etwas anderes als das Live zu sehen nimmst du das extra noch mal raus und sagst dieses video zb meiner performance ist nochmal ein kunstprodukt Ein eigenes Kunstprodukt.
00:11:09: Genau, überwiegend entstehen dadurch Filmstills.
00:11:12: Also quasi Abschnitte, die fotografisch dokumentiert werden und dann eine Dokumentation einer Performance sind am Ende.
00:11:19: Die Live-Performance sehe ich noch mal ein bisschen anders als Teil der dokumentarischen Arbeit per Performance.
00:11:25: Und natürlich kann man das reproduzieren.
00:11:28: aber ich bin so verfechterin dass man das live nochmal reorganisiert, dass man es nochmal live macht an diese Performance.
00:11:39: das Element der Co-Präsenz dann.
00:11:40: oder also klar, digitale Räume brechen so eine Gleichzeitigkeit auf.
00:11:45: Also es gibt unterschiedliche Zeitigkeiten die alle gleichzeitig stattfinden können.
00:11:49: aber dieses Element der tatsächlichen Co-Presenz vielleicht außer in diesen Livevideos ist ein interessanter Aspekt den du gerade beschrieben hast dass man da mit der Künstlerin zusammen an einem Ort gleichzeitig in einem Raum ist.
00:12:00: Das fehlt natürlich total!
00:12:01: Ich finde das Wort Co-Presents total schön, so werke ich mir auf jeden Fall ums zu nutzen.
00:12:07: Genau es geht ja um den Kontakt zu Menschen dass sie vor Ort sind.
00:12:11: Es ist einfach komplett anders sich etwas digital anzuschauen als wenn man live oder im Moment persönlich fleischig dabei ist.
00:12:20: Sofort eine Frage an Felix.
00:12:21: habe gleich mal eine frage an dich noch mal Maxi.
00:12:23: Maxi ist auch ein Simmer.
00:12:25: Ist schon ne Worte.
00:12:26: wäre Maxi, du bist sehr präsent auf Social Media.
00:12:31: Du postest Reels und so weiter warst jetzt gerade beim Munich Pride.
00:12:38: und bist dann da so vor Ort.
00:12:39: Merkst du da einen Unterschied an den Reaktionen auf deine Reals?
00:12:43: Sicherlich merkst du ihn, aber wie ist für dich der Unterschied digital präsent zu sein und dann in Personen vor Ort präsenz zu sein?
00:12:50: Ich hab gesehen, du hast da ein Wahnsinns-Outfit auf der Bühne zum Beispiel gezeigt oder so'n Art Engels Outfit.
00:12:56: Wie ist es für dich?
00:12:57: Das finde ich gerade ganz spannend weil Agata das jetzt auf diesen Kunstaspekt bezogen hat.
00:13:01: Aber für dich als Content Creator.
00:13:03: was ist der Unterschied der Rückwirkung den Auftreten digital und dann so vor Ort als Person.
00:13:11: Ganz spannend, weil ich muss aufpassen, dass ich nicht ins Mikro fliege mit meinem Stuhl.
00:13:16: Deswegen lehne ich mich jetzt so an ...
00:13:17: Das ist lustig das zu sehen!
00:13:19: Aber ich hoffe
00:13:19: nicht, was passiert.
00:13:20: Man hört leider vielleicht doch nur und dann ist es vielleicht irgendwie langweilig.
00:13:24: Nee aber die Frage nach dem Unterschied hast du gemeint?
00:13:28: Zwischen also so wie Feedback eigentlich vom Publikum Social Media und in echt.
00:13:37: Ich muss ehrlich sagen, ich hab angefangen im Jahr zwanzig Content auf TikTok zu machen.
00:13:41: Ich wollte damals im Lockdown was zu tun haben und auf einer Plattform irgendwie queeren Content machen wo junge Menschen unterwegs sind die vielleicht noch nicht geoutet sind.
00:13:51: Die so einen Content brauchen die das Gefühl haben wollen nicht alleine zu sein.
00:13:56: Und ich muss sagen seitdem also es sind jetzt fast sechs Jahre mache ich content auf social media nutzt einen ganz schön ab.
00:14:05: Also ich merke, wie ich quasi Privatkontent dort erstell und auch beruflich kontentnachrichtlichen journalistischen Content da erstellt.
00:14:13: Und ich merken das ist einfach ... Man brennt aus dadurch!
00:14:17: Social Media endet nie, es gibt immer Debatten die dafür geführt werden müssen können sollen.
00:14:22: man hat immer das Gefühl als Content Creator muss jetzt dabei sein irgendeinen Take dazu abgeben der mir noch nicht schon x mal durchgekaut wurde.
00:14:32: Man muss sein Leben da zeigen.
00:14:34: Maxi, wenn
00:14:34: ich journalistisch kurz einhaken darf ... Ich hatte nach der Rückwirkung gefragt von den Personen.
00:14:39: Das ist genau dem nicht interessant.
00:14:42: Ob du durch Kommentare Likes etwas anderes erfährst als dann so vor Ort?
00:14:48: Ja.
00:14:48: Ähm ... Entschuldigung,
00:14:49: wenn die jetzt gerade so schlecht ...
00:14:50: Nee, nee!
00:14:50: Du hast schon recht.
00:14:51: Ich wollte damit auch irgendwo hin.
00:14:54: Aber das weiß ich jetzt nicht mehr deswegen.
00:14:56: Hab ich
00:14:56: dich kurz eingefangen.
00:14:58: So zu beantworten, weil ... Die Rückwirkung in echt ist viel positiver und besser als auf Social Media.
00:15:03: Also, genau da... Ja ich glaub', ich wollte sagen' ich hab mich so ein bisschen auch verbrannt an Social Media und dadurch irgendwie wieder mehr Lust gefunden auch an Kunst live auszuüben.
00:15:16: also sind das Live-Veranstaltungen die ich selber zum Beispiel auch moderiere, queere Veranstaltungsreihen aber auch Kontakt auf Prides
00:15:23: z.B.,
00:15:23: wenn's da mal ein kurzes Treffen gibt mit Leuten, die sagen sie kennen meine Videos.
00:15:28: Die finden sie toll oder so oder manchmal auch ein Foto.
00:15:31: das ist eigentlich immer so auf Queeren Veranstaltungen oder Pride Events dass das passiert ab und zu online.
00:15:39: es ist was anderes.
00:15:41: also sobald ein video das eigentlich fast schon gesetzmäßigkeit sobalden video eine gewisse reichweite erzielt landet das in einer bubble In der die hasskommentare dann einfach zunehmen Führt bei mir mittlerweile dazu, dass ich dann irgendwann radikal einfach Kommentare spalten zumache und die Kommentarfunktion einschränke.
00:16:01: Und den Diskurs damit irgendwie auch beende unter dem Video.
00:16:04: das führt dann zu Reichweiten einbußen wenn man es da aufwiegen mag gegeneinander.
00:16:08: aber naja also jemand der sich bei dir Zuhause scheiße aufhört den lässt sie ja auch nicht mehr ein.
00:16:14: und genau Also ist eigentlich insane was die Leute denken, dass sie sich online erlauben dürfen.
00:16:20: Es wurde eine Frage, es würde ja niemand bei dir zu Hause machen und darum geht's.
00:16:23: Wir merken gar keine Codes wie wir online so richtig miteinander umgehen also wird ...
00:16:28: Nee!
00:16:28: Und das ist auch lächerlichste.
00:16:30: was da passiert ist, dass Leute mir DMs schreiben und das Video mitchecken und sagen jetzt mach doch deine Kommentare da wieder auf damit Sie mich in meinem Video beleidigen können?
00:16:42: Also irgendwie Weiß ich nicht, es war sehr erschreckend für mich wieder irgendwie gewisse Manieren und soziale Verhaltensweisen einfach gar nicht mehr stattfinden.
00:16:50: Damit sind wir auch bei einem Punkt den ich nämlich total vergessen habe, nämlich deinen Statement am Eingang zu diesem Thema mitzugeben.
00:16:57: Und du sagst ja nämlich genau das was du gerade gesagt hast dieser Hass auf Social Media eben so groß geworden ist, viel deutlicher sichtbar geworden ist und dass dir Unterstützung der Plattformen fehlt.
00:17:09: Und das es eben ein politisches Klima gibt in dem wieder Kulturkämpfe gegen queere Menschen ausgetragen werden?
00:17:15: Ich wollte das nicht unterschlagen.
00:17:16: Es wäre da eingefallen, dass wir da auch am Anfang so einen Bild haben jetzt endlich Felix weil wir waren jetzt schon bisschen durch Maxi bei diesen Auswirkungen, eigentlich vielleicht der Bedingungen.
00:17:26: Und da ist meine Frage wir sind jetzt erst noch so bei diesem Thema wie nutzt ihr selber Social Media digitale Räume?
00:17:33: und ich habe mir das angeguckt bei Felix also erster mal du kritisierst es ja ganz schön diese digitalen Räime aber du nutzt das auch.
00:17:42: Du zeigst ja auch Ich sag das einfach jetzt mal so du zeigest auch dein Body Progress zum Beispiel Das heißt du zeigs aber auch deine Arbeiten das heißt du nutz das intensiv.
00:17:53: Warum und was ist, was gibt es da für Widersprüche?
00:17:57: Für dich.
00:17:58: Ja, Widersprüche aushalten ist sowieso mein Lebensmotto glaube ich.
00:18:02: das muss man irgendwie in so einer spät kapitalistischen Existenz auf jeden Fall können.
00:18:10: ja also mein Problem mit den sozialen Medien Ähm, unbedingt wie sie gestartet sind oder die Grundfunktionsweise die Sie mal hatten.
00:18:19: Aber natürlich irgendwie die Art und Weise wie diese Werkzeuge benutzt werden und welche Räume und welche Bedingungen sie schaffen für Interaktion.
00:18:26: also ich persönlich... ...sehe es auch immer zwiespältig in diesen Ambivalenz sondern in diesem Widersprüchen dass sie sowohl Reichweite erzeugen, Plattform sein können.
00:18:37: Der arabische Frühling wäre ohne Facebook nicht denkbar gewesen.
00:18:41: Die Verbindungen die darüber geschaffen werden können also man kann auch weltweit zu unterschiedlichen Zeiten also muss nicht gleichzeitig an einem Ort sein sondern man kann dann unterschiedliche Zeiten unterschiedlichen Orten sein und sich verknüpfen und verbinden und organisieren komplizierenden werden.
00:18:56: Aber gleichzeitig gibt es halt bestimmte Mechanismen in diesen sozialen Medien, die ganz eindeutig auf Verwertbarkeit abzielen also dass die Inhalte darauf positioniert werden verwertbar gemacht werden müssen oder sich dieser Logik der digitalen Verwertigkeit unterwerfen müssen aber auch das sie uns natürlich Einfangen auf Naht und Weise.
00:19:15: Da erleben wir ja alle, dass es tatsächlich gibt's da sehr spannende Analysen zu.
00:19:20: Man merkt das Addictive-Design also abhängig machen des Designs, dass diese Scroll Funktion bei Instagram dieses... Also eigentlich ist sie ein Endloscroll.
00:19:28: Und die Frage, warum ich einen Endlos-Scroll so machen muss?
00:19:31: Dass sich den so refreshen muss.
00:19:33: Das macht ja eigentlich gar keinen Sinn.
00:19:34: Tatsächlich ist diese Funktion abgeleitet von den Slot-Maschinen von Las Vegas, weil es diesen Effekt gibt... Also das wirklich ... Die Herleitung davon von dieser Funktion sind Slotmaschinen aus Las Vegas.
00:19:43: und dass man halt diesen Effekte hat von Ich mache was, es verändert sich etwas und ich kriege eine Überraschung!
00:19:48: Und das setzt dopamine frei.
00:19:49: Und das ist tatsächlich ein Design, was darauf angelegt ist uns von diesen Medien abhängig zu machen, dass wir das immer wieder und immer wieder machen wollen.
00:19:56: Weil wir wissen, ah, wir kriegen was Neues!
00:19:57: Wir kriegen was
00:19:57: neues!".
00:19:58: Und das sind
00:19:59: so
00:20:00: Design-Entscheidungen, bewusste Designentscheidung von diesen Unternehmen die diese Plattform betreiben, die damit Geld machen wollen... Die mich dann daran zweifeln lassen ob das alles auch wirklich so gut und positiv ist.
00:20:10: Ich sage deswegen aber nicht, wir sollen sie also jetzt gar kein Social Media wer wir müssen es lassen sondern eigentlich Wir könnten diese ganzen Plattformen auch anders machen.
00:20:20: Wenn wir uns zusammenraufen, wenn die EU sagt wir verstaatlichen jetzt diese Plattform oder wir gründen eigene Plattform ich weiß nicht ob das klappt aber... Also Design heißt für mich auch, dass man es immer anders machen kann.
00:20:29: Aber man muss sich halt bewusst sein über die Mechanismen, die darin stecken?
00:20:32: Wir wollen ja diese Mechanism in Bezug zu queeren Identitäten heute hier im Gespräch klären und ich hoffe vielleicht am Ende des Gesprächs kommen wir so ein bisschen zur Lösung.
00:20:43: was ist denn vielleicht die ideale digitale Plattform der ideale Digitale Playground für Queere
00:20:48: Sichtbarkeiten?
00:20:49: Felix.
00:20:49: da meine Frage weil die Gallery.
00:20:52: The Gallery wo wir heute hier sitzen ist ja im vergangenen Jahr von Meta gecancelt worden, weil eine Anzeige geschaltet werden wollte.
00:21:02: Das heißt das Unternehmen Meta hätte auch Geld verdienen können.
00:21:06: also wie siehst du jetzt an diesem Beispiel?
00:21:09: du sagst es macht addiktiv man will da immer mehr rein aber scheinbar sind queere Themen schwierig.
00:21:18: da ruckelts dann beim scrollen.
00:21:21: Was ist deine Erfahrung?
00:21:22: Du sprichst ja auch das Thema Design dieser Plattform an, wenn du uns damals einen Einblick geben kannst wie diese Gestaltung in Bezug zu queeren Themen vielleicht steht.
00:21:36: Das sind ja gar keine gesetzlichen Rahmenbedingungen, aber irgendwie die Regeln, die von diesem Plattformen aufgestellt werden, sind natürlich auch Gestaltungsentscheidung.
00:21:44: Die müssten nicht so sein wie sie da aufgestellt sind.
00:21:46: und wenn wir es ganz genau anschauen haben wir's bei Meta oder den amerikanischen Unternehmen mit einer puritanischen Ethik zu tun, die dann von Klickerbeitern in dritte Weltländern irgendwie auch noch reproduziert und bestätigt wird.
00:21:59: Es sind ja dann ganz viele auch kolonialisierte Länder, die irgendwie alle katholisch geprägt sind Sag ich jetzt mal so.
00:22:07: Aber ...
00:22:08: So wie ich?
00:22:10: Nein, ich bin rein protestantisch also die protestantische Ethik ist mir dann näher.
00:22:14: aber klar dieses also allein schon das "Free the Nipple" war ja am Anfang auch noch so eine Bewegung dass Frauen ihre nippel nicht zeigen dürfen auf Instagram.
00:22:22: bei mir wurden auch Sachen erstmal so.
00:22:24: als erstes habe ich sonder Nachricht bekommen und da wurde es auch.
00:22:28: Was war das genau Agata, weil es ist natürlich die spannende Frage.
00:22:31: Als Künstlerin zeigst du queere Thematiken und wie bei Social Media?
00:22:37: Ja tatsächlich war das eine Dokumentation auch einer Performance.
00:22:41: Eine Fotografische in Amsterdam und zwar eine Nackt-Performance auf dem Homo Monument in Amsterdam.
00:22:48: Das ist so ein... dass Rosa Dreijek auf dem Platz bestimmt kennen das viele.
00:22:53: Und alle waren nackt da drauf, die Dokumentation und viel ... Also man sei jetzt nicht so viele.
00:23:01: Nippel war mehr Arschbarken und schon ein bisschen ... Na ja, das was man zeigen darf eventuell also keine Geschlechtsteile in dem Sinne aber ... Ja, Nippel von Männern blieben unzensiert und meiner wurde erst mal dann so zensiert.
00:23:18: Das heißt die Brust?
00:23:19: Ja, sind von männlich gelesenen Personen.
00:23:21: Die wurden gezeigt aber ... Das war
00:23:23: erlaubt meine nicht genau.
00:23:25: Okay, Maxi wie ist es denn bei dir?
00:23:27: Weil du sind jetzt so ein bisschen bei dieser Thematik was Felix so angesprochen hat.
00:23:35: Was wird gesehen und was wird nicht gesehen?
00:23:37: also welche Identität wird eigentlich erlaubт?
00:23:40: das war auch durch Agatha jetzt ziemlich deutlich weil dein Content ist hauptsächlich Queer den Du zeigst.
00:23:49: Manchmal hast du auch noch Trauer-Themen, aber von dem sind es queere Themen.
00:23:54: Erzähl mal aus deiner Erfahrung raus.
00:23:56: Gibt es da auf und ab, wirst du gedrosselt?
00:23:59: Wie hastest du zu so vielen Followern geschafft bei diesem Thema?
00:24:04: Trauer kann auch queer sein.
00:24:06: Deswegen würde ich die irgendwie mit einbeziehen in die Antwort, die Videos also ... Ich kann dir da ehrlich gesagt keine schlaue Antwort geben drauf weil das total random ist.
00:24:19: Also, ich kann nicht noch erinnern.
00:24:20: Es gab in der Anfangszeit auf TikTok eine Phase, in der auch dann ... Da sind wir wieder beim Stichwort Vernetzung durch Social Media-Plattformen.
00:24:29: Das hat auf TikTok ganz gut geklappt mit anderen Queer & CreatorInnen.
00:24:32: Auch forciert durch TikTok Deutschland als Plattform.
00:24:35: Die hatten Interesse daran, um sich nach außen queerfreundlich zu verkaufen natürlich.
00:24:41: Aber die Vernetzung war positiv.
00:24:43: Das war Aspekt aus dieser Sache heraus.
00:24:45: Und da gab es viele, und wir haben das alle gleichzeitig gemacht zuvor zwei, drei Jahren angefangen uns oder vier Jahre uns selbst zu zensieren also Begriffe wie schwul mit einem kleiner Zeichen statt dem C zu schreiben oder Begriffen wie lesbisch mit der Drei statt dem E und es gibt aber bis jetzt keine Beweise so wie ich das meine zu verstehen dafür dass das einen Einfluss gehabt zu hundert Prozent an Einfluss gehabt hat auf die Reichweite, den Videoerzähler.
00:25:15: Es gab Videos in denen diese Begriffe einfach so vorkamen, die trotzdem eine gute Reichweiter erzielt haben und genauso ist es jetzt auch immer noch ... Auf beiden Plattformen hab ich den Eindruck gehabt.
00:25:26: Gibt es denn irgendwelche Themen wo du doch einen Unterschied merkst?
00:25:32: An Reichweiten?
00:25:36: Also ich glaube wenn wir in den nachrichtlichen Bereich gehen.
00:25:40: Und das sind Videos, wo über Strafrechtlich-relevantes gesprochen wird wie z.B.
00:25:47: Vergewaltigungen oder sexualisierte Gewalt ... Dann haben wir da schon manchmal den Eindruck und es ist immer ganz wichtig zu betonen, dass da irgendwas nicht so gut funktioniert.
00:26:00: Aber wir können's halt nicht beweisen!
00:26:02: Genau das ist eben diese Intransparenz der Plattformen die einen eigentlich dazu zwingt, nach deren Regeln zu spielen.
00:26:09: Und da sind wir Content Creator ausgeliefert, aber gleichzeitig auch traditionelle Medienhäuser eigentlich.
00:26:16: Die haben kein vernünftiges Gegenangebot geschaffen seit der Entwicklung und dem Boom von Social Media um da konkurrenzfähig zu sein.
00:26:25: Das ist ein Riesenproblem.
00:26:26: was es wenn diese Plattformen und da gehen wir jetzt hin in dieser Entwicklung Ja, an Menschen gehen von Menschen geführt werden bei denen wir nicht sicher sind welche was genau sie unter demokratie verstehen ob wir dieselben demokratischen werte vertreten.
00:26:42: Und das ist ein riesen problem.
00:26:44: Felix hast du da irgendeine antwort für uns?
00:26:47: Was dass design von plattform angehen?
00:26:50: hast du eine ja?
00:26:52: hast Du einen blick dafür dass queere themen Gecancelt werden?
00:26:59: Ich wünschte, ich hätte die Antwort.
00:27:01: Das ist die Millionen-Dollar-Frage für unsere Zeit.
00:27:06: Also, ich erlebe es natürlich selber auch alles was ... Tatsächlich hab ich das Gefühl, alles was politisch ist oder Demokratie als Wort weil ich ja gerade in Frankfurt wie dieses World Design Capital arbeite unter dem Motto Design for Democracy Alles was mit dem Label Demokratie kommt funktioniert schon mal gar nicht gut auf sozialen Medien liegt aber vielleicht auch am Begriff Demokratie dass der so sperrig und kompliziert ist für viele Menschen.
00:27:29: Also ich finde das Faszinierend mit dieser, wie du es gerade beschrieben hast, Max.
00:27:33: Mit der Zensur, die so eine Selbstzensur produziert, weil sie ja quasi so wieder so ne Blackbox-Mechanik ist, die wir auch schon von Techunternehmen kennen.
00:27:40: also dass man die Gräte, die ganz normalen Geräte jetzt auch schon so baut, dass man gar nicht versteht, mit was interagiere ich da eigentlich ganz genau und ein bisschen vergisst mit was für eine Technik man eigentlich interagiert?
00:27:51: Was dann eigentlich dazu führt, dass mal diese Rahmenbedingungen dieser Technik komplett akzeptiert und verinnerlicht So wie ich es verstanden habe, ähnlich auch mit der Zensur von solchen Medien.
00:28:01: Man weiß ja gar nicht ganz genau welche Themen verboten sind oder welche Themen gedrosselt werden.
00:28:06: oder wenn man so Shadowband ist, hab' ich auch als Wort irgendwie gelernt... Was eigentlich dann dazu führt, dass man sich noch mehr dem unterwirft und gleichzeitig aber diese Entscheidungsprozesse auch so unsichtbar gemacht werden.
00:28:17: Es wird ja nie öffentlich thematisiert von den Unternehmen oder es wird nicht zur Diskussion gestellt oder als konkrete Entscheidung offengelegt, dass sie sagen genau diese Themen wollen wir nicht auf unserem Plattform.
00:28:29: weil wenn man das machen würde so offen dann gäbe es eben eine Diskussion darum ob das so ist.
00:28:32: aber wenn man sozusagen so unter den Tisch und den Teppich kehrt, dann hat das so was Endpolitisierendes auch.
00:28:39: Also es soll ein bisschen unsichtbar machen und eine Gemengelage schaffen in der man auch selber gar nicht mehr weiß wie man agieren soll.
00:28:46: Da habe ich doch mal eine Frage an dich, Axi, weil du hast gerade gesagt ihr tauscht euch aus als Content Creator.
00:28:51: Gibt es da irgendeine Mutmaßung unter anderen Content CreatorInnen?
00:28:58: Woran es manchmal liegt, dass ein Thema gecancelt wird?
00:29:00: Was queere Themen betrifft oder tappen wir jetzt hier alle völlig im Nebel und das ist eigentlich keine Ahnung.
00:29:10: Wir wissen gar nicht was los ist weil es gibt ja auch Konten.
00:29:13: die werden wirklich gesperrt Wenn es um queere Themen geht, wenn es um Trans-Themen geht.
00:29:18: Ich selber habe ein Interview geführt online mit einer trans identitären Person und dieses Interview ist überhaupt ... das ist wie als wenn da irgendjemand einen Deckel draufgemacht hat.
00:29:30: Das hat überhaupt sich keiner anguckt.
00:29:31: Ich hab auch nicht so viele Follower.
00:29:33: Trotzdem hab ich einen deutlichen Unterschied gemerkt.
00:29:35: aber hast du davon den Kollegen innen aus der Content Creator Welt irgendwelche Infos die uns schlauer machen könnten?
00:29:44: Ich habe nur auch noch ein Beispiel.
00:29:45: Also der YouTube-Kanal der Deutschen AIDS Hilfe wurde gesperrt wegen dem Video und mussten dann mit YouTube darum kämpfen, dass er wieder freigeschaltet wird.
00:29:51: Das ist
00:29:52: ein gutes Stichwort weil ich glaube das einfach die Plattformen oder die Algorithmen der Plattforme oder vielleicht auch im Falle von TikTok die echten Menschen für die Moderation des Inhalts ja da auch noch zuständig sein sollen in gewisser Weise.
00:30:08: Es ist ja auch eine Frage wie effizient das Ganze funktioniert.
00:30:12: Die sind dafür zuständig.
00:30:14: Und die wissen aber manchmal oder sind nicht geschult darin, was ist ... Oder interessieren sich nicht dafür?
00:30:19: Oder können nicht so schnell entscheiden in der Zeit, die ihnen einberäumt wird?
00:30:23: Ist das Aufklärungskontent wie im Falle der AIDS-Hilfe?
00:30:27: Oder ist das sexueller Content, der dann wiederum den Community Guidelines widerspricht und... Das ist glaub ich das Hauptproblem.
00:30:36: Also die Schuld liegt auf jeden Fall bei den Plattformen
00:30:39: Aber irgendwie sind wir grad noch so sehr im Nebel, ne?
00:30:42: Woran das liegen könnte.
00:30:42: Ja
00:30:42: also das ... ja ich glaub es liegt einerseits an den Richtlinien die verabschiedet werden.
00:30:48: da gab's ja auch bei Meta zum Beispiel Die viel diskutierte Änderung und das war dann wieder ein Stück weit Ein Schritt in der Transparenz, die dann aber auch wieder ausgelegt werden kann in eine gewisse Richtung als Es quasi hieß dass Und da bin ich mir jetzt gerade nicht ganz sicher, aber es ging ungefähr doch darum Meta oder Mark Zuckerberg verabschiedet von Diversity, Inclusion, Equality als Prinzipien für in den Community Guidelines.
00:31:19: Also das quasi viel relativ auffällig auch mit dem Beginn der zweiten Amtszeit von President Trump zusammen und das hat ja wiederum dafür gesorgt dass ein Stück weit Transparenz oder mittender Transparens quasi dann auch einen politischer Schritt gegangen wurde.
00:31:36: also so konnte es interpretiert werden um klar zu zeigen, wohin sich die Plattformen bewegen.
00:31:42: Also das Stichwort in dem Fall ja auch Meinungsfreiheit von gewissen politischen Akteuren so verstanden dass darunter eben auch das Recht auf queerfeindliche Äußerungen fallen kann.
00:31:55: Ja, am Ende spiegelt sich ja nur die Gesellschaft auch genau so in Social Media.
00:31:58: Also es sind immer noch Menschen dahinter, wer verdient daran ist?
00:32:01: Die Frage.
00:32:02: Aber dann sind die ganzen Betreiber die Gatekeeper von den ganzen Regeln und den Dingen, die dort gezeigt werden auch wenn du sagst ja auch das fand ich ganz spannend als du sagtest dass du jetzt weniger Anfragen zur Zeit der Pride jetzt bekommst.
00:32:17: also woran liegt das?
00:32:18: Das ist wenn die verdienen die Unternehmen nicht mehr daran weil endlich ist es für alle immer nervös.
00:32:24: Also es ist ein Unternehmen, die wollen Geld damit machen.
00:32:26: Woran liegt das?
00:32:27: Warum haben die größten CSDs in Deutschland sechsstellige Ausfälle an Sponsorengeldern und ... Die größten Unternehmen in Bayern
00:32:37: z.B.,
00:32:38: finanzieren oder sponsern den CSD München nicht mehr.
00:32:42: Das ist auch eine gesellschaftliche Entwicklung.
00:32:44: Da sind wir beide politisch eben nicht will.
00:32:46: Ein bisschen zurückholen zum Kunst, zur Kundebene weil ich glaube, dass ganz andere Thema mit DI die dort eingestellt wurden durch diese Trump-Regierung ist noch mal, glaube ich eine Sonderepisode.
00:33:01: Die wir machen könnten bei Tech und Rara.
00:33:04: Ich will nochmal einmal zur Kunst.
00:33:06: Agata Vielleicht was Positives zum Thema Social Media.
00:33:10: Du bist da ja präsent Gib uns mal irgendwas Positives mit wo du sagst Da hilft mir der digitale Raum total als Künstlerin.
00:33:20: Also einerseits, ich nehme wieder ein bisschen Bezug zu Queerness.
00:33:24: Manche erinnern auch meine subtilen Codes.
00:33:27: Ich bin halt niemanden der so, ich sag mal aktiv aggressiv vielleicht wenn ich spreche ja.
00:33:31: aber an meiner Bildung im Kunst versuche ich vielleicht eher subtil zu arbeiten zum Beispiel mit der Farbe Violette in meinen Glaskulpturen.
00:33:42: also bisher bezog, neunzehntzwanzig Weimarer Republik das Lila-Lied oder Wer kennt, die Frau Willi-La ist ja irgendwie recht willig bei vielen queeren Personen.
00:33:53: Und wer das weiß erkennt das und ich arbeite gerne damit.
00:33:57: Dann kommt auch viel Positives auf jeden Fall Feedback.
00:34:00: Da ist die Community da!
00:34:02: Es wird halt auch geschert.
00:34:04: Da kommen Anfragen um das weiter zu verbreiten.
00:34:07: Egal ob es jetzt im Bereich Queer oder in meinem pädagogischen Bereich ist bekommen mich viele Anfragen, die auch im sozialen Kontext wichtig angebunden sind Messages weiter zu verteilen, um Bild damit Bildung stattfindet.
00:34:21: und auch denke ich immer noch dass es eine super Plattform ist.
00:34:27: sich mitzuteilen.
00:34:27: Es erreicht alle, also es reicht ihr Junge mittlerweile auch viele ältere Leute haben Instagram und es ist eigentlich eine tolle Möglichkeit mehr recht weit zu bekommen und Austausch zu haben den Menschen.
00:34:42: Also das finde ich ganz schön daran, auch international.
00:34:45: Und es bietet viele Chancen.
00:34:47: und jetzt ist aber die Frage natürlich wie gehen wir damit um?
00:34:50: Was lernen wir aus dem was bis jetzt passiert bei jedem User an eine positive Richtung lenken.
00:34:59: Ich will trotzdem jetzt das Aber natürlich einbringen und da will ich Felix fragen, weil es gibt... ich werde auch vielleicht das ausgenudete Wort Hate Speech mal hier rein bringen, aber das gibt es natürlich, das habe ich am Eingang gesagt, dass hab' ich selber erlebt und das erleben auch viele, auch viele queere Personen.
00:35:19: Meine Frage an dich, Felix.
00:35:20: Weil du kritisierst diese Plattform natürlich auch sehr nutzt sie selber?
00:35:24: Meine Frage ist ... Ist dieser Hass der da im Netz entsteht vielleicht auch gewollt als Design von den Plattformen um mehr Traffic zu haben damit ganz viel passiert auf diesen Plattform?
00:35:39: Definitiv, aber ich mag gar nicht nur die negative Finanzen hier.
00:35:42: Heute seid ihr nur kritisiert.
00:35:43: Erst
00:35:43: mal!
00:35:44: Wir haben noch ein bisschen Ausblick auch geplant an den Nürnchen.
00:35:47: Die Frage,
00:35:48: das wusste du jetzt?
00:35:48: Nein, ich wollte nochmal eine Lanze für die Ästhetik aufbrechen.
00:35:52: in dem Moment also Quere Kunst online weil ästhetische Momente ja dann doch was sind was sich eben nicht unbedingt von diesen Regeln einfangen lässt oder von Daten von der Datenlogik rein verwerten lässt sondern ich glaube... Also da liegt immer noch ein Potenzial drin diese ästhetisch-transformativen Momente zu schaffen, die Menschen dann in der Interaktion und im Betrachten der Kunst online auch immer noch erfahren können.
00:36:16: Ich glaube das sind so viele Dinge, die man als queere Personen gibt.
00:36:20: es ja bestimmte Momente wo man Dinge gesehen hat... Und ich glaube jeder kann sich daran erinnern, sie sagen Gay Awakening oder Queer Awakening, die in einem was ausgelöst hatten einen Veränderungsprozess, ein Transformationsprozess.
00:36:34: Dinge sind ganz oft ästhetische Momente, die man nicht beeinflussen kann.
00:36:37: Die einem auf so ein bestimmtes Lustempfinden auch verschaffen und gleichzeitig dann einen sich selber hinterfragen lassen.
00:36:43: Und diese Momente lassen sich gar nicht von diesen Plattformen unternehmen und von Daten einfangen und regeln und deswegen nochmal für die Ästhetik eine Lanze brechen.
00:36:52: Hast du?
00:36:53: Okay, das nächste Thema.
00:36:54: Ich hab da so eine Zwischenfrage.
00:36:55: Entschuldigung!
00:36:56: Das war ein Sucht ... Jetzt muss ich noch mal eine andere Frage, eine andere Perspektive.
00:36:59: Weil du das gerade so einbringst, dass man gewisse Dinge sich dann anschaut.
00:37:04: und da habe ich mir die Frage gestellt ist jetzt vielleicht an Maxi oder an dich
00:37:11: gibt es
00:37:12: denn gewisse Dinge, die man vielleicht als queere Person posten muss sei es aus grad angesprochen sexuelle Dinge den Körper zeigen solche Dinge um die Bedingungen fix, die du ja auch so aufzeigst.
00:37:26: Die da sind, um vielleicht nicht gedrosselt zu werden, zu zeigen, damit man Reichweite bekommt.
00:37:31: Wer auch immer das beantworten möchte, gibt's einen Trick, dass man diesen Algorithmus umgeht mit Sexuellen
00:37:37: innen hat?
00:37:38: Schule weiße Männer, schule weiße Zist-Männer gehen schon klar ...
00:37:42: Also meine Shirtless Selfies kriegen auch die meisten Dikes und dann kommen so Theorie-Videos dazwischen, die mogelig dann so dazwsichen.
00:37:48: Und dann sind die Shirtlist Selfies quasi clickbait um die Leute ran zu ziehen und dann dazwingen findet die Kritik statt.
00:37:55: Aber wenn ich jetzt verteidigen wollen wirst du?
00:38:00: Oder also what is strategy?
00:38:03: Das sind
00:38:03: hier Tipps von Tricks fürs Gauche Media User!
00:38:06: Aber
00:38:07: auf der anderen Seite, wenn ich es verteidigen wollen würde, würde ich schon sagen... Es gibt auch so eine gewisse Angst vor Körperlichkeit in unserer Kultur oder in der Online-Kultur, in digitalen Medien generell.
00:38:18: In unserem Umgang miteinander und deswegen finde ich jeden Moment, indem man den eigenen Körper andere Körper oder sich selber noch mal als Körper in den Raum stellt, finde ich schon bedeutsam dass wir nicht nur alle nur intellektuelle, rationale digitale Geisterwesen sind die miteinander kommunizieren sondern atmende, schwitzende, stinkende Körper.
00:38:38: Das muss man schon auch immer noch mal nutzen das in digitalen Raum zu stellen, auch wenn es dann so ein bisschen glattpoliert ist tatsächlich auf den Fotos.
00:38:43: Ich weiß nicht wie du das machst, er mag's aber.
00:38:47: Es ist eine gute Frage eigentlich.
00:38:49: also ich nutze schon auch bewusst Haut um irgendwie Aufmerksamkeit zu erzeugen.
00:38:56: Ich habe es auch ein paar Mal versucht gleich also beides gleichzeitig irgendwie Aufklärung und ein bisschen mehr Haut zu zeigen, ne?
00:39:04: Also ich erinnere mich noch als es damals um das Labeln von politischem Content ging.
00:39:09: Der eingeschränkt werden soll oder dem man bewusst freischalten hätte können sollen.
00:39:14: Ich glaube zwei Jahre oder drei Jahre ist das jetzt her irgendwie und da haben dann eine Kollegin und ich also die hat sich quasi im BH gefilmt wie sie irgendwie Metapolitik oder Politik Entscheidungen von Meta eigentlich erklärt hat Ja kann funktionieren Muss aber auch nichts an der Heilmitte sein.
00:39:35: Also, ich glaub ... Ja?
00:39:37: Nacktheit war schon immer auch künstlerisch ein Mittel des Protestes.
00:39:42: Richtig!
00:39:43: Protests ist gut.
00:39:43: Aber Agata super Stichwort weil NackTheit heterosexueller Darstellungen sind seit Jahrhunderten eigentlich stepverständlich Bekannt, aber Quiere weniger.
00:39:55: Und noch mal auf deinem Amsterdam-Beispiel vielleicht zu bekommen gibt?
00:39:58: Hast du da eine Erfahrung wenn du erotische Quiere Kunst zeigst was passiert damit im digitalen Raum?
00:40:07: Erotik liegt ja erstmal im Auge des Betachters.
00:40:09: das kann auch einige Leute ganz eklig aussehen je nach Vorliebe Aber ähm Ja es ähm Kannst Du Deine Frage nochmal anders stellen.
00:40:19: also meinst Du Ja.
00:40:22: Maxi hat gerade gesagt, dass ihr das schon auch bewusst einsetzt oder Felix dort aussieht.
00:40:26: Ihr setzt das auch ein?
00:40:27: Das ist dann männliche Quereerotik, sag ich mal die dann ja ... Die Veraufmerksamkeit sorgt.
00:40:33: wenn du aber deine künstlerische Sexualität zum Auszug bringst was macht... Was passiert mit der im Netz?
00:40:43: Erstmal ist es genau für jeden anders individuell lesbar und da kommen sehr viele verschiedene Verschiedenes Feedback dazu.
00:40:52: Und ich glaube, ich finde es ganz gut.
00:40:54: immer noch das ist ja sehr viel an schon der nackte Körper in sich aussagt besonders mit vielen queeren Personen gesammelt an einem Platz.
00:41:03: also wenn man genau weiß worum es geht dann weiß man's und wenn nicht forscht man vielleicht nach.
00:41:08: Also hier komme ich wieder zu diesem Punkt zurück.
00:41:11: Es macht erst mal neugierig.
00:41:13: Also warum macht diese Person das?
00:41:14: Deshalb manchmal auch, wenn es nun close-up ist man sieht nicht ganz viel damit spiele ich gerne und erstmal um so eine Neugierde auch oder wieso das war nicht so ganz schön zu sagen sondern Ästhetik zu wecken oder einen inneren Wunsch danach dem nachzugehen.
00:41:29: Und was ich sehe hat ja immer mit Bezug auf mich selber Ich betrachte etwas und bin gleichzeitig werde betrachtet auf eine bestimmte Weise und fühle mich bei dem auch vielleicht ertappt, wenn ich etwas betrachte.
00:41:42: Ich glaube, diese Momente sind ganz wichtig.
00:41:44: Wir müssen das ja auch ernst im.
00:41:45: Sexuelle Orientierung heißt eine Art und Weise auf die ich in die Welt ausgerichtet bin.
00:41:50: Sarah Ahmed, ne Philosophin beschreibt das sehr schön also dass unsere sexuelle Orientierungen unser Begehren uns natürlich auch einen bestimmten Blick auf die Welt gibt und deswegen finde ich das auch spannend zu sagen queere sexuelle orientieren bringen dann natürlich einen anderen Blick mit.
00:42:04: sie beschreibt es ganz handgreiflich an.
00:42:07: Viele philosophische Texte von großen Philosophen, alles weiße alte Männer starten irgendwie damit.
00:42:12: Dass sie beschreiben wie Sie am Schreibtisch sitzen und arbeiten und Ihre Texte schreiben Und dann fragt sie halt so ja aber was ist eigentlich mit dem Raum hinter dem schreibtisch?
00:42:20: Was führt also diese männliche Orientierung in der Welt dazu diesen Schreibtig zu betrachten und nicht dahinter die Küche oder die ganze Kehrarbeit die hinter einem passiert Damit man diesem Schreibtich sitzen kann?
00:42:30: Also dieses sexuelle Orientierung Ist auch nicht nur eine Nische von unserem Leben Die nur das Sex betrifft Sondern es ist was, was unsere Lebensführung und ganzen Beeinfluss diese Orientierung die wir auf die Wäldern haben.
00:42:44: Die uns bestimmte Dinge sehen lässt, die vielleicht andere nicht sehen, also die bestimmten Dinge anziehen finden lässt... ...die anderen Nicht-Anziehen finden.
00:42:51: Und ich glaube da steckt wieder auch ein Potenzial drin dieser Vielfalt davon irgendwie darzustellen und hoffentlich diese Momente zu schaffen wo andere Menschen auch einen Begehren dabei verspüren wenn sie diese Dinge sehen.
00:43:02: und natürlich reagieren Menschen auch mit Wut.
00:43:06: Und dafür finde ich das eigentlich sehr spannend, weil warum ist denn jemand wütend?
00:43:10: Also wenn ich... Zwischenfrage!
00:43:12: Wie äußert sich dann die Wut?
00:43:14: Kriegst du da Kommentare oder DMs wie Maxi?
00:43:18: Oder wie kriegst Du diese Wut denn mit?
00:43:21: Tatsächlich muss ich sagen, dass ich eher aus der Kunstbereich-Follower habe.
00:43:25: Deshalb ist es noch so, sag' ich mal kommt nicht so viel raus außer mal so ein I oder is ja eklig also durch Bekannte von die dann irgendwie diese Bilder sehen jetzt auf Social Media besonders oder so i, warum zeigst du das?
00:43:40: Oder auch hier muss man auch besonders aufpassen in Deutschland weil's gibt... Ich arbeite ja auch noch in der Schule des Papenstatusgesetzes, das Paragraf glaube ich, thirty-six, siebenunddreißig, das auch besagt dass ich mich in der Öffentlichkeit, ich sag mal gesittet zeigen soll.
00:43:55: Also nicht zu viele Tattoos, keine Nacktheit und da man immer so ein bisschen aufpassen muss.
00:44:03: Man ist immer so dazwischen.
00:44:05: also es ist ja bezogen auf die ganze Kunst wo es... man geht über Grenzen auch in der Performance-Kunst aber auch in einer Art und Weise privat.
00:44:14: wie zeige ich mich?
00:44:14: Wie angreifbar mache ich mit dem was ich zeige?
00:44:17: Jetzt haben wir eine super Überleitung zu meinem nächsten Themenblock Hate Speech bekommen, weil bei dir warst du jetzt nur das Ihi.
00:44:24: Und Maxi, du hast das ja Eingangs ...
00:44:25: ich ...
00:44:26: ja.
00:44:27: Trockensang ganz schön gesagt leider nicht schön gesagt, weil es einfach kein schönes Thema ist, dass der Hass im Netz zunimmt.
00:44:35: Bezimt uns mal aus deiner Perspektive wie erlebst du diesen Hass im digitalen Raum?
00:44:40: Also vielleicht auf das Eingangstatement bezogen.
00:44:44: Ich weiß nicht, ob es in der gekürzen Form jetzt noch mit drin war.
00:44:47: Aber ich hatte ja auch geschrieben, dass der Hass einfach deutlich und unter Klarnamen mittlerweile zu Tage tritt.
00:44:55: Also Menschen fühlen sich deutlich sicherer ihren Hass zu verbreiten.
00:44:58: Zum Beispiel der Zitat laut Insta Bio hat auch jemand unter Klarnahmen irgendwie kommentiert so...Ich weiß nicht mehr genau was der Hass, also welcher Inhalt der Hass hatte aber Da war ein Klarname dabei.
00:45:10: und wenn man dann aufs Profibit gegangen ist, dann in der Bio ... War da der schönsten Kinder der Welt.
00:45:16: Und es ist dann ja von ... Foto- und genau das Profibitt war auch mit seinem Sohn drauf.
00:45:22: also von Fotos mit den Kindern bis hin zu dem Arbeitgeber, der verlinkt ist irgendwie in den Instaprofilen.
00:45:28: andere Fitnessinfluencer die Kommentare beleidigen, also den Kommentaren beleiden unter den Reals hab ich alles mit gekriegt.
00:45:37: Das sind dann Dinge wo ich die ich relativ klar einordnen kann, da weiß ich auch aus welcher Richtung sie kommen.
00:45:43: Was mich dann vielleicht doch ein Stück härter trifft ist eigentlich Hass.
00:45:51: der Aufruf zu einer Straftat ist also ich hatte mal ein Video gepostet über den queeren Weihnachtsmarkt in München Und da kamen dann irgendwann massenweise Kommentare darunter, dass da mal ein Lkw reinfahren sollte.
00:46:06: Dass das ein Fall für den Breitscheidplatzattentäter sei.
00:46:11: Kommentare mit irgendwie nuklear, also Atombomben, die explodieren und da dachte ich mir, das muss sich eigentlich alles melden.
00:46:19: Aber das ist dann wieder meine Zeit und Energie, die ich dafür aufbringen muss.
00:46:23: Es ist gar nicht so einfach rechtssicher Screenshots von Hass-Kommentaren zu machen, die an den richtigen Meldestellen zu geben.
00:46:28: Da gibt es welche, die vereinfachen das für die Leute aber die schiere Masse.
00:46:33: Das finde ich nicht so einfacher.
00:46:35: Und dann gibt's da noch eine andere Kategorie von Hass.
00:46:37: also ich mach auch Content zu Trauer.
00:46:42: Ich hab meinen ersten Freund verloren.
00:46:44: vor über zwei Jahren ist er plötzlich gestorben und ich spreche darüber weil mir das ne Art gegeben hat, mit dem was geschehen ist zu verarbeiten.
00:46:52: Auch für mich irgendwie Kunst zu schaffen, die ich so ein bisschen an ihn richte, um die ich ihm widme und gleichzeitig aber auch viel Rückmeldung bekommen habe von Menschen, die sich gesehen fühlen dadurch.
00:47:03: Und da gibt's zu, ich würde sagen, achtundneinzig Prozent gab es eine positive sehr liebevolle, sehr wertschätzende, sehr community-bildende, Famous, was Ähnliches passiert Art von Rückmeltungen.
00:47:15: Aber es gab auch Kommentare die in die Richtung, also die deutlich queerfeindlichen Inhalt auch hatten.
00:47:21: Zum Beispiel ... Na dann kannst du dir jetzt eine Frau suchen oder so was?
00:47:24: Und das hat mich zuerst krass getroffen als ich es gelesen hab und dann fand ich aber ... Also musste ich drüber lachen weil ich's einfach so lächerlich fand dass diese Person sich erreistet so ne Meinung zu bilden über ein Thema von der sie halt wirklich überhaupt keine Ahnung hat Und die Person, die sie nicht gekannt hat, dass so ein Hasskommentar einfach schon fast lächerlich wirkt.
00:47:48: Da gab es ein paar in die Richtung.
00:47:50: So
00:47:50: sprich schon an wie man damit umgeht?
00:47:53: Ich mich hat's extrem getroffen und das müssen die ähnlichen Kommentatorinnen gewesen sein weil ich hab beim CSD leer, ich moderiere viele Pride-Veranstaltungen in dieser Comedyrolle Da hab ich ein Liedchen gesungen und geh über diesen Platz.
00:48:08: Und da waren unter anderem auch ganz viele Beiträge, warum fährt da jetzt nicht ein Lkw rein?
00:48:13: Also mich hat das echt getroffen!
00:48:15: Ich habe das angezeigt polizeilich.
00:48:18: Was macht das denn mit dir?
00:48:19: oder beziehungsweise ... Du hast gesagt du kannst das einordnen.
00:48:22: wenn das jetzt jemand hier sieht und hört oder im Podcast hört und selber so was erlebt als queere Person gibt uns damals einen Rat.
00:48:30: weil den suche ich auch noch war mich jetzt wirklich getroffen Also die ersten fünf und danach ging es ein bisschen weg.
00:48:38: Aber wie geht man am besten mit um?
00:48:40: Ich glaube, ganz wichtig ist sich einfach klar zu werden dass das was da passiert nicht die Realität ist oder nicht die realität sein muss.
00:48:51: also du kannst dir bewusst aussuchen was ist gerade in dem moment deine realität?
00:48:55: und du kannst dafür sorgen indem du entweder die Kommentarspalte zu machst, um dich selbst zu schützen.
00:49:00: Also das muss die allererste Priorität sein ist sich selber schützen.
00:49:04: du kannst dein Profil privat stellen und einstellen wer überhaupt in der Lage sein darf zu kommentieren.
00:49:12: Das schränkt natürlich deinen Video ein In a way aber es geht eigentlich um deine eigene Sicherheit als Allerallererstes.
00:49:17: Und dann klingt jetzt total dumm.
00:49:19: Aber einfach nicht mehr online sein für eine gewisse Zeit.
00:49:23: also dass was mir am allermeisten immer noch hilft, einfach zu checken.
00:49:29: Dass ich nicht angewiesen bin auf das was auf Social Media passiert, sondern auf mein echtes Leben angewiesent und auf die Interaktionen, die da passieren.
00:49:37: Und Hass gibt's im echten Leben auch, das will ich gerne nicht kleinreden.
00:49:41: Es ist auch die Realität dass queeren Menschen hasst ein Gegenschlägt aber zumindest das Gefühl zu haben einen Stück weit Kontrolle wieder zurückzubekommen.
00:49:52: es finde ich super super wichtig weil das dir selber wieder Kraft gibt danach irgendwie weiterzumachen, was anderes zu machen.
00:49:59: Ich kann auch ergänzen, Benachrichtigungen ausschalten.
00:50:01: Oh ja, sowieso ... Das passiert
00:50:02: dann trotzdem aus.
00:50:04: Felix, deswegen meine eingangs- oder vorhin gestellte Frage jetzt natürlich, weil du dich mit dem Design von digitalen Plattformen beschäftigst, warum ist das möglich auf diesem Plattform?
00:50:17: Warum sind die so gestaltet und ich hab das Eingangs-, oder vorhingesagt, vielleicht ist es ja auch gewollt von den Plattformens, dass da so was passiert, wer das selber mal erlebt.
00:50:26: Das ist ja dann wie eine ... Man sagt auch wirklich so ne Welle, die da auf einen einprasselt.
00:50:32: Und dieses Video gibt in irgendeine Bubble rein.
00:50:34: Man hat gar keine Kontrolle mehr und es passieren da kündlich Kommentare.
00:50:42: Ist das vielleicht sogar gewollt?
00:50:43: Was passiert da?
00:50:44: was?
00:50:44: Ist es Traffic?
00:50:45: Es werden gewisse Bedingungen erfüllt für die Plattformen.
00:50:50: Wie siehst du das aus deiner theoretischen Perspektive?
00:50:54: Also ich
00:50:54: ... Ich bin nicht ganz auf dem aktuellen Stand wie die Plattform eingestellt sind.
00:50:58: Ich weiß, dass YouTube da viel gemacht hat gegen diese hassspiralen Loops also das man Videos anschaut und dann empfohlen bekommt, die immer noch so einen nochmal krasseren Kontakt haben oder noch mal aggressiver werden und noch einmal aggressiver.
00:51:10: Ich glaube dagegen arbeiten sie tatsächlich jetzt gerade.
00:51:12: aber so gesehen ist es natürlich Emotionen, die sich verstärken lassen und die Interaktion mit sich bringen.
00:51:23: Wir sind halt empathische Wesen, wir können Emotionen nachvollziehen und uns auf diese Emotion einlassen.
00:51:28: Das Gegenteil von Liebe ist ja nicht Hass, sondern es wäre Gleichgültigkeit.
00:51:31: Deswegen ist da schon was dran... Dass diese Emotionen so hochgeschraubt werden und dass wir auch lange vergessen haben, dass Emotion eine wichtige Rolle in unserem Leben spielen.
00:51:40: Auch in unserem politischen Leben.
00:51:41: Und diese Plattformen lassen halt die Emotion, glaube ich, den in einer gewissen Art und Weise freien Lauf.
00:51:46: Ich weiß nicht, Max um das nochmal aufzugreifen, ich glaub auch was man dagegen tun kann?
00:51:49: Ich weiss nicht ob es wirklich hilft aber ich habe das Gefühl, dass Hass eigentlich oft nur... In der Angst oder Abwehrreaktion ist also fast wie bei Starboss Angst für zuhause.
00:51:59: Meister Yoda, aber das ist tatsächlich irgendwie so eine blöde banale Weisheit.
00:52:03: Aber da steckt was drinne, dass man eigentlich nur Dinge hassen kann vor denen man Angst hat.
00:52:08: und meistens hat man dann Angst vor denen wenn man sich selber für sich nicht einordnen kann oder man in sich selber entdeckt.
00:52:13: Und es geht ganz oft darum... Queeres Leben, queere Menschen stellen halt die perfekte Projektionslöcher dafür dar.
00:52:20: Judith Butler nimmt das auch das Phantom-Gender oder das Phantomqueerness weil sie erst mal eine Ambivalenz in die Welt reinbringen.
00:52:28: und wenn ich als Mensch der gerne klare Kategorien gerade strukturen und Ordnung haben möchte von anderen Menschen vorgelebt bekomme dass es nicht sein muss ... bin ich eigentlich verunsichert.
00:52:39: Und Verunsichertheit lässt sich dann halt ganz schnell und ganz leicht in Hass kanalisieren, wenn man dann halt sagen kann, alles was ich nicht kenne, was ich hier nicht verstehe, müsste ich ablehnen.
00:52:47: Ähm... Ich weiß auch nicht genau wie da die Lösung dafür ist.
00:52:49: also es natürlich eine menschliche emotionale Reaktion und Emotionen bringen Empathie bringen Klicks
00:52:57: bringen
00:52:57: andere Menschen, die sich darauf auch einlassen können.
00:53:00: und ja wäre schöner, wenn's die Love Storms gäbe als Schütte Storms aber...
00:53:04: Du hast gerade Agata so angeguckt und zum... Also wir haben mit dir ja auch verschiedene Personen hier sitzen.
00:53:10: Du bist einmal Künstlerin, aber du bist natürlich eine Person mit so verschiedenen Blickwinkeln eben auch als Lehrerin.
00:53:17: und wenn man vorher auch kurz telefoniert zu diesem Gespräch und hast mir erzählt dass du Lehrerin bist wie bereitest du denn junge Menschen vor auf die digitalen Räume.
00:53:32: Du weißt ja sicherlich nicht von den SchülerInnen, wer da von Queer ist aber die Möglichkeit ist ja nun mal ein Statistisch gegeben dar.
00:53:41: Greifst du das als Thema auf?
00:53:43: Queere Gewalt im Netz?
00:53:44: Queera hast ... Nicht
00:53:46: Queeras, Entschuldigung!
00:53:47: Hast auf Queere Person.
00:53:48: Ja erst mal kann.
00:53:49: ich fange einfach mal mit wieder was Positiven an, nämlich dass sich das Glück habe, dass es in unserer Schule viele Queere Personen gibt, die sich auch öffentlich zeigen und dazu stehen.
00:54:02: Und sehr stolz darauf sind also das auch tragen.
00:54:06: Also Kleidung zeichnerisch künstlerisch dass viele umsetzen und ich glaube das hat viel mit dem Setting zu tun welches wie ihn dann bieten.
00:54:14: Die fühlen sich sicher bei uns.
00:54:16: klar ist es eine spezielle Schule Es ist ein bisschen kleiner.
00:54:19: wir achten wir alle Sonderpädagoginnen Wir sind darauf gepolt, zu feiern und zu fördern.
00:54:27: Sollte das nicht immer so sein?
00:54:30: Es würde schön, ja.
00:54:32: Aber dann gehe ich in eine Regelschule in der Inklusion und in einer anderen Klasse.
00:54:37: Da kommt schon viele Hasskommentare einfach so auch ohne Grund.
00:54:41: Beleidigung!
00:54:41: Also es ist schon ein bisschen schwierig.
00:54:44: Und genau wie bereite ich die davor vor?
00:54:47: Erst mal benutzen natürlich alle Chat-GPT.
00:54:51: Stürzen sich gerade auf KI-Assistenz.
00:54:54: Es gibt viel gerade Schulungen, ich war letzte Woche tatsächlich auch auf einer Fortbildung, wo es darum ging wie gehen wir damit um?
00:55:02: mit Social Media, mit Schülerinnen und Schülern die bis fünf Uhr nachts
00:55:06: scrollen
00:55:07: und sich den Kontakt anzuschauen, die auch gar nicht unbedingt für sie geeignet sind.
00:55:15: also Man kann einfach mit einem Klickjahr bestätigen oder ein Perso abfotografieren.
00:55:22: Und schon bin ich drin auch in merkwürdigen Orten im Netz und ich denke die beste Vorbereitung ist, dass man darüber spricht... Das zum Thema macht wohl in der Schule den Schülerinnen und Schülern aber auch vermittelt.
00:55:37: Und den jungen Leuten, dass es okay ist darüber zu sprechen um so ein bisschen die Angst zu nehmen.
00:55:42: So und mit Eltern darüber zu sprechen das ist natürlich
00:55:46: ... Ist das Thema Queer sein eine Rolle?
00:55:48: Ich weiß nicht wie alt sind deine SchülerInnen?
00:55:51: Von elf bis
00:55:54: achtzehn tatsächlich.
00:55:55: Greifst du dieses Thema irgendwie auf wissen die Frau Kosobuzki macht Kunst, also gibt es eben auch mal den Nippel zu sehen.
00:56:03: Wissen die das schon?
00:56:04: Also kennen sie auch die andere Seite von dir, dass du sich mit queeren Thematiken künstlerisch auseinandersetzt?
00:56:10: Ja, den ist das klar.
00:56:11: Also ich glaube die manche Performance, die eine oder andere kennen sie nicht gerade die auch in Amsterdam wo wir komplett entkleidet waren, die habe ich denen jetzt nicht gezeigt.
00:56:20: sonst würden auch glaube ich komische E-Mails von Eltern kommen.
00:56:23: da muss man immer
00:56:24: ein bisschen... Die können ja jetzt den Podcast hören ne?
00:56:27: Dann ist es jetzt so, aber die Fotos sind da!
00:56:29: Das ist ein outing der Familie gewesen.
00:56:33: Dann gehört jetzt dazu, jetzt muss sich damit sehen wie ich umgehe.
00:56:36: also es ist immer die Gefahr.
00:56:39: Natürlich vermittel ich dann auch die Offenheit in der Kunst.
00:56:42: Ich beziehe also nicht nur cis-männliche Künstler, wie es hier oft historisch dann nur gezeigt wird.
00:56:48: Wir machen jetzt nicht nur den Picasso sondern schauen auch auf die gesellschaftlichen Themen.
00:56:53: was ist nämlich hier und jetzt?
00:56:54: Also wir gucken uns...wir gehen raus!
00:56:56: Wir schauen aktuelle Ausstellungen an, wir sprechen mit Menschen und kommen so einen Kontakt.
00:57:01: umso finden sich ja eigentlich auch die Themen.
00:57:03: Also ich sag gar nicht das geht nicht immer nur von der Kunst aus, sondern eigentlich von der Gesellschaft aus.
00:57:08: ein Wechselbeziehung, glaube ich.
00:57:10: Und
00:57:10: ganz spannend natürlich dieses Thema was wir gerade so angesprochen haben.
00:57:14: da gibt es einmal die Lehrerin Agata Kosovovtsky und die Künstlerin.
00:57:20: nutzt du da Social Media auch als Trennmöglichkeit damit vielleicht unter einem anderen?
00:57:26: Du hast ja Ah, du heißt nicht richtig Agata Kosobutzki.
00:57:29: Z.B.
00:57:29: bei Instagram fällt mir gerade ein.
00:57:30: Der Name ist ein anderer.
00:57:32: Nutzt du diesen Raum um dich da komplett zu zeigen diese Seite zu zeigen und schützt dich vor den Reaktionen der Eltern?
00:57:41: Schützt du damit deinen LehrerInnenberuf?
00:57:45: Also tatsächlich ist mein Profil auf öffentlich und dadurch, dass ich wirklich einen Super-Kollegium als auch Elternschaft habe.
00:57:54: Mehr oder weniger?
00:57:55: Klar, manche
00:57:56: sind auch
00:57:56: immer mal anstrengend...
00:57:58: Ach was!
00:58:00: Hätte das gedacht ... Genau, also mir wird auch mitgeteilt.
00:58:04: Wer die Periode bekommt oder wer jetzt die Namensänderung gerade vorgenommen hat eine queere Person bei uns auch und da achten wir alle sehr ganz genau drauf.
00:58:15: von daher ist das Auch ein Teil, denke ich von mir das so zu... Also ich nehme natürlich alles auf.
00:58:21: Man ist ein Mensch!
00:58:22: Es gibt nicht immer klare Grenzen.
00:58:25: Das kann man einfach nicht ziehen.
00:58:26: und dann merke in meiner künstlerischen Arbeit auch den pädagogischem Anteil die Vermittlung des Innen- und Außenes.
00:58:34: Es ist immer Körperlichkeit.
00:58:35: also das Berühren spielt bei mir eine Rolle sowohl in Performances als auch dass Nichts sehen.
00:58:40: Ich gebe zum Beispiel Besucherinnen verbinde ich manchmal die Augen und dann schauen wir mal was passiert.
00:58:49: Wie fühlt sich eine Berührung an?
00:58:51: Besonders nach Corona war das ein interessanter Forschungsbereich.
00:58:56: Kann Berührung, was braucht ... Was brauchen wir eigentlich auch?
00:59:00: Es ist immer so eine Wechselbeziehung.
00:59:02: Aber insgesamt würde ich sagen, dass ich Social Media eher nutze, um mein Portfolio zu zeigen und mich als Künstlerin darzustellen.
00:59:10: Und alles, was mit Medien auch zu tun hat, ist eher auf meine künstlerische Arbeit bezogen.
00:59:19: Wir haben das jetzt versucht, ein bisschen zu beleuchten wie es nutzt, was passiert da.
00:59:23: Und Maxi hat ... das eigentlich ganz gut auf den Punkt gebracht, dass du eigentlich gar nicht genau weißt was woran liegt es manchmal?
00:59:31: und wir haben jetzt diese sozialen Plattform da.
00:59:34: Das sind Unternehmen, das ist Instagram, das Tiktok usw.
00:59:39: Felix!
00:59:40: Was machen wir denn nun?
00:59:41: Wie gehen wir denn jetzt als queere Person damit um?
00:59:46: oder gibt's aus deiner Perspektive heraus gäbe es so eine ideal typische Digitale Plattform für queere Menschen.
00:59:54: Wie sähe die aus?
00:59:55: Oder was machen wir denn jetzt mit dem
00:59:57: Grinder?
00:59:59: Grinder!
01:00:01: Bei Grinder können wir auch noch ewig gehen, warum ist das eigentlich so eine komische Tribalmuskel als Logo und was soll damit angespielt werden?
01:00:07: wie sehr ...
01:00:08: Und das Thema, dass wäre dann mehr so ein Sex-Talk, können wir gerne machen.
01:00:11: Super viel zu haben also kein Thema.
01:00:14: So wie immer, das ist eigentlich die Lösung für alles.
01:00:16: Wir müssen uns organisieren, wir müssen uns solidarisieren von politischen Entscheidungsträgerinnen fordern, dass sie das umsetzen.
01:00:22: Dass sie die richtigen Rahmenbedingungen dafür schaffen.
01:00:25: Weil es ist rein theoretisch möglich, dass wir diese Begrenzungen aussetzen.
01:00:29: Die Plattformen sind am Ende von uns abhängig und nicht wir von ihnen.
01:00:32: auch wenn Sie uns gerne abhängigt machen wollen würden.
01:00:34: Sprich ... Wir säßen am längeren Hebeln, wenn wir uns zusammenraufen würden und das gemeinsam tun würden.
01:00:41: Tun wir noch nicht?
01:00:42: Aber ja... Das wäre dann die Lösung finde
01:00:45: ich.
01:00:45: Maxi du hast das angesprochen ihr tauscht euch aus!
01:00:47: Und deswegen ist so die Frage Kann man denn so eine Plattform mit seinem Content auch beeinflussen?
01:00:53: Also hast du das Gefühl, du machst es einfach und dann passiert auch was.
01:00:57: Hast du ein Business-Gefühl?
01:00:58: Du hast?
01:00:59: Wie Felix gerade gesagt hast du sitzt eigentlich am längeren Hebel?
01:01:03: Boah!
01:01:04: Das ist ne gute Frage.
01:01:05: ich glaube immer mal wieder ja.
01:01:08: also Ich glaub wenn man das Gefühl hat dass es grade zum Beispiel Pride Month und den... Also ich hab meinen eigenen Feed so trainiert Bright Content bekommen, dass ich queeren Content bekomme.
01:01:22: Dann beeinflusst sich die Plattform ja in a way also zumindest meinen eigenen Feed.
01:01:29: Vielleicht ist aber auch nur die Illusionen, die die Platform mir gibt das ich Einfluss haben kann um mich irgendwie wieder mehr an sie zu binden Punkt.
01:01:38: Ja, was sind so die Überlegungen, die ich dazu habe?
01:01:40: Es gab ja auch diese, glaube ich, Aktion, keine Ahnung wie man das nennen will, Reclaim TikTok also dass man es nicht der AfD überlässt und wir machen jetzt da auch anderen Content.
01:01:51: Komplettkontrakt zur AfD ist.
01:01:53: Felix, ich hab dich schön unterbrochen.
01:01:55: Nein, nein!
01:01:55: Ich wollte auch nur sagen ... Die kollektive Strategie ist die, die am effektivsten wäre, die aber immer langweilig politisch klingt.
01:02:04: Aber das Individuelle finde ich auch davon nicht unterschätzen.
01:02:06: so bisschen die Strategies Sand ins Getriebe streuen mag ich eigentlich auch.
01:02:10: also Dinge untermogeln, die da eigentlich nicht vorkommen dürfen dadurch dass man sie geschickt tarnet oder sowas.
01:02:17: Das waren schon immer queere Strategien um Öffentlichkeit zu erreichen, also Codes zu benutzen, Friend of Dorothy oder sowas.
01:02:24: Ich finde das sind einfach Dinge die in querer Kultur schon immer existiert haben und durch die wir auch diese Plattformen auf eine Art und Weise transformieren können.
01:02:32: und ich glaube... Also das sind so wahrscheinlich, muss man sieht, Doppelstrategie fahren, wenn die individuellen Content-Kreaturen einen müssten eben mit der Bedingung leben, aber können die auch geschickt umgehen oder manövrieren.
01:02:42: und aber wir müssen uns eigentlich kollektiv zusammenraufen und politisch Entscheidungen herbeiführen.
01:02:47: Die dann eben Plattformen ermöglichen, die queerfreundlich sind.
01:02:51: das war ja an der Frage noch dran was wäre eine Queereplattform?
01:02:54: und ich finde Eine queere Plattform wäre eigentlich eine, die dann immer wieder auch diese Störungsmomente einem erleben lässt oder die einen halt nicht in diesen Sog reinbringt wo man sich dann quasi wie zu Hause fühlt und sich traut alles zu sagen.
01:03:07: Und ganz ins Vergiss dass man in diesem Ding drin ist, sondern vielleicht der Plattform die dann mal so momentisch schafft reflektiert, was man da eigentlich gerade tut oder anders darüber nachdenkt und dann gleichzeitig diese ästhetischen Momente implementiert.
01:03:18: Das wäre für mich so eine perfekte queere Plattform.
01:03:20: Und vielleicht auch ganz wichtig, sorry nur dass ich das noch einwerfe... Dafür bist du
01:03:24: doch da?
01:03:25: Zum Einwerfen genau!
01:03:26: Und zwar, dass sich ja queere Content-Creatorinnen einfach auch zusammen schließen auf der Plattform und ihre Reichweite in a way teilen also zum Beispiel mit Menschen die queere Kunst, die queerer Kultur auch offline schaffen und dann da so eine Symbiose eingehen können.
01:03:46: Auch von der Reichweite, der Content Creator in Profitieren.
01:03:48: aber gleichzeitig ist es ja auch schön dass das was wahnsinnig arbeitsintensiv ist ich muss zum Beispiel daran denken ich war bei einer queeren Stadtführung die da ein wahnsinnigt cooles Konzept erarbeitet haben mit Live Drag Performances von Menschen die in München und da schaue ich direkt ins Publikum weil das glaubt mir immer niemand!
01:04:06: Die in Münchchen queer uns schon immer da waren in den achtziger Jahren.
01:04:10: Freddie Mercury natürlich, aber auch eine lesbische...
01:04:16: München ist auch
01:04:17: nicht Bayern.
01:04:18: Jetzt nimm mir doch nicht meine Pfand, meine Pauer hier Werbung zu machen für Süddeutschland.
01:04:25: Nein und die stecken wahnsinnig viel Arbeit rein und können das dann manchmal gar nicht genug promoten auf Social Media weil es einfach zuviel Arbeit erfordert schon im Echten Leben offline das Projekt umzusetzen.
01:04:39: und dann bleibt Social Media auf der Strecke was sie aber bräuchten, um das Projekt bekannter zu machen.
01:04:45: Das will ich jetzt gar nicht so sagen.
01:04:46: damit aber generell Aufmerksamkeit einfach und die können wir schaffen auf Social Media.
01:04:51: Also sich gegenseitig supporten und ruhig mal Maxi Pichl mal fragen Ich mache morgen queeres Waffelessen bei mir im Hinterhof Das kannst du.
01:05:00: Komm vorbei,
01:05:00: ich mach's.
01:05:01: Nein aber auch zum Beispiel Creator-Part in für CSDs gibt es ja oft immer mal wieder, finde ich irgendwie eine spannende Wirklichkeit.
01:05:10: Ich meinte das ist auch wirklich ernsthaft gerade ne?
01:05:12: Ich weiß
01:05:13: schon.
01:05:13: Agathe
01:05:14: will noch einmal ganz kurz ... Bei dem, was ich erhofft hatte, dass wir doch so einen kleinen optimistischen Ausblick haben.
01:05:21: Vielleicht magst du ihn uns einmal geben in Bezug zu Kunst?
01:05:25: Hast Du denn das Gefühl, dass Du mit Deiner Kunst die Du zeigst, weißt ... Du bist bei Instagram.
01:05:31: Wo bist Du noch zu finden?
01:05:32: Ich habe eine Website TikTok.
01:05:35: Habe ich nicht mehr!
01:05:36: Das waren mir irgendwie zu würd, zu viele Videos und ... Also meine Frage ist... ... bin ich auch bisschen zu eich.
01:05:41: Da fühle ich mich gerade um dann nochmal einzustöpfen.
01:05:43: Meine
01:05:43: Frage ist Kannst Du mit der Kunst irgendwie diese Plattform auch verändern.
01:05:50: Hast das Gefühl, da kannst du was erreichen?
01:05:55: Mit Sicherheit.
01:05:55: Man ist ja in verschiedenen Institutionen unterwegs, zum Beispiel bald bin ich mal demnächst in der Hochschule wieder in Hamburg und dann wird das hier auch gepostet.
01:06:03: Also es sind nochmal andere Leute die jetzt meinem Content folgen.
01:06:08: Ich sag mal man wohnt sich so irgendwie ein, Maxime hat mir irgendwann dieses Bild vom Badmagazin geschickt und sagt dich hier Agata du bist da drin nicht so härtig da eine Interview und dann gucke ich Ja da ist ja jetzt auch plötzlich im Badmagacin auch n Nacktfoto von mir drin, so hoch und dann auch darunter kommt.
01:06:27: Also es ist ja so eine Flut und man weiß vielleicht bin ich auf irgendwelchen Seiten unterwegs und meine Kunst auch, von denen ich nicht weiß und ich hoffe dass das irgendwie inspiriert und vor allem ermutig dabei zu sein.
01:06:40: also das ist da schön.
01:06:41: Manchmal die meisten Menschen die partizipieren auch an meinen Performances sind eigentlich Zuschauerinnen sage ich mal.
01:06:50: Das sind keine studierten Künstlerinnen Das ist das Publikum, dass ich ein Lade dabei zu sein und die eine Erfahrung machen.
01:06:57: Und das trägt sich weiter.
01:06:59: Vielleicht sprechen die dann auch weiter drüber vielleicht?
01:07:01: Machen die meinen Posts vielleicht?
01:07:03: Ist zufällig ein Influencer mal dabei der das mitmacht und von der Erfahrung spricht.
01:07:08: und so trägt es sich weiter.
01:07:10: und ich glaube Es ist wichtig, dass wir einfach weitermachen.
01:07:14: Super!
01:07:14: Jetzt sind wir eigentlich schon am Ende Stütchen des Romen.
01:07:19: Ich mach das manchmal in Gesprächen, ich mach's jetzt ganz spontan.
01:07:21: Ich lass euch mal einen Satz beenden.
01:07:23: Maxi fängt an!
01:07:25: Eine ideale queere digitale Plattform bedeutet ... oder wäre für mich?
01:07:33: Ohne Hass...
01:07:38: Ja, das bringt doch relativ viel auf die U-Aube.
01:07:41: Was findest du?
01:07:42: Bannung da gerade.
01:07:43: Ruhig mal ein Applaus ja bitte.
01:07:45: Love
01:07:45: for no hate.
01:07:48: Felix eine ideale Platform für queere Menschen wäre
01:07:55: eine Plattform, die ihre eigenen Bedingungen auch immer wieder zur Verhandlung stellt und genau die Nutzerinnen und Nutzern zu Co-Designeren macht so dass man das gemeinsam und kollektiv gestalten kann.
01:08:07: Also so eine Open Source Geschichte?
01:08:09: Ja zum Beispiel!
01:08:09: Spannend machen wir noch mal.
01:08:10: vielleicht gibt es bei Tech und TraRar dazu wahrscheinlich eine Sonderfolge.
01:08:16: Agatha deine ideal typische Plattform für queere Kunst wäre
01:08:23: Wäre die den Diskurs auf jeden Fall erlaubt und bedingt, aber dabei respektvoll bleibt.
01:08:30: Und menschlich!
01:08:31: Jetzt gibt's erst mal einen riesengroßen Applaus für unsere drei Panelisten...
01:08:37: ...aber
01:08:39: jetzt seid ihr dran.
01:08:40: es gibt von Lennart der sitzt da vorne, der hat ein total kleines Mikrofon, das weiß auch eine super Moderation.
01:08:50: Meine Frage an euch ist folgende Und dann können wir gerne noch ein bisschen darüber diskutieren.
01:08:55: Was machen wir jetzt?
01:08:57: Lass uns jetzt alle auf die Bedingungen ein von Instagram, TikTok und versuchen irgendwelche Wege zu finden.
01:09:03: Zeigen ein bisschen mehr Body damit wir irgendwie Halbwegs Aufmerksamkeit bekommen.
01:09:08: oder brauchen wir eine ganz neue Plattform?
01:09:11: Wir schreiben morgen einen Brief an der EU.
01:09:13: was machen wir?
01:09:15: melden Dann kommt sofort.
01:09:17: Leonard.
01:09:18: Hey du bist das Philipp?
01:09:19: ne mit dem Mikrofon Ich frag dich hier im Rosanen.
01:09:22: Komm, wir machen's mal direkt so hin mit dem Mikrofon.
01:09:25: ein bisschen aus meiner Show-Entertainer-Karriere muss ich hier mal einbauen jetzt!
01:09:29: Wie heißt du eigentlich?
01:09:31: Raphael Was würdest Du machen jetzt?
01:09:34: Ich frage mich vor allem welchen Buddy?
01:09:36: also habe ich den Buddy um den zu zeigen.
01:09:41: Gute Frage weiß ich nicht.
01:09:44: Okay Also dann komm ich frag dich einfach mal hier vorne.
01:09:47: ich mach das jetzt einfach wenn ihr euch nicht meldet.
01:09:50: wie heißt du hier vorne mit der Brille.
01:09:53: Ich heiße Né, und ja ich find's halt auch interessant zu durchberechen dass es einfach Stile gibt.
01:10:03: Genau wie Raphael gerade eigentlich schon gesagt hat die einfach gerade popkulturell gefragt sind.
01:10:08: ums gibt einfach Sachen die grade out of trend sind und da einfach alles möglich zu machen wie das eigentlich ein sehr queeres Prinzip ist das fändlich sehr wünschenswert aber gerade sehr unkapitalistisch.
01:10:22: Lennart, ich habe eine Frage an die Technik.
01:10:23: Können wir dieses Mikrofon irgendwie auch auf diese Mega-Boxen bringen?
01:10:26: Das wird das alle hören!
01:10:29: Ach er müsste dann noch näher rangehen.
01:10:30: okay Ich öffne trotzdem einfach mal da.
01:10:33: jetzt haben wir endlich ne Meldung von der Person da vorne Da und einmal kurz mit deinem Namen vorstellen und dann sagen was
01:10:43: du Oh mein Gott geht es jetzt
01:10:45: Ja so nah rein genau.
01:10:46: Mein Name ist Frederic Und ich bin auch Pädagoge in der Grundschule im Ganztag Und bei mir ist es immer sehr wichtig, Sichtbarkeit zu zeigen.
01:10:57: Von daher würde ich jetzt mal einen Raum werfen... Es ist nicht sinnvoll, dass mehr queere Personen auch Gründerinnen werden von Social Media Plattformen da die einfach mehr Erfahrung mit einbringen und auch die Ängste und alles mögliche also ganzheitliche Informationen mit einbringen in die Thematik.
01:11:17: Fragezeichen, Ausrufezeichen.
01:11:19: Ist ein bisschen das was Felix gerade gesagt hat?
01:11:21: Macht was, ne?
01:11:22: Du, dann die Idee wär jetzt das so als Open-Source ... ähm ... Ding in die Welt zu bringen.
01:11:31: Gerne noch weitere Fragen!
01:11:33: Nee nicht Fragen doch auch Fragen oder Ideen Da hinten da.
01:11:38: Das ist super In der ganz hintersten Reihe und du kommst sogar extra nach vorne.
01:11:41: das ist toll Heißt du.
01:11:43: Ich bin Michael ich bin auch Grundschullehrer Und ich find's auch sehr wichtig dass wir einfach Ähm ... Sichtbarkeit zeigen.
01:11:50: Die Kinder gehen relativ natürlich damit um.
01:11:52: wenn man damit offen umgeht und ich da besuche, können wir ganz viel schaffen.
01:11:57: Ich mache ein bisschen Content im Zuge unserer Schule als
01:12:01: Lehrer
01:12:02: und ich denke die Sichtbarkeit ist das Wichtigste.
01:12:05: Passend zum Ausstellungsthema Existenz.
01:12:09: Wir existieren!
01:12:10: Wir sind da und Resistence war ja das letzte Thema.
01:12:13: also von daher immer schön dran leiden.
01:12:16: Ich frage mal so in den Raum wer hat denn hier von euch Hades Beach mal erlebt aufgrund einer queeren Thematik, die ihr vielleicht irgendwo gezeigt habt.
01:12:28: Auch du bitte?
01:12:30: Ja also nicht so viel wie InfluencerInnen aber dafür ist auch mein Account zu klein.
01:12:39: Aber es gibt schon Leute, die einfach denken sie sind im rechtsbreiten Raum und werfen irgendwas gegen.
01:12:45: Ich habe eine relativ coole Community, die dann irgendwie dagegen hält.
01:12:49: Ja, also es kann letztendlich jede Person treppen.
01:12:54: Was habt ihr mitgenommen von dem Gespräch?
01:12:56: Was ist so euer... Habt ihr jetzt einen Tipp vielleicht vom Maxi mitbekommen?
01:13:02: okay ich gehe dann wenn du jetzt Held Speech da erlebst sich geht er jetzt anders mit um.
01:13:08: Ich frage einfach mal in den Raum was das Resultat für euch.
01:13:12: wir hoffen Wir haben ein bisschen etwas erörtern können hier heute.
01:13:15: Ich glaube dieses Thema ist noch ganz lange diskutierbar.
01:13:19: Aber wenn es jetzt gar keine weiteren Fragen gibt, doch da geht's noch mal eine Meldung.
01:13:24: Bitte!
01:13:28: Ich würde direkt darauf eingehen was du gerade gefragt hast.
01:13:30: Bitte, ideal.
01:13:32: Jetzt
01:13:32: hört man mich?
01:13:33: Ähm... ich hab mitgenommen dass man sich, ich bin auch auf Social Media unterwegs mit deutlich weniger Verlohrennen das ich mich je nach Kapazität abgrenze von den Hate-Kommentaren nicht meinen.
01:13:47: durch den Negativitäts-Bias der ja eigentlich jedem Menschen unterliegt ist das natürlich der Fokus auf die Algorithmen-Sorgen dafür, dass Empörung des Größtes ist.
01:13:56: Weil es am meisten Klicks generiert.
01:13:58: Von daher ist man davon am meisten betroffen.
01:14:02: und dass ich mich einfach abgrenze, schaue wie geht's mir?
01:14:06: Schaff' ich das irgendwie ein bisschen Gegenwind zu erzeugen um einfach auch mich zu verteidigen oder ist meine Kraft jetzt am Ende und brauche ich jetzt einfach mal den Sales Base für mich aber auch, dass ich nicht mit anderen Menschen einfach connecte darüber spreche.
01:14:19: Ich spreche zum Beispiel auch mit meinen Kids auf Arbeit zwischen Vorschule und vierte Klasse.
01:14:25: Nicht unbedingt jetzt immer nur um die Themen, aber sie können sich dann auch damit identifizieren.
01:14:29: Einfach drüber sprechen ist das glaube ich das Wichtigste weil wir sind alles Menschen und wir brauchen Self-Space.
01:14:34: Darf ich einmal kurz was kommentieren?
01:14:37: Redet eure Followerzahl nicht immer so klein?
01:14:40: Weil diese Ausstellung heißt Existence!
01:14:42: Und wir sind da, auch wenn wir nur zweiundzwanzig Follower haben.
01:14:46: Dann sind wir da!
01:14:47: Also ich finde das ganz wichtig und ich find es super, wenn Maxi das zum Beispiel macht, auch wirklich Themen voranbringen.
01:14:53: Aber ich finde jeder ist da auch im digitalen Raum.
01:14:58: Ich sage einfach nochmal Danke an erst einmal mit immer einem Applaus.
01:15:04: Das ist mir ganz wichtig für unsere Panelisten.
01:15:06: Einmal Agata Kosovovutski bitteschön.
01:15:13: An
01:15:13: Felix Kuzock Und einen clearen Applaus für Maxi Pichlmeier.
01:15:26: Ich habe euch jetzt gerade so
01:15:27: abgewirbt,
01:15:27: aber ich glaube wir haben jetzt alle ein bisschen was reingegeben.
01:15:31: Vielen vielen Dank.
01:15:33: diese Podcast-Folge gibt es!
01:15:35: Was soll ich alles sagen?
01:15:36: Das wurde mir alles toll aufgeschrieben.
01:15:38: Gibt es dann auf allen gängigen Plattformen auch bei Podigy.
01:15:43: der Podcast heißt natürlich Tech und TraRar, könnt ihr auch alle wenn ihr hier seid kommt glaube ich so Mitte Juli raus überall wo es Podcast gibt.
01:15:50: Und als Video da haben wir die Videokamera gibt's das dann auch bei YouTube.
01:15:54: und Ich soll noch sagen dass man um Reichweite zu schaffen um Existenz zu zeigen Wenn ihr diese Folge irgendwo dann seht hört oder so kommentiert die schickt sie weiter weil wenn man das kommentieren wird dann auch dieser Algorithmus bei Youtube aktiviert und man sieht Hammer wichtiges Thema.
01:16:12: Was soll ich noch sagen?
01:16:14: Großen Dank.
01:16:14: Genau, dank an die Pendelisten hatten wir schon!
01:16:17: Ich hab mich zu bedanken... Gott ein riesen roßer schwarzer Hund kommt dir gerade rein gelaufen.
01:16:21: Bei dem bedanke ich mich auch an die, ich sag's einfach mal, die Kuratoren und Macherinnen von The Gallery Matthias Scholz und Maxine Grigorek.
01:16:29: Vielen Dank!
01:16:36: Das ist ein Hund.
01:16:37: Wer das jetzt hier nur sieht oder nur hört und nicht sieht, hier is'n großer schwarze Hund im Raum.
01:16:42: Vielleicht kann den jemand kurz mal einen fangen Aber auch spannend.
01:16:46: Und natürlich noch mal vielen Dank an das Kuru hier in den Zeisehallen, schön dass wir hier sein dürfen!
01:16:51: Vielen, vielen Dank.
01:16:56: Einen großen Dank an der ganze Team von den Netzpiloten insbesondere an Wolfgang Macht und Lennart Brauer oder Bauer?
01:17:06: Ja nochmal riesengroßen Applaus für die Netzpiloten Und vielen Dank an alle Helferinnen hinter diesem Talk.
01:17:18: und natürlich noch einmal großen Dank, dass ihr hergekommen seid.
01:17:21: Denn damit zeigt ihr auch Existenz!
01:17:23: Das mache ich jetzt so wie in meinen Comedy-Shows immer.
01:17:25: Ihr dürft euch jetzt selbst einmal ganz toll applaudieren.
01:17:27: Vielen, vielen Dank!
01:17:28: Tschüss macht's gut und lass uns doch weiter sprechen.
01:17:32: Auch heute sage ich den Satz, den ich ja immer am Ende meiner Comedy-Show sage und der passt hier richtig, richtig gut.
01:17:40: Lebt die Liebe und liebt das Leben.
01:17:41: Tschüß Danke.
01:17:49: Tec und Trara!
01:17:49: Ah, vielen
01:17:50: Dank
01:17:51: noch mal.
01:17:52: ganz, ganz großen Applaus
01:17:53: an unserem wunderbaren Moderator Hendrik Menken.
01:17:56: Danke schön.
01:18:04: Diese Spezialfolge des Netzpiloten-Podcasts
01:18:06: Tec & Trara
01:18:07: wurde moderiert
01:18:08: von Hendrick
01:18:08: Menken und produziert von Dennard Brauer.
01:18:11: Redaktionelle Vorarbeit durch das Netzpilotenmagazin Hendrik Mänken und das QueerArt Collective EV.
01:18:18: Den Schnitt machte Marvin Struck.
01:18:20: Die Kameraaufnahme erfolgte durch Philipp Groot.
01:18:23: Tech & Rara ist ein Produkt der Netzpiloten AG und ist Mitglied im Brand I Netzwerke.